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möglicher Dachaufbau Holzbau

4Antworten1’879Aufrufevon smileman · 2. Juli 2017letzter Beitrag vor 9 Jahren
  1. smileman57 Beiträge2. Juli 2017 · bearbeitet
    Hallo ZusammennnWas würdet Ihr für ein Dachaufbau wählen

    Ich habe mir mal diesen zusammengestellt, das Gutex Ultraterm wird vom Holzbauer gebracht und verbaut.

    Braucht man noch eine Dampfsperrfolie, ich habe diese weggelassen, da es sonnst Kondenswasser Probleme gab und ich gehört habe diese löse sich meisten mit der Zeit auf.

    Anhang anzeigen Dach2.pdf

    Oder würdet Ihr ein anderen Aufbau nehmen 

    Ich habe noch die Zellulose mit XPS Platten vertausch und dadurch wird der Hizeschutz schlechter aber de U-Wert besser

    Gruss Thomas

  2. pitw1’273 Beiträge2. Juli 2017 · bearbeitet
    Hallo Thomas

    XPS als Zwischensparrendämmung kannst du vergessen. Warum verwendest du eine Aussentemperatur von 40° und 80% relative Feuchte, und nicht die Normeinstellungen. Der Hitzeschutz und die Phasenverschiebung basieren auf andere Werte, als die Eingaben für den U-Wert.

    Die Dampfsperre brauchst du und zwar innen mit 0.2mm PE, aussen muss noch auf die Ultratherm eine Folie wie z.B Pavatex LDB 0.02. Als Zwischensparrendämmung kannst du auch Holzfaser ö.ä nehmen.

    Hier einmal ein möglicher Aufbau auf die schnelle, basierend auf die Normdaten

    Gruss Pit

    PS:

    Wenn eine Temperatur von -5°C bei 80% rel. Feuchte vorgegeben ist, hast du etwa 2.7g/m3 absolute Feuchte in der Luft. Wenn du nun die Temp auf 40°C erhöhst, hast du bei 80% rel. Feuchte rund 43g/m3 absolute Feuchte in der Luft. (HX-Diagramm nach Mollier)! Im Umkehrschlus heisst dies. Wenn du bei 40°C die gleiche absolute Feuchte haben möchtest, wie bei -5°C, müsstest du rund 5%!!! relative Feuchte eingeben, was allerdings, wie auch bei deinen angenommenen Werten, unrealistisch ist.

    Image 1.jpg

    Anhang anzeigen Dach.pdf

  3. smileman57 Beiträge2. Juli 2017
    Besten Dank pitw

    Ich wollte einfach bei 40 Grad mal testen wegen dem Hitzeschutz 🙂

    Mal wieder was gelernt 

  4. milhouse232 Beiträge2. Juli 2017
    Bei uns wird es so sein (von innen nach aussen):

    20mm Dreischichtplatte

    400mm Zellulosefaser zwischen Konstruktionsholz

    60mm Weichfaserplatte Gutex

    Unterdachbahn

    50mm Konterlattung hinterlüftet

    30mm Eternitlattung

    8mm Dachschiefer Eternit

    Finde es persönlich sympatischer bei einem Holzhaus wenn die Dampfbremse mit einer OSB Platte oder eben Dreischichtplatte ausgeführt wird, anstelle einer Plastikfolie.

  5. pitw1’273 Beiträge2. Juli 2017
    Spoilerinhalt versteckt.
    Da hast du sicher recht, aber auch da gilt eine saubere dichte Verarbeitung. Der Vorteil, du hast noch zusätzlichen Wärme und Hitzeschutz..

    Bei Einblaslösungen wird das gerne gemacht, da es natürlich leichter ist ein Holz dicht zu verschliessen, als eine "verdeckte" Dampfbremse.