ich möchte mir eine Wohnung kaufen und mache mir gerade Gedanken über die Finanzierung.
Was haltet ihr von einem Privardarlehen unter Verwanden oder Freunden?
Meine Eltern könnten mir z.B. 10% des Kaufpreises zur Verfügung stellen.
Zusätzlich hat mir ein guter Freund angeboten, ca. 30% des Kaufpreises zu leihen.
Es würde mich interessieren, ob ich dieses Geld versteuern muss, wenn es bei mir auf dem Konto eingeht, oder ob das an sicht kein Problem ist. Hat da jemand allgemein Erfahrung mit dieser Art von Finanzierung?
Wenn du das Geld geliehne erhälst, empfiehlt es sich, einen Darlehensvertrag inkl. der Verzinsung (fals es eine gibt) aufzusetzen.
Dieses Geld musst du nicht versteuern, da es für dich ja eine Schuld darstellt.
Das Geld von deinen Eltern könntest du natürlich auch als Erbvorbezug oder als Schenkung erhalten. Dann "gehört" das Geld dir, aber um deine Frage zu beanworten, das ändert nichts. Du musst dies natürlich deklarieren, es wird aber nicht als Einkommen angerechnet.
Genrell wäre ich vorsichtig, Freundschaften mit Geldschulden zu verknüpfen. Was passiert, wenn ihr einmal nicht mehr so tolle Freunde sein und er umgehend sein Geld zurück möchte? Und du hast es dann nicht flüssig und musst verkaufen? überlege dir das gut.
Bei den heutigen Zinsen macht das eigentlich nur Sinn wenn man ansonsten nicht genug Eigenkapital hat. Oder was kann sonst der Grund sein? Und ganz wichtig - einen korrekten Vertrag machen lassen von einem Notar. Alles regeln und Belege anfertigen muss selbstverständlich sein. Wie soll das mit den Schuldbriefen geregelt werden? 1. Rang will die Bank, der Freund mit 30% kriegt 2. Rang, die Eltern 3. Rang oder keinen?
Bei den heutigen Zinsen macht das eigentlich nur Sinn wenn man ansonsten nicht genug Eigenkapital hat. ...
Hallo,
Kredite von Freunden oder Verwandten sind aber auch kein Eigenkapital.
Man kann das zwar gegenüber den Banken verschweigen, und so tun als wäre es Eigenkapital.
In dem Fall gibt es aber keine oder eine nachrangige Absicherung für diese Kredite.
Das heisst die Freunde/Bekannten tragen das ganze Risiko, der Kreditnehmer hat den Nutzen indem er doch bauen kann, obwohl er weiter kein Eigenkapital hat.
Wer nicht genug Eigenkapital hat, um von der Bank finanziert zu werden, der sollte es sein lassen. In dem Fall ist das Risiko zu hoch, und das will man an einen Freund abwälzen?
Ich hoffe, das ist beim Fragesteller nicht der Grund um einen Privatkredit in Erwägung zu ziehen.
Man kann das zwar gegenüber den Banken verschweigen, und so tun als wäre es Eigenkapital.
Die Herkunft des Geldes der Bank verschweigen wäre wohl eine der schlechtesten Ideen. So blöd sind die Banken auch nicht, die sehen ja die Geldflüsse auf dem Konto. Und wenn sie es merken nachdem die Verträge unterzeichnet sind dann würde wohl der Rechtsdienst eingeschaltet. Das hätte dann noch um einiges unangenehmere Folgen.
naja .. kommt ein wenig auf die Höhe des Geldbetrags an
und man sollte es sich dann halt über Bank B und Bank C auf die Bank A, bei welcher die Finanzierung läuft, selber überweisen .. und nicht direkt von den Freunden/Familie auf das Konto bei Bank A
naja .. kommt ein wenig auf die Höhe des Geldbetrags an
und man sollte es sich dann halt über Bank B und Bank C auf die Bank A, bei welcher die Finanzierung läuft, selber überweisen .. und nicht direkt von den Freunden/Familie auf das Konto bei Bank A
Das mit dem Freund lasse ich lieber sein, aber meine Eltern würden mir 10 % des Kaufpreises zur Verfügung stellen, somit hätte ich eine EK Quote von ca. 40%. Das Geld meiner Eltern muss ich nicht zurückzahlen.
Aber wie soll ich dieses Geld am besten deklarieren, so dass es am Ende keine Nachteile für mich hat?
Die Schwierigkeit dabei ist, dass sie in DE wohnen und das Geld von dort auf mein Kto. überweisen müssten.
Das mit dem Freund lasse ich lieber sein, aber meine Eltern würden mir 10 % des Kaufpreises zur Verfügung stellen, somit hätte ich eine EK Quote von ca. 40%. Das Geld meiner Eltern muss ich nicht zurückzahlen.
Aber wie soll ich dieses Geld am besten deklarieren, so dass es am Ende keine Nachteile für mich hat?
Die Schwierigkeit dabei ist, dass sie in DE wohnen und das Geld von dort auf mein Kto. überweisen müssten.
Danke!
Hallo,
sehr vernünftig.
40% Eigenkapital sind sehr komfortabel.
Wo siehst du das Problem, wenn die Eltern das einfach überweisen?
Das ist ein Erbvorbezug und den würd ich als solches deklarieren.
Wenn du darauf setzt, dass sich der Euro wieder erholt und weiter besteht, dann lass dir die Euronen auf ein Eurokonto bei einer schweizer Bank überweisen und verpfände dieses Konto als Sicherheit für die Hypothek.
Wenn du darauf setzt, dass der Euro weiter bergab geht oder bald nicht mehr besteht, so wechsle das Geld in CHF und verwende es als flüssiges Eigenkapital.
Steuerlich ist es - wie oben schon beschrieben - in jedem Fall eine Schenkung / ein Erbvorbezug.