Immer wieder taucht hier im Forum die Thematik "überrissene Preise für Sanitär-Möbel" auf. Das ist uns in der Tat sowohl beim Bau unserer damaligen EGTW als auch jetzt bei der Renovation des Hauses aufgefallen.
Interessanterweise kaufen praktisch alle Sanitärler bei S..... oder S..... (ich erwähne bewusst keine Firmen, ihr wisst schon, wen ich meine) ein. Ebenfalls GU's und Architekten. Die beiden Marktdominanten können wohl deshalb Preise machen, wie sie wollen! So kostet zum Beispiel der Grohe-Wasserhahn XY bei Sanitas 250 Franken, in DE kostet exakt das gleiche Modell im Baumarkt (nach den letzten Preissteigerungen) 150 Franken - dies entspricht dem EK-Preis in der Schweiz.
Weiss jemand, wieso zum Beispiel der Preisüberwacher diese Thematik noch nie angegangen wurde? Uns wurde damals bei der Bemusterung unserer Wohnung bei S........., als wir die extremen Preisunterschiede erwähnt haben gedroht, dass kein Sanitärler uns irgendwelche Reparaturen an Geräten macht, die in DE gekauft wurden, da dieser Sanitärler ansonsten von "ihnen" nicht mehr beliefert würde.
Ich find's ehrlich gesagt schon seit Jahren ein Skandal.
Auch bei uns hat es geheissen "Wenn sie die Apparate selber bringen montieren wir die nicht...." Haben dann beim Bad im EG gesagt "also, blasen sie uns irgendwass, sie liefern die Duschewanne und wir organisieren und montieren die Trennwand und die Wellness-Dusche selber. Resultat
Soll mich doch jeder von diesen Röhrlibiegern mal kreuzweise, und dann immer noch dieses Gejamere von wegen "die Kupferpreise sind gestiegen und so bla bla", habe dann mal den Monteur nachgefragt und er hat mir bestätigt das im ganzen Haus total nicht mal 1m Kupferrohre verlegt wurden.
Was lernen wir daraus? Fahr in den nächsten Baumarkt, kauf dir die Sanitär-Einrichtung selber, von der Preisersparnis kaufst du dir einen anständigen Bohrhammer, passende Bohrer, eine Pistole für die Silikonfugen, ensprechenden Sanitär-Silikon, ein paar passende Schräubchen und mit dem restlichen Geld gehst du 2 mal mit deiner Frau ganz dick essen.....
Beim Rauslaufen aus dem Bauhaus kannst du dann noch gleich deinen Sanitär-Installateur grüssen, weil der kauft auch da ein.......
Das habe ich mir doch auch gedacht und teils Komponenten in Deutschland bestellt. Dabei bin ich massiv auf die Nase gefallen.
Aus Termingründen (Termine wurden nicht eingehalten) habe ich die selben Komponenten in der Schweiz noch mals eingekauft und habe sie jetzt doppelt. /emoticons/default_mad.png
Nie mehr Reuter
Das Baumark Sortiment ist doch arg klein und teilweise massiv überteuert. Auch da lohnt sich der Vergleich zum Fachhandel.
Was ich jedoch nicht ganz verstehe, der Sanitär gibt doch meistens noch Prozente .. also wir haben über 20% erhalten .. dann kostet das Teil (Wasserhahn) noch 200 Fr .., die Differenz ist doch dann auch nicht mehr soooo groosss ? /emoticons/default_confused.png
Hoi zäme
Immer wieder taucht hier im Forum die Thematik "überrissene Preise für Sanitär-Möbel" auf. Das ist uns in der Tat sowohl beim Bau unserer damaligen EGTW als auch jetzt bei der Renovation des Hauses aufgefallen.
Interessanterweise kaufen praktisch alle Sanitärler bei S..... oder S..... (ich erwähne bewusst keine Firmen, ihr wisst schon, wen ich meine) ein. Ebenfalls GU's und Architekten. Die beiden Marktdominanten können wohl deshalb Preise machen, wie sie wollen! So kostet zum Beispiel der Grohe-Wasserhahn XY bei Sanitas 250 Franken, in DE kostet exakt das gleiche Modell im Baumarkt (nach den letzten Preissteigerungen) 150 Franken - dies entspricht dem EK-Preis in der Schweiz
Weiss jemand, wieso zum Beispiel der Preisüberwacher diese Thematik noch nie angegangen wurde? Uns wurde damals bei der Bemusterung unserer Wohnung bei S........., als wir die extremen Preisunterschiede erwähnt haben gedroht, dass kein Sanitärler uns irgendwelche Reparaturen an Geräten macht, die in DE gekauft wurden, da dieser Sanitärler ansonsten von "ihnen" nicht mehr beliefert würde.
