Du hast sicher recht betreffend rosten. Leider habe ich weder die richtigen Maschinen noch das Können/Wissen so ein Treubhaus ohne Metallteile zu bauen. Und, ich muss das Treibhaus in etwa 3 Monaten total zerlegen und zügeln. Und 45 Meter einen Hang mit 23 ° Schräge hinauftragen. Auf der anderen Seite, Douglasie wird etwa 10 Jahre halten, dann ist es morsch. 1.5 mm Blech verzinkt braucht mindestens 10 Jahre um durchzurosten. Ich glaube kaum, dass meine Doppelstegplatten viel mehr aushalten als 10 Jahre. Also, in 10 Jahren ist schluss.
Du schlägst vor, Fichte/Föhre/Tanne zu gebrauchen. Diese Holzsorten sollten generell nicht im Aussenbereich verwendet werden ohne chemischen Schutz. Diese Holzsorten haben zuwenig Harzanteil und werden vom Blaufäule Pilz angegriffen. Lärche und Douglasie brauchen keinen Blaufäule Schutz und können ohne Chemie im Aussenbereich verwendet werden. Nur tropische Hölzer haben eine längere Lebenserwartung ohne Chemie.
korrekt, aber 1674 wurde dem konstruktiven Holzschutz sehr viel Beachtung geschenkt. Die Dächer waren damals sehr stark überhängend um den Regen von der Hauswand abzuhalten. Zudem verwendete man qualitativ gutes Holz, 400 und mehr Jahre alt, langsam gewachsen. Gibt es heute nicht mehr. Alles weg. Der Bauer von neben an hat mir erzählt dass die Jahresringe an den Bäumen bis zu 1cm Abstand haben (Region Rapperswil). Das Holz ist unbrauchbar und wird zu Paletten verarbeitet. Für meine Sauna habe ich eine Ladung Sibirisches Lärchenholz gekauft und postwendend zurückgegeben. Der Lieferant hat versucht, das Maximum aus dem Baum herauszuholen. Er konnte die geforderten 13cm nicht erreichen: Kamm und Nut waren unvollständig weil sie bereits aus der Rinde geschnitten wurden. Man muss sich das vorstellen. Aus einem gefällten Baum können sie nicht einmal mehr ein einzelnes Brett fehlerfrei herausschneiden. Die 50 gelieferten Bretter entsprachen 50 gefällten Bäumen!
hier hats einige sägereien, zimmereien und dergleichen.
ich wohne nun 45 jahre hier und habe von keiner sägerei je faules oder mieses holz bekommen, gut, ich kenne mich etwas aus damit.
aber im baumarkt habe ich oft komisches holz angetroffen, darum kaufe ich dort seit jahren kein holz mehr.
Ich habe früher u.a. umbauten und restaurationen gemacht und immer eine feine sägerei oder zimmerei gefunden, die mir das holz richtete was ich brauchte.
Also lohnt es sich, auch preislich, danach sich umzuschauen....
Der Bau schreitet vorwärts. Ich habe die Türe fertig. Es ist Modell # 2 , Modell # 1 war leider kein Erfolg und steht nun im Keller und wartet auf den Winter als Anfeuerholz.
Der Bau einer Türe ist echt aufwendig und benötigt Fachwissen und Maschinen die mir fehlen. Im Holzrahmen hat es jetzt darum mehrere Luftkanäle und die Türe kann man schon fast als Hinterlüftet betrachten. Das war eigentlich nicht vorgesehen. Ich hab öfters am verkehrten Ort die Kreissäge angesetzt...........
Und die fertige Türe, verleimt. Jetzt brauche ich nur noch die richtigen Türangeln.
Das Fenster ist auch weitgehend fertig.
Ich hab ein Blech zurechtgebogen und schütze damit den oberen Rand vor Regenwasser.
Das Fenster muss jetzt zuerst noch in die "Malerei". Es ist das einzige Holzteil das dem Regen ungeschützt ausgesetzt ist.
Einen automatischen Fensteröffner kann ich dir übrigens sehr empfehlen, die Geschichte mit dem Öl funktioniert tatsächlich!
Hallo Susann
Besten Dank für die Foto. Den Fensteröffner muss ich noch bestellen. Wir sind öfters weg und dann muss natürlich automatisch gelüftet werden. Habt Ihr eine automatische Bewässerung im Treibhaus? Wir haben unser ganzes Leben die Geranien und Co. auf dem Balkon mit einer elektronischen Bewässerungsanlage (zwei mal 4 Minuten pro Tag) bewässert. Typ Sprinkler von Gardena. Ich überlege mir jetzt, für das Treibhaus den Sprinkler mit Kapilarrohren zu ersetzen. Die Schläuche zum Sprinkler sind so steif und so arbeitsintensiv bis jeder Topf seinen Wasseranteil bekommt. Ich habe auch noch nie eine Gärtnerei gesehen, die Sprinkler einsetzt. Die Kapilarrohre haben ganz dünne Schläuche und sind wahrscheinlich einfacher zum Einstecken in die Erde.
ist das Fenster von oben her zu öffnen oder von unten hochzuklappen so wies bei den meisten Treibhäuser der fall ist ?
****Ich hab öfters am verkehrten Ort die Kreissäge angesetzt****
Das hat mit dem vorstellungsvermögen zu tun, das geschieht vielen auch mir ab und zu, lach...
****Modell # 1 war leider kein Erfolg und steht nun im Keller und wartet auf den Winter als Anfeuerholz.****
Bedenke es ist lärchenholz auch wenn etwas verschnitten, sei nicht so schnell mit verfeuren, das eine oder andere teil kann man vielleicht doch noch gebrauchen...
Heute ist es soweit. Mein Treibhaus ist " fast fertig" (keines meiner Projekte erreicht jemals Fertig).
Hier noch einige Aufnahmen mit ein paar Details, falls wirklich jemand auf die Idee kommt, sowas nachzubauen.
Der Dachfirst besteht aus 3 einzelnen Blechen:
Auf der Vorderseite (Süden) hat es ein Schiebefenster
Das Dachfenster hat einen automatischen Fensteröffner erhalten
Die Zwischenräume zwischen den Dachplatten und der Wand habe ich mit Brettern geschlossen. Damit das Kondenswasser ablaufen kann (innen), habe ich die Bretter mit 3 mm dicken Abstandhaltern (wird bei den Holzterassen verwendet) angeschraubt.
Was noch fehlt, ist die Abdeckung der Scheiben unten. Die kann ich erst montieren, wenn das Treibhaus am endgültigen Standort steht.