Wenn der Gipser die Spritzputzplastikdecke macht, bleiben ja an den Wänden - welche noch ohne Abrieb sind - an den obersten 20-30cm noch Spritzputzplastikresten...
Sollte der Gipser bevor er den Abrieb macht diese Resten grundsätzlich entfernen? Kann mir vorstellen, dass er genau an diesen Stellen z.B. einen
negativen Abrieb nicht so toll hinbringt.
Meinungen sind gefragt./emoticons/default_wink.png
schön wieder was von Dir zu lesen. Diese Deckenvariante kenne ich leider nicht, bzw. kann mir unter ..plastik... auch keine Decke in diesem Sinne vorstellen??? /emoticons/default_wink.png
Ahhh, ein neues Profilbild..... das beantwortet wohl die Nachfrage der anderen User, an anderer Stelle /emoticons/default_biggrin.png 😀 oder sollte ich mich da täuschen? /emoticons/default_rolleyes.gif
Aha, nun redest Du aber nur noch von Spritzputz, und diesmal ohne "plastik-Zusatz". Das war es ja, was mich grübeln ließ! Wie bindet man Plastik in einen Spritzputz für Decken ein.. und warum?
Und wieso stellst Du solche Fragen, bist Du noch nicht fertig? Ich dachte doch Du bist längst eingezogen?
Trotzdem zu Deiner Frage: Wenn der Wandabrieb genügend dick/stark ist, kann man immer noch einen Negativabrieb machen. Dieser wird ja nur von seiner eigenen Kornstärke bestimmt! Wenn die beiden System aufeinander haften, ist dies kein Problem. Es sei denn, er hat oben mehrlagige Flächen hinterlassen, dann wird es eng. /emoticons/default_biggrin.png
Aber ein guter Putzer klebt den Grundputz trotzdem ab, bzw. entfernt den Spritzüberschuss so lange dies einfach mit der Kelle geht. Damit hat er nachher "Freie Bahn", was immer da kommen mag.
also bei uns in der schweiz nennt sich das ganze spritzplastik bei euch in deutschland vermutlich spritzputz, daher wohl mein "misch-masch" spritzputzplastik...der experte bin ich nicht, obwohl ich während der bau-
zeit und danach einiges gelernt habe...
ja ja eingezogen, aber meine frage bezieht sich auf den einzigen punkt worüber noch "gestritten" wird. in den nächsten tagen kommt dann der gutachter vom verband um eine expertise zu erstellen...der gipser wird dann auch anwesend sein...an 2-3 stellen hat dieser leider nicht sehr sauber gearbeitet. der rest ist aber sehr schön geworden welcher auf pics auch besser zu sehen werde. aber wie du sagst pfälzer, wir haben erst anfang jahr.../emoticons/default_wink.png
die zweite anwort kennst du ja nun..../emoticons/default_biggrin.png
mein gott pfälzer - ich staune - dass du das noch weisst..../emoticons/default_eek.png
ja wurde damals schon gelöst, der negative abrieb an dieser wand
wurde nochmals neu gemacht. das problem ist, das genau an dieser wand der abrieb durch das nochmalige auftragen nicht mehr wirklich negativ ist. des weiteren kannst du dir vorstellen wie der schwedenschnitt in etwa aussieht durch diese korrekturen.../emoticons/default_mad.png
diese eine wand hat's wort wörtlich in sich!/emoticons/default_biggrin.png
...warum denn nicht? Wenn ich schon Vorschläge mache, dann weiß ich auch wem und wann und wofür ich dies gemacht habe. Zumal dies bei netten Usern noch leichter fällt, gehört es eben andererseits zu meinem Beruf dazu.
Hättest Du in der Eingangsfrage schon erwähnt um welchen Punkt, bzw. Bereich es sich handelt, hätte ich auch früher antworten können. Das nächste Mal bitte gleich präziser!
Ja, ich kann mir gut vorstellen, wie es dort zurzeit aussieht! Leider hattest Du damals nicht erwähnt, wie, oder was nicht, beim "überziehen" ausgeführt wurde.
In diesem Fall würde ich dies als Mangel werten, da der Putzer hätte wissen müssen, dass 2 x Negativabrieb übereinander nicht funktionieren kann. Hierbei drückt sich das Korn des 2. Auftrags lediglich in den negativen Hohlraum des ersten Auftrages. Das gibt dann folglich nicht den gewünschten Effekt. Mangel vorprogrammiert!
Er hätte damals, dies wäre auch ein Hinweis oder Argument für den Gutachterbesuch ..(!), den alten, ersten Abrieb mit einer hauchdünnen Ausspachtelung wieder, bzw. zuerst, auffüllen müssen. Dies hätte auf dem höchsten Korn nur eine minmale (eigentlich fast keine) Überdeckung ergeben und damit keinen nachteilige Auswirkungen auf die Gesamtstärke gehabt.
Auf diese Ausspachtelung hätte er dann wieder, wie zu Beginn auf dem Grundputz, seinen erneuten Negativabrieb aufbringen können. Dieser wäre dann wieder exakt um die Kornstärke gleichmäßig vorhanden gewesen. Das Problem wäre damit gelöst gewesen und alle wäre heute noch zufrieden.
Wie gesagt, wenn der Gutachter zum gleichen Schluss kommt (Du kannst ja meine Argumente entsprechend vorbringen und etwas hartnäckig bleiben...), dann wäre diese Ausspachtelung der richtige Weg, oder er nimmt die Hilti, mit breitem Flachmeisel, und holt die beiden alten Aufträge wieder runter, bevor er einen neuen Abrieb aufbringt. Dies wäre dann die Ideallösung aber nicht die einfachste und schnellste. Vom Krach und Staub mal abgesehen.
Die Schwedenfuge wäre dann mittlerweile auch nicht mehr so nötig und könnte ggf. gleich durch eine Acrylfuge ersetzt werden.
ich denke,er wird die wände bis oben abdecken...es gäb sonst eine riesensauerei..
denn spritzputz besteht aus styroporkügelchen,deren dimension die "körnung" verrät (wie beim abrieb,z.b. 1mm),und einem eingefärbten binder,üblicherweise weiss.
der spritzputz wird mit hochdruck an die decke appliziert.
erkundige dich beim architekten..es ist fast nicht möglich,dass der gipser nicht abdecken wird.
wenn er`s nicht tut straft er sich selbst.denn es ist sehr ärgerlich,den spritzputz abzukratzen,und das würde er müssen,da sich die trockenen styroporkügelchen in der wand sonst mit dem abrieb vermischen,und das sieht man sehr gut /emoticons/default_additional/87.gif