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Sauerstoffspendende Wasserpflanzen

0Antworten182Aufrufevon Redaktion · 22. Februar 2017letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge22. Februar 2017
    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Schwimmpflanzen reichern das Wasser mit Sauerstoff an. Ausserdem sorgen sie für kühlenden Schatten und entziehen damit den Algen das Licht.[/COLOR]


    Wasserhahnenfuss - Ranunculus aquatilis


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die attraktive Wasserpflanze ist bei uns heimisch und kommt meist in fliessendem Wasser vor. Die auf der Oberfläche liegenden nierenförmigen Schwimmblätter werden ergänzt durch fein zerteilte Unterwasserblätter. Im Juni heben sich weissgelbe Blüten in Mengen aus dem Wasser.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Optimale Wassertiefe ist 60–70 cm. Gut geeignet ist eine lehmig-humose Wasserpflanzenerde.
     


    Pflege:


    Kalkarmes Wasser ist günstig fürs Gedeihen. In passender Umgebung brauchen die Pflanzen nach dem Verankern im Schlamm keine Pflege.
     


    Verwendung:


    Wegen ihrer starken Sauerstoffproduktion wird die mitunter wuchernde Schwimmpflanze gerne in Fischteichen zur Reinhaltung eingesetzt.




    Tausendblatt - Myriophyllum aquaticum


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die durch ihren quirlförmigen Wuchs attraktive Wasserpflanze hat oberirdisch federförmige Blätter mit aufrechten Stängeln. Ihre Heimat ist Brasilien. Die längeren und weicheren Unterwasserblätter liefern viel Sauerstoff. Bringt blassrosa Blüten. Durch Winterknospen überlebt sie milde Winter im Freien.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Die optimale Wassertiefe ist 30– 40 cm.
     


    Pflege:


    Kalkarmes Wasser ist günstig fürs Gedeihen. Nach jedem Winter müssen die üppigen, langen Triebe abgefischt werden.
     


    Verwendung:


    Ihre zierlichen zartgrünen Triebe sind attraktiv und schnell wachsend. Deshalb ist sie in mittelgrossen und in tropisch anmutenden Teichen beliebt, zur Zierde und als wirksamer Sauerstofflieferant.




    Wasserpest - Elodea canadensis


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die besonders wüchsige Unterwasserpflanze stammt aus Nordamerika. Sie bringt keine Blüten, sondern vermehrt sich nur vegetativ. Schon nach kurzer Zeit kann sie grössere Flächen bedecken. Die Pflanzen sind wintergrün. Sie erzeugen ganzjährig klares Wasser und liefern viel Sauerstoff.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Die optimale Wassertiefe ist 40–50 cm. Die Pflanzen lieben kalkhaltiges Wasser und nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden.
     


    Pflege:


    Pflanzen Sie die Wasserpest nicht im Teichgrund aus, sondern setzen Sie sie in grössere Gefässe. Nach dem Winter möglichst den Blattwuchs reduzieren.
     


    Verwendung:


    Nur in grösseren Teichen empfehlenswert. In flachem Wasser kann sie andere Wasserpflanzen bedrängen.




    Krebsschere, Wasseraloe - Stratiotes aloides


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die meiste Zeit des Jahres schwimmt die heimische Wasserpflanze untergetaucht frei umher oder verankert sich im Grund. Zur Blütezeit im Mai–Juni hebt sich die Blattrosette mit weissen Blüten ca. 20 cm hoch heraus. Innerhalb der leicht gezähnten Blatttrichter bleibt das Wasser klar und algenfrei.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Die optimale Wassertiefe ist 40– 50 cm.
     


    Pflege:


    Kalkarmes Wasser ist günstig fürs Gedeihen. Die Pflanzen vermehren sich durch leicht lösende Ableger.
     


    Verwendung:


    Mit ihren weissen schalenförmigen Blüten und schwertförmigen Blättern sind die Krebsscheren attraktiv und botanisch interessant. Sie gedeihen in jedem Teich mit weichem Wasser, am besten in grösseren Beständen, aber auch einzeln in Gefässen. Ein wirksamer Sauerstofflieferant.




     



     



    Wasserfeder, Wasserprimel - Hottonia palustris


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die zierliche und schöne Wasserpflanze ist bei uns heimisch. Mit kammartig gefiederten Blättchen wurzelt sie im Schlamm und bildet unter Wasser 20-30 cm lange Triebe. Von Mai-Juni erheben sich grazile Stiele mit weiss-zartrosa Blütchen scheinbar schwebend über die Oberfläche.[/COLOR]


    Standort:


    Setzen Sie die Pflanzen in flaches Wasser an eine halbschattige Stelle. Nicht in die pralle Sonne pflanzen.
     


