SucheFür Unternehmer
ThemaStart · Forum

Pfirsiche und Nektarinen

0Antworten175Aufrufevon Redaktion · 18. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge18. November 2016
    Duftendes Zwerg- und Säulenobst für kleine Gärten


    Pfirsiche und Nektarinen im eigenen Garten zu kultivieren ist gar nicht so schwer und mittlerweile gibt es auch für knapp bemessene Gärten oder Terrasse und Balkon passende Varianten

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Beim Anblick von Pfirsichen und Nektarinen im Supermarkt lässt einem dies nicht nur das Wasser im Munde zusammenlaufen, kommen doch oft berechtigte Zweifel auf, wenn es um den Geschmack geht. Wer auf die süsse Versuchung in pelziger oder glatter Schale dennoch nicht verzichten will, tut gut daran, sich zu überlegen, ob diese im Garten oder Balkon und Terrasse zu kultivieren sind. Denn eines ist sicher, voll ausgereift und frisch vom Baum schmecken beide äusserst lecker und aromatisch, auch wenn der Sommer uns eher regenreiche Tage bescherte. Mittlerweile sind Sorten im Handel erhältlich, die sich auch für kleine Gärten eignen, insbesondere Säulenformen, vorausgesetzt der Standort ist sonnig und geschützt. Eine gute Alternative, eventuell kombiniert mit andrem Säulenobst wie Apfel oder Kirsche, für einen lockeren Sichtschutz. Dies aber nicht nur im Garten, auch auf dem Balkon oder der Terrasse kann man Säulenobst gut kultivieren, lässt es sich doch durch laufendes Einkürzen der Seitentriebe und dem Kappen des Haupttriebes relativ klein halten. Ebenfalls für dieselben Bedingungen eignen sich Zwergformen. Doch Vorsicht, denn auch diese können bei guten Voraussetzungen und Pflege mit den Jahren eine Höhe von bis zu zweieinhalb Metern erreichen. Zudem bilden sie eine schöne Krone aus, welche wiederum etwas mehr Platz beansprucht, als es bei Säulenobst der Fall ist.[/COLOR]


    Jetzt ist Pflanzzeit


    Aus dem fernen Osten stammend bevorzugen Pfirsiche und Nektarinen - letztere ist übrigens eine Mutation des Pfirsichs mit glatter Haut - einen sonnigen Standort in gutem humosem, leicht lehmhaltigem Boden. Für ein gutes Einwurzeln empfiehlt es sich, dem Erdreich etwas Kompost oder Hornspäne unterzumischen. Setzen Sie den Wurzelballen nicht zu tief, das Erdniveau nach der Pflanzung sollte dem des Ballens entsprechen. Das Erdreich einfüllt, wird die Neuerrungenschaft ausgiebig gewässert. Folgt eine Trockenperiode, sollte diese weiterhin regelmässig mit grosszügigen Wassergaben versorgt werden. Bei normalen Wetterbedingungen erübrigt sich dies. Ob Zwerg-oder Säulenobst, damit der Baum bei Wind und Wetter keinen Schaden nimmt, sollte dieser mit einem Pfahl, nahe am Stamm angebracht und festgebunden, gestützt werden.
    Ebenfalls eignet sich Säulen- und Zwergobst für die Topfhaltung. Damit es hier optimal gedeihen kann, sollte dieser eine Grösse von mindestens 50 x 50 x 50 cm aufweisen. Staunässe wird vermieden, wenn eine Drainage aus Blähton, abgedeckt mit einem Vlies vor der Pflanzung in den Topfboden eingebracht wird.
    Den Container entfernt, ist darauf zu achten, dass der Wurzelballen auch hier nicht zu tief eingesetzt wird.
    Ob im Topf oder im Freiland kultiviert, damit der Selbstfruchter schmackhafte Früchte bildet, wird Nahrung benötigt. Daher werden die Bäumchen im Frühling mit einem Obst- und Beerendünger versorgt.

    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Leider werden Pfirsiche und Nektarinen oft von der bekannten [/COLOR]Kräuselkrankheit [COLOR= rgb(0, 0, 0)]befallen. Um dies vorzubeugen sind im Handel entsprechende Pflanzenschutzmittel erhältlich. Gespritzt wird vor und nach der Blüte im Frühling sowie sofort nach dem Blattfall im Herbst. Um eine Übertragung auf den Neuaustrieb im Frühling zu verhindern, sollten vorher unbedingt sämtliche, auf dem Boden liegende Blätter entfern werden.[/COLOR]

       

    artikel vollständig sehen