Da muss man ein gutes Auge haben, um die Formen zu erkennen. Natürlich nicht so, wenn sie auf dem Podest stehen und aufgereiht sind, sondern wenn sie irgendwo liegen, neben, unter, hinter andern Steinbrocken.
Pyrit, auch als Schwefelkies, Katzengold oder Narrengold bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“.
Chemisch gesehen ist es die kubische Modifikation des Eisen(II)-disulfids mit der chemischen Zusammensetzung FeS2, besteht also aus Eisen und Schwefel im Verhältnis von 1 zu 2.
Pyrit ist in jeder Form undurchsichtig (opak) und entwickelt überwiegend idiomorphe Kristalle in der Form von Würfeln oder Pentagondodekaedern.
Auch Oktaeder und Disdodekaeder sind verbreitet sowie Kombinationen zwischen diesen Formen.
Die Kristallflächen zeigen durch Zwillingsbildung oft eine charakteristische Streifung und in frischem Zustand einen lebhaften Metallglanz.
Mit einer Mohshärte von 6 bis 6,5 gehört Pyrit zu den harten Mineralen, die sich ähnlich wie das Referenzmineral Orthoklas (6) gerade noch mit einer Stahlfeile ritzen lassen.
Katzensilber wie Katzengold sind Volksausdrücke, je nach Mineral oder Metall ist es dann eben goldiger oder silbriger, es verwittert ja auch und so kann Pyrit sehr rostig werden wegem Eisengehalt.
Es gibt ja zig Metalle und Mineralien.
Über Steinzusammensetzungen / Namen, und und und, streiten sich die Wissenschaftler bis heute....