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PV Anlage Indach

29Antworten8’006Aufrufevon schwendihof · 27. November 2017letzter Beitrag vor 9 Jahren
  1. schwendihof205 Beiträge27. November 2017
    Da es ab 01.01.18 bei uns erlaubt ist von einer PV Anlage angrenzende Liegenschaften zu beliefern (Eigenverbrauchsgemeinschaften), wollen wir auf dem Haus das zur Zeit gebaut wird, eine PV Anlage installieren, welcher Strom wir dann für unseren Stall und das jetzige Haus nützen könnten.

    Die Zeit drängt und wir sind auf dem Gebiet totale Laien und auf die Aussagen der "Verkäufer" angewiesen. Habe auch keine Zeit und Lust da viele Zahlen durch zu ackern.

    Wir haben eine Offerte für eine  12 kWp Anlage mit Arres 2.0 Premium M60 WP mono 2.0.

    oder als Alternative die älteren und günstigeren Module von Seraphim SRP-6PB.

    Seraphim wäre ca. 1/4 günstiger.

    Wäre da die Ueberlegung Seraphim zu nehmen und dafür eine grössere Fläche zum gleichen Preis wie mit Arres zu haben

    sinnvoll?

    1× hilfreich
  2. Alpenwelt542 Beiträge27. November 2017
    Habe auch keine Zeit und Lust...

    Dann lass es.

    2× hilfreich
  3. schwendihof205 Beiträge27. November 2017
    @Alpenwelt

    Warum muss man immer alles selber tun? Für mich ist ein Forum dafür da, wo man sich austauscht und wo man von anderen lernen kann.

    Warum mache ich mir die Mühe ein Bautagebuch hier zu erstellen? Das auch andere von unseren Fehlern oder von unseren Erfahrungen profitieren können.

    Und so wäre ich froh, wenn PV Erfahrene uns in dem Bereich raten können. Du scheinst zu dem Thema keine Erfahrungen zu haben. ok, passt.

  4. lukas_ch921 Beiträge27. November 2017
    Dann liefere mal Detailzahlen, dann sag ich dir ob es sich lohnt.
    Offerte anonymisiert, Stromverbrauch, Strompreis, etc.


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  5. schwendihof205 Beiträge27. November 2017
    @lukas_ch

    Anbei die Offerte Arres. Mit Seraphim ca. Fr. 5000.- günstiger

    Strompreis Komplettpreis: T1 18,51, T2 12.84

    Wir bekämen 4 Rp. Einspeisevergütung (heisst glaube ich so)

    Wir hoffen, dass es in nächster Zukunft auch einmal ein wintertaugliches Elektroauto gibt und so könnte man wenigstens den Strom im  Sommer sinnvoll nutzen.

    Kannst Du mit dem was anfangen?

    Danke für Deine Bemühungen

    Anhang anzeigen SCAN_20171127_22235283.pdf

  6. fipsli221 Beiträge28. November 2017
    Du schreibst leider nichts über deinen Stromverbrauch. Ich würde die Anlage am Stromverbrauch plus Elektrofahrzeug ausrichten. Wenns du deine Anlage zu klein dimensionierts, ärgerts du dich später nur.  Eine Möglichkeit  zu sparen wäre eine Aufdachanlage. 

    Gruss Fipsli 

  7. stefanbrunner147 Beiträge29. November 2017
    Warum keine bekannten Marken-Module.
    Die Module soll doch viele Jahrzehnte auf dem Dach bleiben und Strom erzeugen. Als Indach sind sie ja zudem die "Dachhaut".

    Ich habe mal schnell in den PV-Foren, in denen ich regelmässig unterwegs bin, nach Seraphim und Arres gesucht.
    Habe keine Beiträge gefunden.
    Das heisst nicht, dass die Module schlecht sein müssen.

    Da die Arbeit für die Montage, das Montagesystem, die Verkabelung, Wechselrichter immer ungefähr gleich viel kosten  und der Platz auf dem Dach ja begrenzt ist,
    würde ich immer auf hochwertige Markenprodukte mit einer höheren Leistung gehen.





     

  8. schwendihof205 Beiträge29. November 2017
    @fipsliUnser jetziger Stromverbrauch für Haus und Stall ist im Jahr ca 7500 kwh. Warum soll eine Aufdach Anlage günstiger sein? In dem Fall bräuchten wir ja ein Ziegeldach und die Panels.

    @stefanbrunner  Wir haben kaum Ahnung welche Marken bekannt sind oder nicht. Wie schon geschrieben wissen wir, das Seraphim ältere Module sind. Ich war der Meinung dass Arres neuer, aktueller seien. Im Forum hat sie jemand im 2016 verbaut und sei zufrieden.

