Hat irgendjemand Erfahrungen mit Schnee auf Warmwasser Sonnenkollektoren?
Wir werden ein Haus kaufen welches einen Warmwasser Sonnenkollektor auf dem Dach hat. Laut den Vorbesitzern ist es so, dass es im Winter zum Teil vorkommt dass der Kollektor zum Teil mit Schnee bedeckt ist. Die jetzigen Besitzer sind dann jeweils aufs Dach geklettert und haben den Kollektor vom gröbsten Schnee befreit.
Gibt es hier eine Möglichkeit den Kollektor abzutauen? Z.B. eine Heizfolie die bei Bedarf die unterste Schnee Schicht anschmilzt so dass der Schnee herunter rutscht? Oder ist es sogar möglich den Kollektor über das Warme Wasser im Kreislauf abzutauen?
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch Schnee auf dem Kollektor? Was macht ihr dagegen?
Ich finde die Idee von Punkt 3 nicht mal so abwegig. Denn das WW muss ja nicht den kompletten Schnee wegschmelzen, sondern nur eine ganz dünne Schicht, dann müsste der daraufliegende Schnee doch auf dem dünnen Wasserfilm von alleine wegrutschen, oder nicht?
Ich denke das würde nicht soviel Energie brauchen und vor allem wären die Kollektoren so wieder frei und würden sofort wieder Wärme-Energie liefern.
Es wäre super, wenn sich ein paar Besitzer melden würden. Denn wir werden bald auch Kollektoren montieren.
Das war auch meine Überlegung. Das Problem besteht sowieso nur solange der ganze Kollektor mit Schnee bedeckt ist. Sobald ein Teil wieder frei ist, wird er sich aufheizen und den restlichen Schnee schmelzen. Es bräuchte also nur soviel Enegie bis die Eisschicht direkt auf dem Glas angeschmolzen ist und etwas abrutsch.
Ich vermute mal es handelt sich um ein Schrägdach, selbst wenn das mit dem Antauen auf Kollektorfläche klappt, wo soll der Schnee den hinrutschen, auf dem Dach unterhalb der Kollektoren liegt auch Schnee und der rutscht nicht😀
Arcuos hat da völlig recht, zu hoher Energieverbrauch bei beiden Lösungen, außer dem Handschaufeln:168:
Im Winter kommt eh so gut wie nichts aus der Solaranlage
Im Winter kommt eh so gut wie nichts aus der Solaranlage
Wo hast Du denn das her?
Es gibt Anlagen, die übers ganze Jahr einen solaren Deckungsgrad von über 85% erreichen. Die haben über die Wintermonate (Dez-Jan) über 45% Deckungsgrad!
...Laut den Vorbesitzern ist es so, dass es im Winter zum Teil vorkommt dass der Kollektor zum Teil mit Schnee bedeckt ist. Die jetzigen Besitzer sind dann jeweils aufs Dach geklettert und haben den Kollektor vom gröbsten Schnee befreit...
Hallo,
ich bin von dieser Aussage ausgegangen.../emoticons/default_wink.png Gemäss Deiner Beschreibung reicht also auch "ein Teil" nicht aus, dass der Rest einfach wegschmilzt! Zudem ist der Vorbesitzer ja aufs Dach gestiegen um den Schnee wegzukriegen.../emoticons/default_wink.png
...das wird wohl seinen Grund gehabt haben: Ich vermute mal, dass der Schnee nicht abrutschen kann (weil z.B. unterhalb noch ein Schneezaun/Dachrinne ist, wo das "Schneebrett" aufhält)... oder das Gefälle reicht dafür nicht.... ein Foto der Situation wäre u.U. hilfreich.
Zudem muss man auch bedenken, dass bei viel Schnee die Anage eventuell entleert werden muss um ein Einfrieren zu verhindern (je nach Bauart war das früher im Winter sogar üblich!). Oder wir sind wieder bei massivem Einsatz von Frostschutz (/emoticons/default_biggrin.png)... aber den könnte man ja u.u. auch äusserlich anwenden (quasi einen Scheibenwischer und ein natürlich abbaubares Mittelchen aus einer Düse)...
...oder man versiegelt die Oberfläche mit eine Nanovergütung, dass gar kein Schnee mehr daran hängen bleiben kann!/emoticons/default_wink.png
Eine Heizung bei einem Kollektor einbauen, finde ich m.E. etwas kurios und widersinnig.../emoticons/default_rolleyes.gif
ja klar gibt es die Anlagen, nur was machst du denn mit den fehlenden 55% nicht duschen im Winter:33:, denn wenn ich das richtig sehe geht es rein um das Warmwasser nicht um die Heizung.
ich betrachte bei einer solaranlage den solaren Deckungsgrad als zweitranging. Du kannst eine Solaranlage so groß bauen dass sie vermutlich 80 oder 100 % solaren Deckungsgrad erbringt. Nur ist die dann halt nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.
