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Stromverbrauch Wärmepumpe

263Antworten158’418Aufrufevon Gizmo74 · 13. November 2007letzter Beitrag vor 14 Jahren
  1. Pippen2’281 Beiträge23. März 2011
    @HausFritz

    Auch für Temperaturen von 23.5 bis 24°C finde ich 4500kWh noch viel. Ich nehme mal an, dass bei euch die Heizungsrohre mit einem ziemlich grossen Abstand verlegt wurden, sodass Du mit einer rel. hohen Vorlauftemperatur fahren musst. Schau heute Nacht oder morgen früh mal wenn die Heizung läuft, auf welche Vorlauftemperaturen geheizt wird (an der WP selber). Du hast keinen Speicher, oder?

  2. HausFritz423 Beiträge23. März 2011
    @Hausfritz

    Gemäss den neuen 'Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2008)' ist bei einer Neuinstallation eine rein elektrische Wassererwärmung unzulässig.

    Mit relativ geringen Zusatzkosten für den Boiler wäre eine grosse Energieeinsparung möglich gewesen. Auch finanziell hätte sich das ganze bei den heutigen Strompreisen mehr als gelohnt (je nach Verbrauch und Strompreis ca. CHF 500 Einsparung/Jahr).
    Inkraftsetzung 01.01.2009 im Kanton LU. Gebaut haben wir 2008....hmmmm....

  3. HausFritz423 Beiträge23. März 2011
    @HausFritz

    Auch für Temperaturen von 23.5 bis 24°C finde ich 4500kWh noch viel. Ich nehme mal an, dass bei euch die Heizungsrohre mit einem ziemlich grossen Abstand verlegt wurden, sodass Du mit einer rel. hohen Vorlauftemperatur fahren musst. Schau heute Nacht oder morgen früh mal wenn die Heizung läuft, auf welche Vorlauftemperaturen geheizt wird (an der WP selber). Du hast keinen Speicher, oder?
    Halllo Pippen

    Die Heizung zeigt aktuell bei einer Aussentemperatur von 5.2 Grad eine Vorlauftemperatur von 34.6 Grad.

    Auf der Analogen Anzeige im Heizkreislauf ist jedoch nur eine Temperatur von ca. 31 Grad. Ist das normal ?

    Tx

    Fritz

  4. Pippen2’281 Beiträge24. März 2011
    Dass die analogen Anzeigen oft nicht so genau sind, ist normal.

    Die 34.6°C Vorlauf bei 5.2°C AT find ich zeimlich hoch. Bei uns

    sind es bei dieser AT weniger als 29°C.

    Wenn man eine Bodenheizung korrekt auslegt (kleine Rohrabstände): bei -10°C AT -> 28°C Vorlauftemp.

  5. Hausi339 Beiträge24. März 2011
    - Viel Geld ausgegeben für eine hocheffiziente WP-Anlage mit Erdsonde.

    - Durch die falsche Planung der Anlage (Elektroboiler, Rohrabstand Bodenheizung, Speicher?, Hydraulischer Abgleich?) wurde der Gesamtwirkungsgrad erfolgreich auf ein sehr tiefes Niveau gesenkt.

    Fazit:

    Der Auftraggeber wurde geschädigt. Durch den schlechten Wirkungsgrad fallen jedes Jahr erhebliche Energie-Mehrkosten an.

    Eigentlich müssten die verantwortlichen Planer eingeklagt werden, da der zu erwartende Gesamtwirkungsgrad der Heizanlage (=Stand der Technik) nicht mal annähernd erreicht wurde.

  6. edi6393 Beiträge24. März 2011
    Hallo HausFritz

    Habt Ihr ERR (Einzelraumregelung), wurde ein Puffer mit Mischer und oder hat die WP ein Überströmventil?

    Gruss EDI63

  7. Automation2’255 Beiträge24. März 2011
    Ich glaube ich muss mich als Stromsünder outen:

    13256 kWh im Zeitraum vom 19.1.10 - 15.1.2011

    Eckdaten:

    - ca. 180m2 Heizfläche

    - KEIN Minergie (Haus 5.5 Jahre alt) 12cm Isolation

    - Elektroboiler 400Liter

    - 2 Erwachsene, 2 Kleinkinder

    - Heizung 21 -22°C, Schlafzimmer 18°C

    - Wärmepumpe Luft/Wasser

    - Vorlauf zwischen 28 - 35°C

    - WM/Tumbler, wobei Tumbler nicht sehr oft gebraucht wird.