    Pflege:


    In passender Umgebung brauchen die Pflanzen nach dem Verankern im Schlamm keine Pflege. Stark kalkhaltiges Wasser ist ungeeignet.
     


    Verwendung:


    Als sauerstoffliefernde Schwimmpflanze in flachen Teichen ist die Wasserfeder (in grösseren Beständen gepflanzt) ein Schmuckstück für jeden Wassergarten.




     



     



    Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die wüchsige Wasserpflanze ist bei uns heimisch und weit verbreitet. Sie leitet am Ufer von Teichen und Flüssen in metertiefes Wasser über. Die vielen glänzenden Schwimmblätter werden ca. 10 cm lang und ca. 4 cm breit. Ca. 8 cm lange unscheinbare Blütenähren erscheinen in grosser Zahl von Juni–Juli.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Die optimale Wassertiefe ist 60– 100 cm. Gut geeignet sind nährstoffreiche Böden.
     


    Pflege:


    Die Pflanzen brauchen nach dem Verankern im Schlamm keine Pflege, können aber leicht wuchern und müssen dann nach einigen Jahren zurückgeschnitten werden.
     


    Verwendung:


    Wegen ihres üppigen Wachstums ist die




    Seekanne - Nymphoides peltata


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die im Juni–Juli goldgelb blühende Wasserpflanze ist bei uns heimisch und weit verbreitet. Aus einem dünnen, langen, kriechenden Wurzelstock steigen kreisrunde, lederartig glänzende Schwimmblätter empor, die Seerosen ähneln. Weil für beide die Lebensbedingungen ähnlich sind, tritt sie oft gemeinsam mit Seerosen auf.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Optimale Wassertiefe ist 50–80 cm. Gut geeignet sind nährstoffreiche Böden.
     


    Pflege:


    Die Pflanzen brauchen nach dem Verankern im Teichgrund oder in Gefässen keine weitere Pflege. Alle drei bis vier Jahre allzu üppiges Wachstum zurückschneiden.
     


    Verwendung:


    Die reizvoll blühende Seekanne wird häufig gepflanzt, sowohl in tieferen Teichen als auch in Gefässen. Am besten gedeiht sie in grösseren Beständen.




     



     



    Wasserschlauch - Utricularia vulgaris


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die wurzellose heimische Wasserpflanze lebt vollkommen untergetaucht in angewärmtem Wasser. Das zarte Gebilde der Blättchen enthält viele Fangbläschen, mit denen sie als Zusatznahrung kleine Wassertiere erbeutet. Von Juli bis August erscheinen dicht über dem Wasser löwenmaulähnliche gelbe Blüten von ca. 2 cm Durchmesser.[/COLOR]


    Standort:


    Sonnig. Optimale Wassertiefe ist 30–50 cm. In flachem weichem Wasser gedeiht Wasserschlauch besonders gut.
     


    Pflege:


    Die Pflanzen brauchen sauberes Wasser und geeignete Umweltbedingungen, dann breiten sie sich von selber aus. Sie überwintern mit Winterknospen (Hibernakeln).
     


    Verwendung:


    Diese hübsch blühende Pflanzenrarität muss man aus der Nähe beobachten können. Ein Versuch lohnt sich in Teichen mit Wasserfilter.




     



     



    Wasserstern - Callitriche palustris


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die heimische Unterwasserpflanze lebt vollkommen untergetaucht. Sie bildet üppige Polster, die viel Sauerstoff produzieren. Die Stängel besitzen 1–2 cm lange schmale Blätter, die in Blattrosetten münden. Der Wasserstern ist auch im Winter grün und assimiliert selbst zu dieser Jahreszeit.[/COLOR]


     



    Standort:


    Sonnig bis halbschattig. Sie gedeiht ab 10 cm Wassertiefe auch in Gefässen, optimal sind 30– 60 cm.
     


    Pflege:


    Die Pflanzen brauchen nach dem Verankern im Teichgrund oder in Gefässen keine weitere Pflege. Alle drei bis vier Jahre allzu üppiges Wachstum zurückschneiden.
     


    Verwendung:


    Der Wasserstern liefert auch im Winter viel Sauerstoff. Er ist deshalb sowohl für Fische als auch für andere Teichlebewesen wertvoll.



    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Quelle und Urheber:[/COLOR]



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