    Wir haben vom 2016 eine Offerte mit Megasol Nicer 17.55 kWp Fläche 111.52 m2. Die ist ca. 33% höher als die von Arres. Also stimmt das Verhältnis Preis/Ertrag zu Arres

    Also welche dieser Module sind empfehlenswert?

    Wie lange ist die Lebenserwartung dieser Module? Gibt es da Richtwerte?

  9. Andreas7’092 Beiträge29. November 2017
    Warum soll eine Aufdach Anlage günstiger sein? In dem Fall bräuchten wir ja ein Ziegeldach und die Panels.
    Gerade (gestern fertig geworden) hat unser Nachbar sein Dach beidseitig nur mit Paneels eingedeckt direkt auf die Lattung also ohne Ziegel.

    Was es für eine Marke ist weiss ich nicht...

  10. lukas_ch921 Beiträge29. November 2017
    Salü

    Ich hab mal etwas gerechnet. Ich selber habe vor 2 Jahren eine sehr ähnliche Anlage bei mir realisiert:

    13.72kwp, 80m2, Fronius Wechselrichter, LG280-Module, Aufdach

    Ost, West, Süd,

    Inkl. Montage und Elektriker habe ich ca. 23'000.-- bezahlt, erhielt etwa 10800.-- EIV und dann gabs noch eine Steuerersparnis, die natürlich vom Einkommen und Steuertarif abhängt. Schlussendlich hatte ich also echte Kosten von ca. 11'000.--

    Dein Anbieter setzt übrigens einen zu hohen EIV-Betrag ein. Du wirst nur 6800.-- erhalten und ab 1.4.2018 noch 6200.-- (siehe hier: Swissgrid)

    Wenn ich meine Wirtschaftlichkeitsrechner mit deinen Daten füttern, hört der eine bei 25 Jahren auf zu rechnen und der andere zeigt mir eine Amortisationszeit von 57 Jahren an. Bei einer Lebensdauer von ca. 30 Jahren bei den Modulen ist das schon happig. Ein Wechselrichter kann auch schon nach 5 Jahren hops gehen. 

    Bei mir kam ich auf 14 Jahre und hab mir das sogar überlegt, eine lange Zeit.

    Je nach Rechner kalkuliere ich moderat steigende Strompreise oder aber auch nicht und dafür eine Kapitalverzinsung von 1%. Ich rechne mit einem Eigenverbrauch von 30%, höher ist schwierig ohne Speicher.

    Wie gesagt, bei dir ist das Dach noch inbegriffen, deshalb schwierig zu rechnen so. Aber alleweil kein Renditeprojekt.

    Indach ist grundsätzlich teurer, wenn man aber sowieso ein neues Dach braucht, kann das gesamthaft günstiger sein. Für die Wirtschaftlichkeit und Offertvergleich müsstest du vom Betrag dann aber den Anteil abziehen, was du sonst für das neue Ziegeldach bezahlt hättest. Deshalb ist der Vergleich halt etwas schwierig.

    Zum Schluss noch der Hinweis, ich bin Laie und kein Experte, alles meine persönliche Meinung. Stelle das Projekt doch mal ins PV-Forum und lass es dort beurteilen. Ich finde z.B. auch den gewählten Wechselrichter zu gross. Man dimensioniert diesen eigentlich eher etwas zu knapp, da er bei 100% Belastung am effizientesten arbeitet.

    Ich will dir damit das Projekt nicht verderben und finde es super, wenn jemand PV montiert, aber in der Schweiz ist es verdammt hart, das rentabel zu gestalten, wenn man nicht schon vor 20 Jahren sein Projekt bei KEV angemeldet hat und jetzt CHF 0.70/kw erhält.

    Wir erhalten ab nächstem Jahr auch nur noch 5 Rp Einspeisevergütung, solange es billigen Kohlestrom aus Deutschland gibt, ändert sich da auch nicht viel.

    Noch zum Elektroauto: Auch tolle Idee, aber dieses steht dann meistens nachts in der Garage wenn keine Sonne scheint und tagsüber wenns schön ist willst du das zukünftige Tesla-Cabrio fahren....mmhhh....zudem ist auch das ein teurer Speicher, der auch zuerst wieder amortisiert werden muss.

    Schon eine geschaltete Steckdose für CHF 200.-- braucht beim jetzigen Hochtarif 1111 Stunden Stromersparnis, damit nur diese amortisiert ist.....aber toll für die Umwelt ists natürlich schon. Aber dafür geh ich schon mit dem Fahrrad zur Arbeit.

