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Sanierung 1.0-Zimmerwohnung

11Antworten3’187Aufrufevon naturan · 6. September 2013letzter Beitrag vor 13 Jahren
  1. naturan25 Beiträge6. September 2013
    Ciao Allerseits /emoticons/default_additional/148.gif

    Lese seit geraumer Zeit in diesem Forum mit - ab und an wurden auch Kommentare verfasst...

    ...Nun melde ich mich mit meinem ersten, vollwertigen Beitrag! Und zwar habe ich im Frühling dieses Jahres die Chance wahrgenommen, eine 1.0-Zimmerwohnung im Kanton Zürich zu erwerben - Baujahr 1976, der gesamte Innenausbau dem Erstellungsjahr entsprechend. Die Gesamtliegenschaft wurde jedoch in den letzten Jahren laufend saniert.

    Zwischenzeitlich habe ich die Wohnung komplett "ausgehöhlt" und den gesamten Innenausbau neu erstellt. Bin Mitte zwanzig und dementsprechend handelt es sich um mein erstes Wohneigentum, resp. um meinen ersten Umbau. War ne' Menge Arbeit, zeitweise ziemlich stressig und vor allem nervenaufreibend - unterm' Strich hat es sich jedoch gelohnt. Einziger Wermutstropfen: Die ersten grauen Haare habe ich entdeckt! /emoticons/default_additional/149.gif

    Anbei der Original-Grundriss:



  2. naturan25 Beiträge6. September 2013
    Grundriss 2.0 

    Man beachte, dass ich hierfür ausschliesslich "PAINT" benutzt habe!   /emoticons/default_additional/142.gif

    Die Wohnfläche beträgt in etwa 30m2. Man👎 darf sich jedoch nicht nur auf die Grösse stützen... /emoticons/default_additional/158.gif

    Die Fläche fühlt sich nach wesentlich mehr an, zumal die Küche sowie der Eingangsbereich mehr oder weniger abgegrenzt sind.



  3. naturan25 Beiträge6. September 2013
    Eingangsbereich mit Blick ins Wohnzimmer



    Eingangsbereich mit Blick ins Bad



    Küche











  4. naturan25 Beiträge6. September 2013
    Bad









  5. naturan25 Beiträge6. September 2013
    Wichtig: Die oben gezeigten Fotos zeigen die AUSGANGSLAGE! /emoticons/default_additional/137.gif

    Für die alte Küche mit den Original BBC-Geräten wollte ich einen wertigen und langlebigen Ersatz. Ich erinnere mich noch an die alte Forster Küche in meinem Elternhaus. Diese hatte sicherlich gut 25 Jahre auf dem Buckel - sah jedoch einwandfrei aus, und noch wichtiger, sämtliche Schränke und Auszüge funktionierten wie am ersten Tage! Ob die neueren Stahlküchen von Forster qualitativ gleichauf sind und mithalten können, werden wir ja sehen. Vorab die Vollansicht:



    Ich denke mal, dass ich trotz der geringen Platzverhältnisse in der Küche so ziemlich das Optimum rausgeholt habe. Nachteilig war das Unterbringen eines Waschturmes in der Küche - zumal die kleineren Wohnungen in dieser Überbauung über keine eigene Waschküche verfügen.

    Für mich war wichtig, dass der Raum letztendlich grösser wirkt. Hier half, die Küchenschränke auf der linken Seite nicht deckenhoch zu gestalten (nicht wie bei der alten Variante). Ebenso der Verzicht der Oberschränke bei der Arbeitsplatte. Hinzu kommt, dass die neuen Küchenschränke inkl. Waschmaschine/Tumbler auf einer "Flucht" liegen.

    An dieser Stelle auch herzlichen Dank an den Herrn M. Burr (Zu empfehlen!) von der Ausstellung in Winterthur. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben: der Küchenbau steht und fällt mit der fachgerechten und sauberen Montage! Hoffen wir auf die Monteure...

  6. 321meins149 Beiträge6. September 2013
    Sieht ansprechend aus für die engen Platzverhältnisse. Ich wäre über einen kleinen filigranen Hochschrank über der Spühle, evtl. für Gläser verstauen trotzdem nicht abgeneigt. Aber alles in allem sehr schön.

    Übrigens die Kacheln in der alten Küche "Weltklasse" /emoticons/default_additional/149.gif

  7. Strippe655 Beiträge7. September 2013
    Hallo Naturan.

    Erst einmal alles gute zu deiner Junggesellenbude und schöne Ideen hast du ja.

    Raum ist in der kleinsten Hütte und das hatte ich ja 1980 auch gehabt wie ich mir damals eine 1,5 Zimmer-Wohnung von 34 m² in einen belebten Hamburger Stadtteil mietete.

    Klein aber mein, gute 12 Jahre lebte ich dort, und wenn mir nicht damals die passende Frau über den Weg gelaufen wäre, ich glaub ich würde da heute noch leben.

    Aber die Zeiten und die Ansprüche zum Wohnen ändern sich mit der zeit und ich weis nicht genau, ob solch eine Wohnung so wie du es beschrieben hast für ein Leben zu zweit oder zu dritt zukunftsfähig ist.