    - Ca. 20 mal Sauna (5kw) à 1.5 Stunden = ca. 150kWh, also nicht so relevant.

    - Ein Windows Server (Habe ich zwar nun rausgeworfen), aber das würde ja bedeuten, ca. 200W/h = .2kw * 24 * 365 = 1'752kwh!!!!!

    Anzahl Betriebsstunden WP:

    - Ventilator 10'000h

    - Pumpe 32'000 h

    Das ist seit Beginn, inkl. der Trocknungsperiode

    Was ist hier mit der Pumpe gemeint, die Umwälzpumpe?

  8. Ritchie861 Beiträge25. März 2011
    - Ein Windows Server (Habe ich zwar nun rausgeworfen), aber das würde ja bedeuten, ca. 200W/h = .2kw * 24 * 365 = 1'752kwh!!!!!
    Aber immerhin hat der noch schön geheizt. /emoticons/default_biggrin.png

    Gruss

    Ritchie

  9. Mycroft191 Beiträge30. März 2011 · bearbeitet
    Folgend nun die Daten für mein Haus:

    Baujahr: 2010

    Zeitraum: 01.04.2010 - 30.03.2011

    Minergie: ja

    Heizung: L/W-WP

    Konstruktion: Massivbau, Aussendämmung, 3-fach-Verglasung

    Warmwasser: via L/W-WP

    Photovoltaik-Anlage: 3 KWp

    beheizte Fläche: 269 m2

    Strombezug (netto) inkl. Haushaltstrom: 8827 KWh

    Annahme Haushaltstromverbrauch*: 3800 KWh

    Minergie-Kennzahl effektiv: 37 KWh/m2a

    Ich habe mir erlaubt, die Werte der Forumsleute mal zusammenzutragen und in eine Vergleichstabelle zu stellen:





    *Für die Berechnung des Haushaltstroms habe ich den Durchschnitt folgender vier Berechnungsmethodiken gewählt:

    http://web484.login-27.hoststar.ch/.../Typischer_Haushaltstromverbrauch-SEV0719.pdf

    Fehler - Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

    http://www.stadt-zuerich.ch/ewz/de/index/services/online-services/privatkunden_ohnepasswort/durchschnittlicherstromverbrauchimhaushalt.html

    http://www.ccc-oee.ch/.../Stromverbrauch%20im%20Haushalt%20Grobbeurteilung.pdf

    Interessant wären nun eure Jahreswerte mit Heizperiode 2010/2011.

  10. booker1’201 Beiträge30. März 2011
    Hallo

    Danke für die tolle Vergleichstabelle - vielleicht hätten wir bei unserer Strohhütte doch noch eine Aussenisolation anbringen sollen ;-)

    Erstaunlich !

  11. aristocat610 Beiträge31. März 2011
    Cool, die Tabelle! Wie berechnet ihr eigentlich die Energiebezugsfläche? Ich habe jetzt einfach die Nettowohnfläche genommen, das ist vermutlich falsch, oder?

  12. Automation2’255 Beiträge31. März 2011
    Cool, Besten Dak dafür.

    Hmm, irgendwie muss ich über die Bücher gehen, wenn ich die Werte so vergleiche, irgendwo kann etwas nicht stimmen.

    Nebst dem Server sehe ich im Moment keine grossen Stromsünden (Welche ja nun beseitigt ist), die Heizung alleine kann es ja auch nicht sein....

    @ Mycroft

    Kannst du mal die Formel für die Minergie-Wert Berechnung posten? Danke

  13. Mycroft191 Beiträge31. März 2011
    Minergie-Wert Minergie und Minergie-P: (jährlicher Netto-Gesamtstrombezug in KWh - jährlicher Allgemeinstromverbrauch in KWh) * 2 (Gewichtungsfaktor für Strom) / Anzahl m2 beheizte Fläche

  14. Automation2’255 Beiträge31. März 2011
    Da fehlt mir aber für einen direkten Vergleich der Faktor des Wärmeerzeugers.

