Die richtige Partner für Rosen
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Es ist uns allen bekannt, eine Königin ohne Hofstaat, auch in der heutigen Zeit, ist undenkbar. Um zu repräsentieren benötigt sie eine Vielzahl an Bediensteten, angefangen bei der Hofdame bis hin zum Lakaien. Nicht anders verhält es sich bei der Königin der Blumen, der [/COLOR]
Rose[COLOR= rgb(0, 0, 0)] Auch sie benötigt ein Gefolge, um richtig zur Geltung zu kommen. Aber was passt den hier am besten? Unabhängig von Blütenformen und -farben ist als erstes unbedingt auf die Boden- sowie Standortansprüche zu achten. Eine sonnenhungrige Rose, die einen tiefgründigen, nährstoffreichem Boden mit gutem Wasserabzug benötigt, verlangt nach ihresgleichen. Sie lässt sich daher nicht mit einer eher schattenliebenden Hortensie vergesellschaften, die erst noch einen eher feuchten, sauren Boden bevorzugt, um gut zu gedeihen. Andersrum verhält es sich bei Halbsträuchern wie Lavendel, Rosmarin sowie trockenheitsliebenden Steingartenpflanzen, die ein mageres Substrat und sparsame Düngergaben vorziehen. In zu nährstoffreichen Böden kann ihr Jahreszuwachs bis zum Wintereinbruch nicht richtig ausreifen, folglich erfriert die Pflanze. Daher sollte Lavendel besser an den Rand eines Rosenbeetes gepflanzt und nicht mitgedüngt werden. Eine weitere Rolle bei der Pflanzenwahl spielen die Blütenformen und -farben. Wunderbar zu Rosen passen Stauden mit langen, ähren- oder rispenartigen Blütenständen. Die edelste unter ihnen, ist sicherlich der Rittersporn (Delphinium). Damit er den Schnecken nicht zum Frass fällt, werden bereits im Februar Schneckenkörner um die Stöcke gestreut.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Aber auch Ziersalbei (Salvia), halbhohe Glockenblumen (Campanula), Fingerhut (Digitalis), alle in weissen, rosa und teilweise blauen Farbtönen, harmonieren wunderbar mit Rosen. Vor allem in Kombination mit stark gefüllten Blüten alter oder englischer Sorten, wirken sie besonders romantisch. Kommt der Herbst werden diese von Eisenhut (Aconitum), doldigen Astern (Glattblatt-Astern, A. novi-belgii und Kissenaster, A. dumosus) und wenn man ihn nach der ersten Blüte handbreit über dem Boden abschneidet, der zweiten Blüte des Rittersporns abgelöst. Graublättrige Eminenzen wie beispielsweise die Kronen- oder Vexiernelke (Lychnis coronaria), der Wollziest (Stachys byzantina), sowie Distelarten (Echinops, Eryngium) mit graugrün gezeichneten Blättern harmonieren übrigens besonders gut mit weissen Rosen. Nicht zu vergessen sind auch die sogenannten 'Bodendecker', wie beispielsweise Frauenmantel (Alchemilla), Storchschnabel (Geranium) oder Katzenminze (Nepeta x faassenii). Sie alle breiten sich, wenn man sie in gebührendem Abstand zwischen die Rosen pflanzt, ohne die Stöcke zu bedrängen, in farbenfrohen Teppichen zu deren Füssen aus. Wer mag, kann zusätzlich mit direkt ausgesäten Einjährigen wie Kosmeen (Cosmos), einjährigem Rittersporn (Delphinium consolida) oder Jungfern im Grünen (Nigella) einen dauerblühenden Hofstaat bis zum Herbst zaubern.[/COLOR]
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