    Natürlich ist man in der jetzigen Lage froh ein geeignetes Dach über den Kopf zu haben, wo auch der Preis noch stimmt.

    Aber an deiner Stelle würde ich das mit der Ausstattung nicht so üppig machen, denn du bist ja noch jung und weist nicht was zukünftig in Sachen Partnerschaft und Familienplanung auf dich zukommen kann.

    Aber auch dann, es gibt Möglichkeiten die Wohnung zu vermieten oder sich andere Dinge zu überlegen, wenn das alles mal zu eng werden sollte.

    Meine Wohnfläche in Stockwerkseigentum hat sich jedenfalls in der zeit bis heute auf 70 m² verdoppelt wo ich nun als Witwer ( meine Frau starb vor 4 Jahren) lebe.

    Gruß Strippe

  8. naturan25 Beiträge10. September 2013 · bearbeitet
    Merci für die netten Worte!

    Die Wohnung ist in der Tat ziemlich klein, jedoch für einen Single-Haushalt sicherlich ausreichend. Bei zwei und mehr Personen muss man sich schon sehr, sehr gut, verstehen...

    Je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr Ware und unnötiges Zeug sammelt sich an. Für mich ist in diesem Falle weniger gleich mehr!

    Hinsichtlich der üppigen Ausstattung: Dein Rat kommt leider zu spät! /emoticons/default_additional/144.gif Habe mich da wohl irgendwie reingesteigert...

    ...für die Arbeitsplatte habe ich da was von Silestone ausgesucht - GEDATSU:



    Wollte die Wohnung in sehr hellen und warmen Farben halten - da kam nur diese Farbe in Frage. Passt auch perfekt zum Massivholz-Eichenparkett. Mehr dazu später...

  9. natter22210. September 2013
    Sehr schöne Ideen hast du da ja! Wobei mir diese 70er-Jahre-Wandfließen in der Küche ja schon fast wieder gefallen - wenn man es schön einbindet, kann das auch richtig toll werden und irgendwie ein besonderes Flair haben... 

  10. torte151 Beiträge10. September 2013
    respekt vor deinen "paint"-zeichnungskünsten  

    nur für mich betrachtet würde auch mir eine dusche genügen, der freundin (und folglich auch dir) zuliebe würde ich jedoch eine badwanne vorsehen...trotz der bescheidenen platzverhältnissen.

    den waschturm, wenn möglich, ganz in die schrankgarnitur integrieren, d.h. um ca.5-10 cm richtung eingangsbereich verschieben und mit einer möbelfront bündig wie die restlichen hochschränke verkleiden...dies würde dem multfunktions-küchen-groove entgegen wirken.

    die dunstabzugshaube würde ich entweder in oberschränke integrieren oder eine umluftdunstabzugshaube verwenden (abluftrohr entfällt).

    und ja, diese ollen psychedelischen wandfliessen haben durchaus ihren reiz (nix brechreiz), ich finde die "dr brüller" und würde auch versuchen diese irgendwie ein zu binden.

  11. naturan25 Beiträge10. September 2013 · bearbeitet
    Hätte ich doch früher erfahren, dass euch die Fliessen in der Küche dermassen gefallen...

    ...so wären mir einige Spitz- und Entsorgungsarbeiten erspart geblieben! /emoticons/default_additional/110.gif Aus den Augen, aus dem Sinn! Ebenso ist die Glasrückwand bereits bestellt.

    Der Waschturm steht sodann in einer Flucht mit der restlichen Schrankzeile - jedoch ohne Frontabdeckung! Die Geräte geben äusserlich sogar richtig was her (fast zu schade, um versteckt zu werden /emoticons/default_additional/137.gif ) :





    Zum Bad wollte ich später detaillierter ausführen - vorab: Eine ebenerdige Dusche ist vorgesehen! Die Badewanne scheint mir zu viel Platz einzunehmen. Die alte Wanne war gar teilweise eingemauert (siehe Fotos).

  12. naturan25 Beiträge10. September 2013 · bearbeitet
    Boooooodenbelag! /emoticons/default_additional/148.gif

    Den hässlichen und nicht mehr intakten "Klötzliparkett" musste ich entfernen. Fühlte sich auch gar nicht nach Holz unter den Füssen an.

    Entschieden habe ich mich für einen 15mm Massivholzboden in Eiche. Handelt sich hierbei um ein Schweizer Produkt von Schär Holzbau aus Altbüron.



    http://www.schaerholzbau.ch/werkstoff/Massivholzboeden/Massivholzboeden.html

    Sicherlich langlebiger als üblicher Parkettboden mit Nutzschicht und separatem Träger. Dafür aber sichtlich teurer...

    Die Bodenriemen werden auf den Unterlagsboden verklebt - anschliessend geschliffen und geölt (Weisspigment-Öl, zumal ich's heller mag und die Oberfläche mit der Zeit sowieso nachdunkelt).

    Für die Verlegung habe ich die Arbos AG in Dinhard ausgewählt. Ein weiterer Dank geht an Herrn U. Schoch derselbigen Firma, welcher einwandfreie Arbeit geleistet hat. Die "Blumen" werden noch mit entsprechenden Bildern des verlegten sowie geölten Bodens bestätigt! /emoticons/default_additional/114.gif