    Eine Luft/Wasser WP hat ja nicht den gleichen COP wie eine Sole WP.

    Zwei exakt baugleiche Häuser, eine mit Sole, die andere mit Luft/Wasser WP, haben ja einen unterschiedlichen Stromverbrauch.

    Ist nun der eine ein Stromsünder, weil er mehr verbaucht, auch wenn sich alle gleich verhalten, gleiche Raumtemp haben, etc.

    Ich würde gerne aber einen gewichteten Vergleich haben, wieviel mehr ich tatsächlich verbauche.

  15. Mycroft191 Beiträge31. März 2011
    Wenn du solche Sachen wissen willst musst du einen kompletten Energienachweis für beide Heizsysteme erstellen.

  16. Pippen2’281 Beiträge31. März 2011
    @Automation

    Ja, aber hier geht es genau um den Stromverbrauch. Der wird bei einem Haus mit L/W WP im Vergleich zu einem baugleichen Haus

    mit S/W SP tatsächlich immer grösser sein. Aber wie Du in der Tabelle bei Mycroft und mir siehst, ist es auch mit einer L/W WP

    sehr wohl möglich tiefe Werte zu erzielen.

  17. Automation2’255 Beiträge31. März 2011
    ...Aber wie Du in der Tabelle bei Mycroft und mir siehst, ist es auch mit einer L/W WP

    sehr wohl möglich tiefe Werte zu erzielen.
    Das ist ja genau das, was mir zu denken gibt. Du hast ja eine Riesige Fläche zum heizen, sind da alle Räume beheizt?
    Irgendwo muss ich ja die 5'000kWh mehr verbraten, Heizfläche ist bei mir ja viel kleiner.

    Nebst der Heizung (Optimierung kann ich nun endlich dank Statistik Zahlen so langsam angehen), bleiben ja nur die Haushaltsgeräte.

    Irgendwo muss ich ja massivst mehr Strom verbrauchen.

  18. Pippen2’281 Beiträge31. März 2011
    @aristocat

    Die EBF (Energiebezugsfläche) kannst Du entweder aus dem Energienachweis entnehmen (den solltest Du bekommen haben. Falls nicht sofort anfordern), oder aus

    den Plänen rechnen. Das ist die gesamte Fläche (inkl. Mauern usw. innerhalb der Dämmung die beheizt wird). Falls das HAus rechteckig ist, kann man als Näherung die Aussenmasse nehmen und mit der Anzahl beheizter Geschosse multiplizieren.

    @Automation

    Da bist Du in der Tabelle ein bisschen verrutscht. Meine EBF = 190m2, Deine EBF = 180m2 also praktisch gleich.

  19. Mycroft191 Beiträge31. März 2011
    Das ist ja genau das, was mir zu denken gibt. Du hast ja eine Riesige Fläche zum heizen, sind da alle Räume beheizt?

    Irgendwo muss ich ja die 5'000kWh mehr verbraten, Heizfläche ist bei mir ja viel kleiner.

    Nebst der Heizung (Optimierung kann ich nun endlich dank Statistik Zahlen so langsam angehen), bleiben ja nur die Haushaltsgeräte.

    Irgendwo muss ich ja massivst mehr Strom verbrauchen.
    Nun gut, das kann viele Gründe haben. Du hast einen Elektroboiler, der zieht schon mal eine Menge Strom. Ist die Wassertemperatur sehr hoch eingestellt? Ungedämpte Warmwasserzuleitungen? Tropfende Warmwasserhahnen? Alter oder Defekter Gefrierschrank? Vielleicht ist einfach das Haus nicht sehr gut gedämmt, Dach, Fenster, Fassade, Kellerisolation? Fenster im Winter in der Nacht angekippt?

  20. Automation2’255 Beiträge31. März 2011
    @Automation

    Da bist Du in der Tabelle ein bisschen verrutscht. Meine EBF = 190m2, Deine EBF = 180m2 also praktisch gleich.
    Stimmt, bei gleichen Konstellationen, 4'000 kWh mehr Verbrauch....Ich werde wohl mal den E-Zähler genauer beobachten.