Gegenfrage: Warum der Umweg über eine gesplittete Anlage? Was spricht Deiner Meinung nach gegen eine Innenaufstellung einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, was wahrscheinlich billiger und einfacher zu realisieren wäre?
Lasse Dir ein paar Referenzkunden von Deinem Anbieter nennen und besuche die. Ob etwas laut empfunden wird ist sehr persönlich. Split oder Kompakt, Innen oder aussen hängt von den baulichen Gegebenheiten ab.
Ich habe im Bestandsbau (30Jahre) mich für Split entschieden. Beide Anlagenteile sind klein, die Kältemittelleitung verbindet beides.
unser neues Haus soll mit einer Luft/Wasser-WP mit Solarunsterützung
beheizt werden. Eine reine Innenaufstellung möchten wir nicht machen
und denken an eine "Split" Lösung.
In der Offerte haben wir die Hoval Althema H(16) Split-System.
Ist diese zu empfehlen?
Ist generell ein Split System gleichwertig?
Sind die Dinger Laut?
Oder hat jemand viel bessere Ideen?
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Ihr baut das Haus neu oder ihr bezieht ein "altes" Haus und wollt die Heizung ersetzen ?
Wenn Neubau ==> Würde ich klar eine Sole/Wasser-WP in betracht ziehen.
Der Kosten/Nutzen ist um vieles höher.
Bei Renovation ggf. eine Luft/Wasser-WP in Splitausführung.
Ich habe auch die Hoval für meinen Heizungsersatz angeschaut.
Und obwohl der Preis im Moment "gut" aussieht, habe ich nach eingehenden Berechnungen ( Lebensdauer, Unterhalt, Lärm, Einsparungen Strom, COP-Zahl, etc. ), mich für die ca. 10'000-12'000.-- teurere Erdsonden-WP entschieden.
Ich bin nicht zufrieden mit der Steuerung der Reserveheizung (Heizstab). Bei Temperaturen unter dem Bivalenzpunkt (-4°C) wird der Heizstab nicht genug zugeschaltet. Die Vorlauftemperaturen werden nicht erreicht. Oberhalb von 10°C AT taktet der Kompressor. Das könnte auch besser sein.
Während der Sperrzeit werden Programmschritte nicht ausgeführt, sodass nach der Sperrzeit ein falsches Programm ausgeführt wird.
Die Umwälzpumpe ist nicht effizient, braucht 60 Watt, mindestens.
Auch der Heizungsbauer hat mich im Stich gelassen und den Hydraulischen Abgleich nicht gemacht (er hat es nicht beherrscht).
Ich bin nicht zufrieden mit der Steuerung der Reserveheizung (Heizstab). Bei Temperaturen unter dem Bivalenzpunkt (-4°C) wird der Heizstab nicht genug zugeschaltet. Die Vorlauftemperaturen werden nicht erreicht. Oberhalb von 10°C AT taktet der Kompressor. Das könnte auch besser sein.
Während der Sperrzeit werden Programmschritte nicht ausgeführt, sodass nach der Sperrzeit ein falsches Programm ausgeführt wird.
Die Umwälzpumpe ist nicht effizient, braucht 60 Watt, mindestens.
Auch der Heizungsbauer hat mich im Stich gelassen und den Hydraulischen Abgleich nicht gemacht (er hat es nicht beherrscht).
mfg
Protos
Bei unserer Oertli LW-WP ist die elektrische Zusatzheizung ausserhalb der Wärmepumpe, so können die Heizleistung und damit die Temperatur einfach regliert werden.
Der hydraulische Abgleich wurde auch bei uns nicht gemacht (was nicht das einzige war, was der Installateur nicht beherrschte). Nach und nach haben wir die Einstellung nun selber vorgenommen.
ich kann Edi63 nur beipflichten. Die Heizlastberechung muss gemacht werden, gerade beim neuen Haus.
Ich habe den alten Gaskessel mit 14 kW abgelöst und jetzt eine WP mit 8,4 kW. Verkaufen wollten die mir eine 11 kW WP. Die Heizlastberechung habe ich dann selbst gemacht.
Heute bin ich froh, dass es nur die 8,4er ist. Die JAZ liegt über 3 und ich bin noch am optimieren.
Wenn Du mit einem Produkt gute Erfahrung hast, erleichtert das die Entscheidung. Und wenn der Installateur auch gut ist, muss nur noch die Größe der WP richtig ermittelt werden.