Ich find's ehrlich gesagt schon seit Jahren ein Skandal.
Auch wenn ich mich da wiederhole... Es gibt wohl immer einen günstigeren Anbieter als der ortsansässige Sanitär - nur: Wen ruft Ihr bei einer Havarie? Rechnet Ihr auch Eure investierte Zeit (für die "Schnäppchenjagt") mit?
Mir ist meine Zeit zu kostbar für die Rumrennerei und Abklärerei - wenn ich diese mitrechne, dann ist das vermeindliche Schnäppchen meist teurer als man denkt! /emoticons/default_rolleyes.gif
Wenn natürlich jemand handwerklich so begabt ist, alles selbst zu machen und die dafür aufgewendete Zeit keine Rolle spielt (z.B. als Rentner, Privatier usw.), dann wieso nicht.../emoticons/default_biggrin.png
Vielleicht muss oder sollte man unterscheiden, ob man Armaturen erwirbt die einem Verschleiß und einer Abnutzung unterliegen, womit der Service etvl. vor Ort wichtig wäre, oder ob es sich um Objekte handelt, welche max. erst durch Renovierungswünsche in 10 oder 20 Jahren eines Neukaufes bedürften?
Wenn man sich für ein ganzes Badezimmer oder gar eine Badelandschaft interessiert, dann mag sich sicher auch das Opfer eines Urlaubstages, oder der Samstag bzw. ein Brückentag in Verbindung mit Wochenende/Feiertag, für einen Ausflug über die Grenze lohnen. Wenn es ein erfolgreicher, gewinnbringender Tag war, dann lohnt zum Abschluss auch noch ein schönes Abendessen im Restaurant.
Man sollte nicht immer alles an der Zeit oder den Fahrtkosten festmachen. Wie oft fährt man nur so zum Spaß raus ins Grüne oder zu einem interessanten Ausflugsziel?
Grundlegend heißt es aber auch bei uns, Vergleiche sind immer ratsam. Einige Großhändler haben sich bei uns auch zu Einkaufsgenossenschaften zusammen geschlossen und vertreiben Markenartikel unter ihrem eigenen Namen/Logo. Dann kann es sein, dass der Waschtisch von Keramag oder V&B plötzlich nochmals 50-60% billiger ist, als wenn man ihn im gleichen Geschäft unter dem Originalnamen gekauft hätte!
Hier muss jedoch eingeräumt werden, dass die Auswahl an Modellen geringer ist, womit sich eben der Sonderpreis, bei trotzdem 100% Qualität, rechtfertigen lässt. Aber wenn es gerade gefällt, dann ist dies ein Schnäppchen.
Dies gilt für alle Artikel die im Bad und WC -Bereich Verwendung finden bis hin zur Küchenarmatur.
Ich hatte es zu Beginn des Jahres schon einmal geschrieben, dass ich von den Produkten in den Baumärkten nicht immer überzeugt bin. Hier geht es definitiv nur über den Preis. Dies trifft sowohl die Herstellung (bzw. den Hersteller) als auch im Verkauf. Auf der Strecke bleibt meist die Qualität. Sei es die Oberflächen oder die "Innereien" von Armaturen oder die Stärke der Badewannen, und und und.
Auch bei Markenartikel, z.B. das V&B Waschbecken, muss dies nicht bedeuten, dass es sich um 1. Wahl handelt. Um 1. Wahl im Sinne der Herstellung oder des Fachhandels! Oft sind es Fehlbrände mit abweichenden Farben (zur Serie abweichend) oder mit nicht astreinem Innenleben, oder mit Maßtoleranzen, welche dann vom Hersteller sofort als 2. Wahl deklariert wird und somit nie in den Fachhandel gelangen.
Nachkauf ist dann so gut wie ausgeschlossen, sobald der Baumarktvorrat aufgebraucht ist.
Dies kann aber jeder für sich entscheiden. Nur vergleichen sollte man es in diesem Sinne nicht mit der Serienware.
Das habe ich mir doch auch gedacht und teils Komponenten in Deutschland bestellt. Dabei bin ich massiv auf die Nase gefallen.
