Bei und wurde 0.5mm Verputz auf die Fermacellwände gemacht. Nun gibt es in diversen Ecken nach wenigen Wochen bereits Risse im Verputz.
Da es sich um ein Holzbau handelt, ist dies wohl kaum vermeidbar. Wie grosse Risse muss ich aber akzeptieren und wie könnte dies gelöst werden? Eine Fuge in der Ecke oder ähnliches?
Wir bauen auch ein Holzhaus. Bei uns werden die Wände mit Tapete überzogen aus genau diesem Grund. Uns wurde gesagt, dass Risse bei Verputz unvermeidbar sind.
Ganz einfach... wie das Wort "Trennschnitt" schon vermuten lässt, muss sich in der Ecke, bzw. an allen entsprechenden Anschlüssen (Wand-Wand, Wand-Decke, Flächen zu Bauteilen wie Fesnter..) ein entspr. Schnitt (also Fuge) zeigen....
Ein Schwedenschnitt (auch Kellenschnitt oder Trennschnitt) ist eine Trennfuge im Verputz beim Übergang zwischen verschiedenen Oberflächen oder in Ecken.
Mit der Putzkelle wird der aufgebrachte Putz bis auf den Untergrund eingeschnitten, um Rissbildung durch unterschiedliche Bewegung der Bauteile vorzubeugen.
Der Schnitt kann bei Bedarf mit einer dauerelastischen Masse Wasser- und Winddicht abgedichtet werden.
weshalb die Risse schön gerade in der Ecke sind und nicht über die Wände gehen.nn nn
n..deshalb nennt man das dann auch "Fuge".
Ja, dies kann später, z.B. wenn eh die nächsten Malerarbeiten anstehen würden, auch verschlossen werden. Die Setzungen sollten möglichst abgeschlossen sein...dauert also eh einige Jahre.
Man kann sie auch direkt verschliessen...läuft dann eben Gefahr, dass sich trotzdem kleinere Risse bilden. Um dies zu vermeiden lässte man dann gerne die offene Fuge.