Vielleicht gibt es unter Euch jemand, der sich mit Steuerschätzung auskennt 🙂
Vor gut zwei Jahren durften wir in unser neues Eigenheim einziehen.
Kurz nach Einzug kam auch schon prompt das AVA (Aargauische
Gebäudeversicherung) und hat die amtliche Schätzung vollzogen.
Soweit so gut. Nun warten wir aber seit zwei Jahren auf die Steuerschätzung, damit wir endlich die def. Zahlen haben und eine korrekte Steuereinschätzung bekommen.
Für eine junge Familie ist es nicht gerade lustig, wenn man kein verlässliches Budget erstellen kann. Sollte später noch eine Steuernachzahlung (innert 30 Tagen versteht sich) fällig werden, ist die ganze Planung für die Katze und Ferien müssen ev. gestrichen werden /emoticons/default_mad.png.
Beim Steueramt haben wir schon mehrere Male nachgefragt und wurden immer wieder vertröstet mit: "Der Steuerschätzer kommt, sobald er einen ganzen Tag in Ihrer Wohngemeinde zu tun hat!"
Bei einer so kleinen Gemeinde wie bei uns, könnte dies womöglich noch Jahre dauern.
Fragen:
- Gibt es eine Zeitspanne in der eine Steuerschätzung sinnvoller Weise durchgeführt werden muss?
- Kann ich irgend etwas untermehmenum eine baldige Steuerschätzung zu erwirken?
Wir sind auch vor 2 Jahren eingezogen und die Steuerschätzung war noch nicht da.
Unser Steuerbeamter meinte, wir sollen Ungefähr-Werte eintragen. Etwa 80% der effektiven Hauskosten und davon nochmals 5% für den Eigenmietwert. Ich denke wenn ihr das macht, so erwartet Euch keine grossen Überraschungen.
Andererseits könntet ihr ja auch jedes Jahr einen betimmten Betrag auf die Seite legen.
@Ritchie: Ist mir bewusst, dass wir mit Ungefähr-Werten arbeiten können! Aber darf man denn eine zeitnahe Einschätzung nicht mehr erwarten?
Es kommt mir vor als mach ich nichts anderes als bestimmte Beträge zur Seite legen (Steuern, Krankenkasse, ...), man weiss ja nie welche Überraschungen noch kommen.
In Art. 12 ff. findest Du heraus, dass der Verkehrswert massgeblich ist. Wenn Du in Deinem Fall vorsichtig sein möchtest, kannst Du die Berechnung nach der Verordnung und dem Anhang mit Deinen Gestehungskosten durchrechnen.
Wir sind auch vor 2 Jahren eingezogen und die Steuerschätzung war noch nicht da.
Hoppla, dabei wohnst du ja nicht gerade in der kleinsten Gemeinde. Wobei ich die Schätzungsprioritäten der Steuerverwaltung auch nicht nachvollziehen kann. Bei einem Kunden, der in einer kleineren TG Gemeinde wohnt und der vor gut einem Jahr eingezogen ist, ist die Schätzung bereits durch.
Ja, die scheinen es nicht so eilig zu haben. Dabei dachte ich immer, wenn es um die Kohle geht, da seien sei das Steueramt sehr schnell./emoticons/default_rolleyes.gif
Dabei haben wir vor 6 Monaten wegen der Schätzung telefoniert. Es hat geheissen, in nächster Zeit wird sich jemand melden. Ist wohl ein seeeehr dehnbarer Begriff.
Muss mal auf Eurer Baustelle vorbeischauen. Es scheint vorwärts zu gehen. Sehr Schön. Vielleicht sehen wir uns da./emoticons/default_additional/102.gif
Für eine junge Familie ist es nicht gerade lustig, wenn man kein verlässliches Budget erstellen kann. Sollte später noch eine Steuernachzahlung (innert 30 Tagen versteht sich) fällig werden, ist die ganze Planung für die Katze und Ferien müssen ev. gestrichen werden /emoticons/default_mad.png.
Besten Dank für Eure fachlichen Feebacks
Gruss
Mobbel
Hmmm ja die haben es nicht eilig. Ich vermute weil beim weitaus grössten Teil der Hausbesitzer sich Schulden und Steuerwert, resp. Eigenmietwert und Hypozinsen mindestens aufheben (oder sogar ein Minus beim Einkommen resultiert).
Als Anhaltspunkt für die Planung sind Ritchies Angaben gar nicht schlecht. Dass heisst bei uns bewegen sich die Werte im gleichen Ramen.