    2× hilfreich
  11. fipsli221 Beiträge30. November 2017
    @schwendihof Uups da habe ish nicht sorgfältig genug gelesen....

    Du baust ja neu, da kann ich mir schon vorstellen, dass Inndach günstiger wird.

    Wenn ich das mit der Offerte vergleiche, die ich für eine 13,4 kWp Aufdach-Anlage erhalten habe, ist deine Anlage 1'000.- günstiger. 

    Allerdings habe ich LG-Panel und auch die bauseitige Installation wie Absturzsicherung kosten halt im Nachhinein etwas mehr.

    Aber wenn ich diesmal alles gelesen habe, betreibst du mit der Anlage 2 Häuser und den Stall? Dann finde ich 12 kWp eher knapp bemessen. Aber das ist halt auch eine Frage der Philosophie die hinter der Anlage steckt. Sprich viel Ertrag vs Kosten-Nutzenverhältnis.

    Tendenziell würde ich eher mehr als weniger PV-Module machen. hast du dir schon überlegt das ganze Dach mit PV einzudecken?

    Ein 335er Modul wurde mir mit 290.- eckl. Mwst offeriert. Bei dem Preis würde ich auch wenns 25% günstiger wäre nicht das alte Modul nehmen. Denn der restliche Aufwand ist ja nicht kleiner, und die Vergütung richtet sich ja nach der Leistung, sinkt also pro Modul gerechnet.

    Auch wenn's dir etwas stinkt, ganz ohne dich schlau zu machen und ein paar Zahlen zu rechen wirst du wohl nicht durchkommen. Es gibt nicht nur schwarz oder weiss bei diesem Thema und nur du weisst was dir wichtig ist.

    1× hilfreich
  12. schwendihof205 Beiträge2. Dezember 2017
    @lukas_chHerzlichen Dank für Deinen Antwort. Denke Du hast mit Deiner Antwort voll recht.

    Vor einem Jahr haben wir das Projekt PVbeendet. Und jetzt weil die Möglichkeit ist für die ganze Liegenschaft den Strom zu nutzen, ist es "leider" wieder hoch gekommen. In den nächsten Tagen bekommen wir noch einmal eine Offerte für das ganze Dach. Und dann  wird entschieden.

    Ich selber, im Gegensatz zur restlichen Familie, würde keine bauen. Wir haben so viel Schnee. Was ist dann? Man ärgert sich,  man geht schaufeln, macht viel kaputt oder man verletzt sich selber. Was nützt einem dann das schöne Winter WetternnDa wir selbständig Arbeiten, auch viel von zu Hause, wäre das laden des E Auto schon realistisch. Aber es wird sicher nie ein jetziges Model Tesla in unserer Garage sein. :wink:

    @fipsli

    Auch Dir danke für Deine Bemühungen. Die älteren Modulen haben sich in der Zwischenzeit erledigt, da sie nicht mehr erhältlich seinen. Der Anbieter ist klar der Meinung arres seien gute.

    Gestern haben wir noch erfahren, dass wir auf dem Dach noch zwei WC Dunstrohre haben. Auch nicht praktisch für die Anlage. Wenn die PV wirklich kommen soll, so würde dafür mein Schwedenofen gestrichen.

    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

    Und je nach Offerte dann mal in PV Foren gehen.

  13. lukas_ch921 Beiträge2. Dezember 2017
    Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion loszutreten: Hol dir sonst mal noch eine Offerte von einem deutschen Anbieter. Referenzen aus dem Pv-Forum. Damit kann das allenfalls funktionieren.
    Es ist so schade, dass das in der Schweiz nicht zu funktionieren scheint, aber es ist wohl der Grund warum man in Süddeutschland so viele Pv-Dächer sieht. Und das liegt nicht nur am Preis.


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  14. Susann6’311 Beiträge2. Dezember 2017
    Wir haben so viel Schnee. Was ist dann? Man ärgert sich,  man geht schaufeln, macht viel kaputt oder man verletzt sich selber. Was nützt einem dann das schöne Winter Wetternn
    Die Schnee-Geschichte halte ich für ein Gerücht. wir haben öfters Schnee auf den Panels und die Anlage produziert dennoch...

  15. pitw1’273 Beiträge2. Dezember 2017 · bearbeitet
    Nur so zur Info:

    Wird eine Indachanlage gemacht, muss unbedingt die Hinterlüftung grösser sein, als bei einem konventionellen Dach, da sich der Leistungsverlust der Zellen sich sonst erheblich vergrössern kann. Dies muss der Zimmermann vorab wissen.