Wie hoch war dein Verbrauch vor der Umstellung auf die Wärmepumpe und hast Du Bodenheizung? Bin am überlegen ob ich eine Altherma kaufen will oder eine andere Wärmepumpe.
Die altuelle JAZ liegt bei 3,2. Vorher habe ich 21 bis 25 MWH Gas benötigt. Jetzt sind es 17 MWH lt. Wärmemengenzähler bei 5,3 MWh Strom. Solange die JAZ über 3 ist und der Gaspreis teurer als 1/3 Strom bin ich auf der preiswerteren Seite. Das ist bis jetzt der Fall. Vorher 100,- ? /Monat jetzt 70,-.
Das Haus hat FBH, jedoch auch Heizkörper. Die VLT (41°C bei -10°C AT) ) wird nach den Heizkörpern ausgerichtet und für die FBH runtergemischt, was nicht sehr effektiv ist. (Z.Zt. experimentiere ich an der Stelle).
Ich hoffe ja, dass Daikin noch eine Lösung für das Steuerungproblem findet. Sonst kann man die Daikin nicht wirklich empfehlen.
Und obwohl der Preis im Moment "gut" aussieht, habe ich nach eingehenden Berechnungen ( Lebensdauer, Unterhalt, Lärm, Einsparungen Strom, COP-Zahl, etc. ), mich für die ca. 10'000-12'000.-- teurere Erdsonden-WP entschieden.
Deine Berechnungen würden mich sehr interessieren. Ich habe nämlich selbst welche gemacht und bin ganz klar zum Schluss gekommen, dass sich eine Sole/Wasser WP bei einem Neubau in unseren Breitengraden und unter 1000müM in 35 Jahren nie rechnet.
Danke für deine Antwort. Arbeitet Daikin am Steuerungsproblem? Die Altherma war auch für mich der Favorit, wobei ich mir auch eine Pelletheizung vorstellen kann. Unser Heizölverbrauch ist ca. 1300 Liter ohne Warmwasserbereitung. Wir haben alles Fussbodenheizung. Da wir auf 610 Meter wohnen bin ich mir wegen der Wärmepumpe nicht ganz sicher.
@Pippen: Mit welchen Grundlagen hast Du das Berechnet?
Deine Berechnungen würden mich sehr interessieren. Ich habe nämlich selbst welche gemacht und bin ganz klar zum Schluss gekommen, dass sich eine Sole/Wasser WP bei einem Neubau in unseren Breitengraden und unter 1000müM in 35 Jahren nie rechnet.
Also die neue Sole/Wasser-WP kostet natürlich nicht nur 10-12'000.--.
Sondern der Mehrpreis Luft/Wasser zu Sole/Wasser beträgt diesen Betrag.
Eine Luft/Wasser-WP hätte mich CHF30-35'000.-- gekostet und ich hätte ca. 1300-1500.-- pro Jahr an Kosten eingespart.
Mit der Sole/Wasser-WP, die mich jetzt Total ca. 40'000.-- kostet, spare ich ca. 2'-2'200.-- pro Jahr an Kosten.
Die Amoritisation ist so berechnet auf 18 Jahre ==> WP inkl. aller Nebenkosten + 1/2 Kosten Erdsonde.
Wenn Du natürlich die Erdsonde in einen "WP-Leben" abschreiben bzw. amortisieren willst/möchtest, dann geht die Rechung nie auf.
Aber die Erdsonde musst Du ja mit 50 Jahren; also ca. 2 - ggf. 3. neue WP; annehmen.
Die Lebensdauer bei Sole/Wasser-WP's liegt gemäss Erfahrungen im Bereich von >20 Jahren. Sofern ab und zu eine Wartung gemacht wird, die Laufzeit optimiert werden kann ( Darum kommt die Warmwasser-Vorerwärmung für den Winter neu dran ).
Bei der Luft/Wasser-WP ist ja das viele Ein- und Ausschalten der Anlage am schlimmsten.
Gerade am 23.12. ist bei einem Kollegen die 9-Jährige Luft/Wasser-WP über'n Jordan gegangen. Und die Firma hat schon die 3. Nachfolge Firma.
Schönes Weihnachtsgeschenk: Neue WP = 18'000.-- / Reparatur = 11-12'000.--