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Niveau Nachbarn zu tief

11Antworten4’102Aufrufevon Dabadee · 18. März 2010letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. Dabadee605 Beiträge18. März 2010
    Hallo zusammen

    Auf dem Nachbarngrundstück wurde gebaut. Gemäss den aufgelegten Plänen bei der Ausschreibung auf der Gemeinde sollte das Niveau unserem Grundstück angepasst werden. Wie wir nun erfahren haben, kommt es 20cm tiefer zu liegen. Daran ist nicht mehr viel zu machen, da das Niveau des Nachbargrundstücks auf das Haus abgestimmt wird (welches vermutlich 20cm zu tief gebaut wurde).

    Auf der Grenze wollten wir eine Hecke pflanzen. Der Nachbar möchte zudem einen Zaun. Dieser hätte 30cm entfernt von der Grenze gebaut werden sollen (nach innen zum Nachbarn).

    Ist dies mit dem Niveauunterschied überhaupt noch sinnvoll zu realisieren. Was gibt es dabei zu beachten?

    Wo und wie würdet ihr die Niveauanpassung machen? Kleine Mauer (bspw. mit Granitblöcken von 20cm Höhe), kleine Böschung mit Pflanzen, Heckenbepflanzung in der Schräge ...

    Können zusätzliche Kosten durch das (fehlerhaft?) zu tiefe Niveau dem Verursacher in Rechnung gestellt werden?

  2. Serge-CH1’717 Beiträge19. März 2010
    Frag doch mal den Bauinspektor wie er das sieht. Er muss ja nach Fertigstellung des Hauses das Ganze abnehmen. Aus meiner subjektiven Sicht könntest du wahrscheinlich schon darauf bestehen, dass alles so gemacht wird wie eingegeben. Auf der anderen Seite ist da nicht so viel zu machen, wenn alle anderen Parameter eingehalten wurden... Schwierig... Das Bauinspektorat wird dir da Auskunft geben und dann kannst du immer noch mit dem Nachbarn über die Grenzgestaltung verhandeln.

    Gruss,

    Serge

  3. Dabadee605 Beiträge19. März 2010
    Wir haben gestern Abend mit den Nachbarn gesprochen und eine für alle gute Lösung gefunden.

    Trotzdem finde ich es sehr fragwürdig, wenn ein Haus einfach zu tief gebaut wird. Für was werden Pläne erstellt und aufgelegt, wenn sie dann doch nicht eingehalten werden?

  4. dreale108 Beiträge19. März 2010
    Darf man fragen wie die Lösung aussieht?

    Gruss

    dreale

  5. Dabadee605 Beiträge19. März 2010
    Es wird eine kleine Böschung geben. In der Mitte werden die Heckenpflanzen gepflanzt. Gemäss der für die Aufschüttung zuständigen Firma ist dies kein Problem. Durch die Pflanzen wird die Erde sogar noch stabilisert (Wurzelwerk).

  6. Pesche73 Beiträge19. März 2010
    genau so haben wir es auch gemacht. Wir haben 1m Gefälle auf ca. 1.5m Strecke zum Nachbarn. Genau in der Mitte der Böschung haben wir eine Kirschlorbeerhecke gepflanzt. Beide Parteien nehmen den kleinen Hang jetzt nicht mehr wahr, weil der Kirschlorbeer genau so breit wie die Böschung ist. Perfekt!

  7. Dabadee605 Beiträge19. März 2010
    @Pesche

    Danke für deinen Beitrag. Mache mir heute auch nicht mehr so grosse Sorgen, dass es trotz allem gut kommt und wir den Niveauunterschied zukünftig gar nicht mehr warnehmen werden. Zumal er mit ca. 30cm auch relativ gering ausfällt. Machte mir anfangs deswegen schon etwas Sorgen...

  8. Freidenker141 Beiträge19. März 2010
    genau so haben wir es auch gemacht. Wir haben 1m Gefälle auf ca. 1.5m Strecke zum Nachbarn. Genau in der Mitte der Böschung haben wir eine Kirschlorbeerhecke gepflanzt. Beide Parteien nehmen den kleinen Hang jetzt nicht mehr wahr, weil der Kirschlorbeer genau so breit wie die Böschung ist. Perfekt!
    Achtung bei kleinen Kindern, Kirschlorbeer ist ziemlich giftig!

  9. Kurt Wagner468 Beiträge20. März 2010
    fast jede Pflanze ist giftig und so gut schmeckt Kirschlorbeer scheinbar auch nicht, also da würde ich mir keine Sorgen machen /emoticons/default_smile.png

    Auch gut ist, dass Du ja 30 cm über ihm bist und nicht umgekehrt - aber wie schon gesagt, wenn das mal überwachsen ist, stört das kaum mehr.

  10. barney622 Beiträge20. März 2010
    Andere Pflanzen machen aber nicht so tolle Beeren, die zum Essen verlocken können. Zudem ist Kirschlorbeer hier ursprünglich nicht heimisch, bringt für die hiesigen Insekten und sonstigen Tiere wahrscheinlich nicht viel...

  11. Freidenker141 Beiträge20. März 2010
    Der Samen enthält Blausäure. Im Fruchtfleisch ist praktisch kein Prunasin enthalten, in den Samen dagegen ziemlich viel. Es ist also nur nach Verzehr von Samen oder Blättern mit ernsten Vergiftungen zu rechnen.

    Vergiftungserscheinungen: Kratzen im Hals, verstärkte Atmung, rotes Gesicht, Kopfschmerzen, Atemstillstand, Herzstillstand.

    Von Entologen wurde die Pflanze früher zum Abtöten von Insekten verwendet.

    Gefährlichkeitsgrad: Giftig +

    Therapie: Sofort viel trinken und erbrechen lassen. Kohle-Pulvis.

    Klinik: Sofort Magenspülung, Antidot Natriumthiosulfat in leichten Fällen. Bei Bewusstlosigkeit sofort 4-DMAP, anschliessend Natriumthiosulfat und Glukose i.v. Natriumbikarbonat zum Azidoseausgleich. Plasmaexpander im Schock.

  12. Dabadee605 Beiträge21. März 2010
    Kirschlorbeer gefällt uns eh nicht. Die Hecke wird mit Goldligustern gepflanzt. Ist viel schöner und freundlicher (nicht so dunkel). Goldliguster ist zwar auch giftig, aber so viel ich weiss viel weniger wie Kirschlorbeer.