    Bei defekten Zellen kann es schwierig werden passenden Ersatz zu bekommen. Bei einigen Hersteller bezieht sich die Garantie nur auf die Leistung Zellen, nicht aber auf Verkabelung und Verbindungen usw.

    Bei unserem Vorhaben ist die Aufdachanlage mit höherer Leistung auf der gleichen Fläche, rund 20% günstiger als eine Indachanlage, trotz Ziegel.

    Gruss Pit

  16. lukas_ch921 Beiträge2. Dezember 2017
    Die Schnee-Geschichte halte ich für ein Gerücht. wir haben öfters Schnee auf den Panels und die Anlage produziert dennoch...
    Also wenn die Pannels Schnee drauf haben, produzieren diese sicher keinen Strom! Das ist technisch gar nicht möglich. Zudem reicht im gleichen String 1 Panel schneebedeckt, dass dieser String gar nichts produziert.


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  17. Andreas7’092 Beiträge2. Dezember 2017
    Die Schnee-Geschichte halte ich für ein Gerücht. wir haben öfters Schnee auf den Panels und die Anlage produziert dennoch...
    Schneebedeckte Module sorgen bei Photovoltaikanlagenbesitzern nicht unbedingt für Freude.

    Dabei handelt es sich bei der Annahme, dass eine Schneedecke den Ertrag verhindert, um einen Mythos.

    Tatsächlich ist es so, dass das UV-Licht eine bis zu 15 cm dicke Schneedecke durchdringt.

    Sobald das Licht auf die Module trifft, wird Spannung erzeugt und die Module erwärmen sich.

    1× hilfreich
  18. lukas_ch921 Beiträge2. Dezember 2017
    Schneebedeckte Module sorgen bei Photovoltaikanlagenbesitzern nicht unbedingt für Freude.
    Dabei handelt es sich bei der Annahme, dass eine Schneedecke den Ertrag verhindert, um einen Mythos.
    Tatsächlich ist es so, dass das UV-Licht eine bis zu 15 cm dicke Schneedecke durchdringt.
    Sobald das Licht auf die Module trifft, wird Spannung erzeugt und die Module erwärmen sich.
    Hast du selber eine Anlage und sprichst aus eigener Erfahrung oder zitierst du irgendwas?
    Bei meiner Anlage gibt es jedenfalls derzeit praktisch keine Produktion da es nur teilweise mit 1-2cm dick Schnee bedeckt ist.
    Vielleicht produziert es bei vollem Sonnenschein, aber dann schmilzt der Schnee eh bald und die Panels sind wieder frei.


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  19. Susann6’311 Beiträge2. Dezember 2017 · bearbeitet
    Also wenn die Pannels Schnee drauf haben, produzieren diese sicher keinen Strom! Das ist technisch gar nicht möglich. Zudem reicht im gleichen String 1 Panel schneebedeckt, dass dieser String gar nichts produziert
    Wir haben bei uns vermutlich nicht so oft und auch nicht so lange Schnee wie du bei dir.

    Dennoch, ich habe es im letzten Winter überprüft, trotz  Schneeschicht produzierte die Anlage Strom. Entscheidend ist nicht, ob Schnee drauf liegt, sondern die Witterung insgesamt. Bei kaltem, aber sonnigem Wetter schmolz der Schnee auf den Panels kaum, dennoch wurde produziert. Am schlechtesten war die Leistung bei Schnee und Nebel. Die geringste Produktion hatten wir im letzten Jahr Ende April an den zwei frostigen Tagen mit Schnee.

    Null Produktion gab es nie.

    Hier ein Beispiel mit Fotos: Am 3. Januar war es verhangen und begann zu schneien (Bild 1), am 6. Januar lag Schnee auf den Panels, es war frostig kalt, aber sonnig (Bild 2). Entsprechend die Leistung auf Bild 3 (Grau = eigener Verbrauch, Grün=Einspeisung ins Netz, ergo ganze Säule = Produktion insgesamt)
     

    IMG_7856.jpgIMG_7859.jpgOhne Titel.jpeg

    2× hilfreich
  20. Andreas7’092 Beiträge2. Dezember 2017
    Hast du selber eine Anlage und sprichst aus eigener Erfahrung oder zitierst du irgendwas?
    Ich habe der Susann vorgebaut, weil sie eine Anlage hat...

    Ich habe nicht irgendwas zitiert sondern mich schlau gemacht.