Aus Termingründen (Termine wurden nicht eingehalten) habe ich die selben Komponenten in der Schweiz noch mals eingekauft und habe sie jetzt doppelt. /emoticons/default_mad.png
Nie mehr Reuter
Das Baumark Sortiment ist doch arg klein und teilweise massiv überteuert. Auch da lohnt sich der Vergleich zum Fachhandel.
Immer wieder taucht hier im Forum die Thematik "überrissene Preise für Sanitär-Möbel" auf. Das ist uns in der Tat sowohl beim Bau unserer damaligen EGTW als auch jetzt bei der Renovation des Hauses aufgefallen.
Interessanterweise kaufen praktisch alle Sanitärler bei S..... oder S..... (ich erwähne bewusst keine Firmen, ihr wisst schon, wen ich meine) ein. Ebenfalls GU's und Architekten. Die beiden Marktdominanten können wohl deshalb Preise machen, wie sie wollen! So kostet zum Beispiel der Grohe-Wasserhahn XY bei Sanitas 250 Franken, in DE kostet exakt das gleiche Modell im Baumarkt (nach den letzten Preissteigerungen) 150 Franken - dies entspricht dem EK-Preis in der Schweiz.
Weiss jemand, wieso zum Beispiel der Preisüberwacher diese Thematik noch nie angegangen wurde? Uns wurde damals bei der Bemusterung unserer Wohnung bei S........., als wir die extremen Preisunterschiede erwähnt haben gedroht, dass kein Sanitärler uns irgendwelche Reparaturen an Geräten macht, die in DE gekauft wurden, da dieser Sanitärler ansonsten von "ihnen" nicht mehr beliefert würde.
Ich find's ehrlich gesagt schon seit Jahren ein Skandal.
Ja das ist ein Skandal.
Bei Badmöbeln ist das ja kein Problem. Die bekommt man vom Schreiner eh günstiger und idividuell gefertigt. Der montiert auch. Das wird von den Sanitärler meistens akzeptiert und stellen sich kaum dagegen wenns um die Montageanschlüsse geht.
Wir werden jedenfalls unsere Badmöbel vom Schreiner herstellen lassen.
Bei mir auf dem Tisch liegt der Wervertrag BKP 25 Sanitäranlagen.
Mit 25800Fr. ist die Fa. die günstigste.
Im Vertrag ist eine Annahme der Apparate von Brutto 15000Fr. mit Rabatt rein netto 12750 Fr.
Also wir können für Brutto 15000.- zum Händler einkaufen gehen.
Alle Händler in der Schweiz sind in einem Verband organiseirt und führe eine Bruttopreisliste.
Als Bauherr bekommt man nach der Auswahl dann Bruttopreise. Auf diese Preise bekomme ich dann vom Sanitär 12% Rabatt und nun sollte der Einkauf natürlich nicht über den 12750 Fr. liegen. Sonst zahl ich drauf.
Nun ich habe auch eine Pos im Werkvertrag, Apparate Montage für
3850 Fr.
Nun auch ich möchte günstig einkaufen, doch leichter gesagt als getan.
Sanitär und Händler schützen sich gegenseitig.
Wir waren bei Sabag Hägendorf, Glatt in Rheinfelden/D und Reisser in Binzen/D
Bei Sabag haben wir uns Beraten lassen und bekommen dann die Offerte mit Bruttopreisen. Der Sanitär bezieht dann dort zu Nettopreisen.
Wobei er sicher frei ist diese Produkte auch anderswo zu beziehen.
Das gleiche bei Glatt und Reisser aus Deutschland.
Glatt und Reisser sind eindeutig teurer.
Der Sanitär würde am liebsten die Sachen bei Richener oder Sanitas beziehen
wegen dem Rabatt den er bekommt.
Ich möchte aber einiges günstiger beziehen (Reuters Badshop oder Baubörse Aarau)
Der Sanitär hat mir das offen gelassen, doch er möchte nicht auf dei Marge beim Händler verzichten. Laut seiner Aussage braucht er die Marge für die Umtriebe (auspacken und ein Teil der Montagearbeit sei dort enthalten).
Er würde mir nur die 12 % Rabatt auf die Verbands-Preisliste gewären.
Das heisst, dass er mir die entgangene Marge in Rechnung stellt.
Somit würde sich für mich den Aufwand nicht lohnen günstigere Teile zu suchen.
Meine Frage :
Darf er das machen, wenn im Wekvertrag die Montage der Apparate mit 3850Fr. ausgewiesen sind?
