Die Minergie-Verantwortlichen müssten sinnvolle Ansätze, wie beispielsweise derjenige von Professor LeibundGut, in ihr System einbinden.
Besonders in Zusammenhang mit der "Zero Emission Architecture" solten derartige Ansätze Einfluss finden, der neue sich formende Minergie-A Standard lässt grüssen. Weshalb wurde ein dermassen ungeeigneter Name gewählt, wie wär's beispielsweise mit Minergie Zero?
Minergie-Zero wäre ein Ettiketenschwindel. Wenn du eine Holzverbrennungsanlage in das Haus einbaust, darfst du gemäss Minergie-A "gratis" für 2000-3000 kWh Holz verbrennen und die Luft damit verunreinigen. Minergie-A ist damit alles andere als "Zero Emission".
Zitat: "Nicht anzurechnende Energiemenge aus Biomasse: Bei Wärmeerzeugung mit lagerbarer Biomasse darf die einzurechnende Endenergie um den Betrag von maximal 10 kWh/m2a reduziert werden."
Der neue Dämmstoff wird demnächst von der EMPA an einem Haus getestet. Aerogel ist schon eine gute Sache. Aber der Preis liess mich erschaudern. Aerogel wird zum Teil auch in Kleidern verwendet. Aber was neu ist, ist halt auch teuer. Vielleicht wäre die Kleiderdämmung günstiger /emoticons/default_biggrin.png
Der Ansatz der Einlagerung der Überschusswärme im Erdreich ist ja auch nicht neu. Der Vorwurf am Minergie-P Standard kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es sind nicht die Vorschriften, die den Preis von Minergie-P in Höhe treiben. Das fängt schon bei der Planung an. Aber ich will nicht mein altes Lied beginnen....
mpaxx du bist ein genie du hast fast schon erkannt, das es billiger wäre sich entsprechend anzuziehen als das haus nocheinmal mit einer luftdichten und difussionsdichten schicht zu umgeben