Gehen wir mal zurück auf die Warmwasser Solaranlage. Ich kann das allerdings nicht in Schweizer Fränkli ausrechnen. In Euro sähe das so aus. Ein 4 Personenhaushalt mit einem Standart Einfamilienhaus (gut gedämmt), hat etwa 1200? Kosten/a für Wärmeenergie, Heizung und WWB. Davon fallen 30% für WWB an. Sind also etwa 30? im Monat. 45% davon deckt die Solaranlage in den Wintermonaten ab. Bleiben noch 13,5?/Monat. Jetzt liegt 50% des Monats Schnee (bei uns maximal 2 Tage) auf der Solaranlage, bleiben noch 7,75?/Monat
Ehrlich gesagt mich kriegt niemand dazu für 7,75? einen Schneeschieber aus der Garage zu holen, angeseilt auf mein Schrägdach zu stellen und unter Lebensgefahr die Sonnenkollektoren von Schnee zu befreien😀
Das soll ja keine Heizung eingebaut , sondern mit dem vorhandenen Warmwasser der Schnee abgetaut werden. Die Solar Umwälzpumpe schaltet ja ab wenn an der Solaranlage nicht genügend Wärme zur Verfügung steht. Jetzt müßte man in dem Falle die Pumpe von Hand einschalten, dann wird über die Wärme im Warmwasserspeicher der Solarkreis aufgeheizt und taut die Kollektoren ab.
Bei dem entleeren wäre ich vorsichtig, denn durch das Wasser in den Kollektoren kriegen die auch eine gewisse Druckfestigkeit. Wenn das wirklich so ein Schneereiches Gebiet ist, dann würde ich den Kollektor Hersteller dazu befragen, sonst könnten die Kollektoren eingedrückt werden.
Hier noch ein Foto. Ich nehme mal an das Hauptproblem liegt bei der relativ geringen Schräge des Daches...
Hallo Breiti,
ja, der Neigungswinkel ist relativ flach (Schnee). Was sicherlich etwas bringen könnte (und Dich vor Dachbegehungen im Winter entlasten würde) wäre eine Nano-Versiegelung der Panels. Wichtig ist dabei, dass die Panels vorher gut gereinigt werden, bevor die Nano-Imprägnierung aufgetragen wird...
Dann haftet Wasser, Schmutz und Schnee kaum mehr - resp. es rutscht/fliesst gleich ab./emoticons/default_wink.png
Wir haben sen SolKit von Hoval. Rein Theoretisch könnte man die Flüssigkeit im Kreislauf mit dem Boiler erwärmen und damit den Kollegtor abtauen. Denke aber das der Energie bedarf schon recht hoch ist, man muss dann auch abschätzten ob man das durch diese Aktion wieder reinholt.
Unser dach ist auch nur 30Grad und im Winter bleibt dann unten am Kolegtor etwas Schnee hängen, der rest ist dann aber frei.
Raufklettern um die zu reinigen währe mir Persönlich zu gefährlich, deine Vorbesitzter sind sicher durch das Dachfenster nebenan gegangen, das müsste dann aber am Morgen passieren.
Das soll ja keine Heizung eingebaut , sondern mit dem vorhandenen Warmwasser der Schnee abgetaut werden. Die Solar Umwälzpumpe schaltet ja ab wenn an der Solaranlage nicht genügend Wärme zur Verfügung steht. Jetzt müßte man in dem Falle die Pumpe von Hand einschalten, dann wird über die Wärme im Warmwasserspeicher der Solarkreis aufgeheizt und taut die Kollektoren ab.
Tolle Idee, damit heizt man dann mit dem Boiler das Dach auf, auch die anderen Ideen erscheinen mir Lustig, wie man mit Energie die Umgebung des Hauses aufwärmen will. Eine Möglichkeit dazu wäre die Dachisolation des Hauses zu entfernen damit man den Schnee vom Dach runter bekommt. Wenn es Schnee hat, ist wohl die unrentabelste Zeit für eine Solaranlage, wahrscheinlich sind manche hier bereit mehr Energie aufs Dach zutragen als sie von der Solaranlage bekommen. Eine Solaranlage lebt von der Sonne, hat die Sonne genug Kraft so schmilzt auch der Schnee, hat sie keine Kraft so gibt es auch keine Energie.
Bei dem entleeren wäre ich vorsichtig, denn durch das Wasser in den Kollektoren kriegen die auch eine gewisse Druckfestigkeit. Wenn das wirklich so ein Schneereiches Gebiet ist, dann würde ich den Kollektor Hersteller dazu befragen, sonst könnten die Kollektoren eingedrückt werden.
Die Scheiben tragen die Schneelast und nicht die Kupferrohre, und im Winter sollte man den Kollektor nicht entleeren weil die Flüssigkeit(Glykol) das einfrieren verhindert.
Sinnvoll ist es nicht aber eben bequem - bei der manuellen Aktivierung kann mann die SpeicherEnergie vernünpftig kanalisieren und dosieren somit Schnee zum abtauen initieren, nach dem Abtauen bildet sich ein Frostfilm auf dem Kollektor.
Bei einer SpeicherVolumen bis 350L braucht die E-Patrone ca. 3-4Betriebstunden für 55c. ab 350L braucht Sie eben länger!! Bei einer Heizungsanbindung würde die Nutzwärme zusätzlich durch den Heiz-Brenner-Kreislauf unterstützt und somit die E-Patrone entlasten.
PS: Trick7
Meiste Sol-Regler verfügen über diese "Abtau-Funktion" auch das billigste von billigen Sol-Reglern kann das - Reglerbeschreibung wird meist mit Kollektoren-Schutz bezeichnet!!
Bei VakumKollektoren - unterlässt bitte diesen Vorgang!! Die V-Röhren vertragen diesen Wärmeachterbahn überhaubt nicht!
Wenn mich der Schnee auf den Kollektoren stören würde, währe für mich das entfernen der eingehängten Schneestopper unterhalb der Kollektoren das naheliegenste. Ist ja kein Durchgangsbereich.
Schnell gemacht, ohne Kostenfolge wieder herstellbar.
Einfach Ziegel anheben, Schneestopper aushängen, Ziegel wieder sauber richten.