Nach meiner Meinung muss er auch Fremdteile montieren.
Im Werkvertrag steht: "Als Grundlage für die Preisgestaltung bzw. für die Rabattierung gelten die Preislisten vom SGVSB bzw. der Fa. SANITAS-Trösch"
Bei uns war es damals kein Problem, die extern eingekauften Mischer etc. durch den Sanitär zu montieren. Die Preise waren im normalen Bereich.
Die Offerte der Sanitärapparate "08:15" vom Installateur war um 50 % teurer als wir eingekauft haben.
Ich habe dies einmal mit einem Vertreter der Sanitärbranche diskutiert. Es war für mich befremdend, mit welchen Argumenten die Lobbyisten sich versuchen heraus zu reden. Höhere Löhne, Banden der Waschtische etc.
Die meisten Sanitärapparate kommen ja aus Deutschland. Ob Alape, Grohe, Hans Grohe, Villeroy & Boch, Kaldewei etc.
Das Problem sind unsere Strukturen. Der Importeur kauft zu einem zu hohen Transaktionspreis ein, vertreibt dann seine Produkte über den Grosshandel und dieser will ja auch gut leben und knüppelt dann den Installateur mit einer mickrigen Marge und droht ihm, dass er nicht mehr beliefert werde, wenn er anderswo einkauft.
Kommt noch dazu, dass Sanitas zum Saint Gobain-Konzern gehört. Also einem globalen Multi. Bei Richner ist es genau dasselbe.
Auch wenn ich mich da wiederhole... Es gibt wohl immer einen günstigeren Anbieter als der ortsansässige Sanitär - nur: Wen ruft Ihr bei einer Havarie? Rechnet Ihr auch Eure investierte Zeit (für die "Schnäppchenjagt") mit?
Mir ist meine Zeit zu kostbar für die Rumrennerei und Abklärerei - wenn ich diese mitrechne, dann ist das vermeindliche Schnäppchen meist teurer als man denkt! /emoticons/default_rolleyes.gif
Wenn natürlich jemand handwerklich so begabt ist, alles selbst zu machen und die dafür aufgewendete Zeit keine Rolle spielt (z.B. als Rentner, Privatier usw.), dann wieso nicht.../emoticons/default_biggrin.png
Grüssle
Lieber Arcuos, auch bei einer Havarie kommt mein Sanitär nicht gratis ins Haus sondern lässt sich seine Arbeit mit so gegen 100 Fränkli die Stunde bezahlen. Da ist nichts dagegen einzuwenden. Aber als Entschuldigung dafür, dass ein von mir beauftragter Sanitär nicht nur seine Arbeit abgegolten erhalten will sondern sich am Material auch noch dumm und dämlich verdient, lasse ich es nicht gelten!
Mit dem Satz, dass sich der Sanitär dumm und dämlich verdient bin ich nicht ganz einverstanden. Diejenigen die absahnen, sind nicht die Sanitär Installteure sondern die Multis, die die Schweiz immer noch als Schlaraffenland für hohe Preise ansehen. Die Konditionen an den Endkunden muss ja der Installateur berappen. Ein Kleinunternehmer kauft schon zu überhöhten Preisen ein.
Mit dem Satz, dass sich der Sanitär dumm und dämlich verdient bin ich nicht ganz einverstanden. Diejenigen die absahnen, sind nicht die Sanitär Installteure sondern die Multis, die die Schweiz immer noch als Schlaraffenland für hohe Preise ansehen. Die Konditionen an den Endkunden muss ja der Installateur berappen. Ein Kleinunternehmer kauft schon zu überhöhten Preisen ein.
Unser Sanitär jedenfalls hat gesagt, dass das, was er an der bestellten Ware verdient, nicht der Rede wert sei und es ihm deshalb überhaupt nichts ausmache, wenn wir die Sachen bei Reuter bestellen und er sie dann montiert zum Preis, den wir dem GU sowieso für die Montage zahlen. Bestellt haben wir nun über ihn gerade mal für 2'500.00 - der Rest geht über Reuter. Der Sanitär hat sogar noch mit uns zusammen die Bestellung für Reuter angeschaut ob denn wriklich alles dabei und ok ist. Wir sind jedenfalls sehr froh, dass wir einen solchen Sanitär haben!
Deshalb denke ich auch, dass vor allem die grossen Firmen wie Sanitas und Co. sich eine goldene Nase verdienen.