Ich wohne auf 800 Meter im Emmental. Zu meinem Erstaunen hat eine Nachbarin eigene Melonen ziehen können (im Tunnel).
Leider ist mein Grundstück für Tunnels sehr ungeeignet. Ursprünglich wollte ich ein grosses Frühbeet mit Isolationsglas bauen. Grundfläche ca. 2 Quadratmeter. Dies in der Annahme, dass Melonen nur am Boden wachsen können.
Nun habe ich aber gelesen, dass es auch rankende Melonen gibt. Leider konnte ich nicht rausfinden, welche Sorten das sind.
Sind alle Melonen rankend oder gibts da Unterschiede?
Rankende Melonen könnte ich nämlich in einem passivsolaren Kleingewächshaus (d.h. speichert wärme Tagsüber in Wasserkanister und gibt die Nachts ab oekobuch.de/buecher/garten-gartengestaltung/index/kleineneuearchen.htm)ziehen. Davon möchte ich mir nämlich drei Stück bauen.
Ich Bestelle mein Satgut immer hier. Gibt es irgendwelche Merkmale die helfen die Rankenden grundsätzlich zu erkennen?
freiland wird gurke hier auf 800 meter einfach nix. gut, die beden letzten sommer hatten extreme kältephasen. dass hat sicher auch nicht geholfen. dennoch gehe ich künftig lieber auf nummer sicher. hier oben machen das eigentlich alle so (gurken in tunnel oder gewächshaus). ich hatte meine gurken "nur" unter einer art mehrbesserem unterstand. hat sich aber nicht bewährt.
melonen: meine künftigen gewächshäuser werden je 2.5 meter mal 1.3 meter platz bieten. was grösseres darf ich leider nicht stellen.
so was in der art
sie werden von aussen bewirtschaftet damit der platz innen voll genutzt werden kann.
Ich hab schon einige Bilder, nur ist die Perspektive immer ein wenig gleich und ähnlich /emoticons/default_unsure.png
Es ist "Marke Eigenbau"! Wäre das von dir gezeigte im Handel erhältlich gewesen, hätten wir das wohl sofort gekauft! Woher stammt es? (Nur, falls das unsere eines Tages durchfault /emoticons/default_cool.png )
Unser Haus hat dank Doityourself die auf die angrenzende Mauer passenden Masse: 305cm x 136cm x 205cm (Wobei wir es noch 40cm tief eingraben mussten, damit es bewilligungsfrei durchging - aber das ist eine andere, lange Geschichte /emoticons/default_rolleyes.gif )
Geplant war eigentlich ein freistehendes Aluminiumhaus, was uns oder den Nachbarn aber immer irgendwie die Aussicht verstellt hätte. Während der Suche stellte ich ausserdem fest, dass mir Holz besser gefällt als Alu, auch wenn es weniger witterungsbeständig ist. Alu hat für mich immer den Gärtnerei-Touch, und den wollte ich eigentlich nicht haben...
Auf die Idee mit dem Anlehnhaus kamen wir schlussendlich, weil das Geländer am Balkon ersetzt werden musste. Also liessen wir die Mauer hochziehen und mein Mann baute dann (mal schnell /emoticons/default_laugh.png) das Gewächshaus.
PS: Was wirklich toll funktioniert, sind die automatischen Fensterheber. Als ich die Geschichte mit dem Öl und der Ausdehnung las, traute ich der Sache gar nicht... Aber die Öffner arbeiten sehr zuverlässig!
Schicke Sache euer Anlehnhaus. Holz muss Aluminium nicht zwingend total unterlegen sein. Mit der Konstruktionsweise & passender Holzwahl respektive passende Oberflächenbehandlung und der richtigen Pflege lässt sich durchaus dauerhaftes erreichen.
Ich werde meine Treibhäuser aus Lärche bauen und mit Wetterschutzöl von Biofa behandeln. Das hält so einiges aus.
Die Schwellen machen ich aus Akazie.
Hast Du mir einen Link zu dem Fensterheber? Solche möchte ich dann bei mir auch einbauen.
Danke für die weiteren Bilder. Ist doch ganz aufschlussreich!
Das von mir verlinkte Häuschen habe ich gegoogelt. Keine Ahnung wo es steht.
Wenn dich das Thema weiter interessiert kann ich Dir das oben verlinkte Buch über die Erdgewächshäuser empfehlen.
Jaaaa, ganz toll! Das würde mir auch gefallen! Wir haben uns Gerätehäuser aus Zeder angeschaut, da fanden wir auch ein Gewächshaus, wenn auch etwas robuster, auf einer website aus Kanada. Die konnten aber nicht nach Europa liefern.
(Auf meine diesbezügliche Mail-Anfrage wurde ich gefragt, ob ich ev. einen Vertrieb oder eine Unternehmung in der Schweiz oder Deutschland kennen würde, die an Zedernholzprodukten aus Kanada interessiert wären. Wir hatten dann einen lustigen Mail-Kontakt, weil sich auch noch herausstellte, dass sie Deutsche ist, ihr Bruder aber in der Schweiz lebt. Deshalb hab mich bemüht, aber niemanden gefunden...)
Wir kamen dann aber eh zum Schluss, dass Zedernholz nicht zu unserem 60er-Jahre-Haus passt, da findet sich kein Span Holz am Haus. Aber Alu war zu der Zeit schon erledigt, also kamen wir - ebenfalls - auf Lärche, das Fundament sind Stellriemen aus Beton, ebenso die Schwelle. Auch die Geräteschuppen sind jetzt aus Lärche, die Hochbeete jedoch aus Eiche. Ich glaube jetzt einfach fest daran, dass die Aussagen dazu stimmen und das Holz "uns überlebt" (so wurde uns das gesagt - ich fühlte mich wie ca. 80 /emoticons/default_laugh.png)
Die Fensterheber hab ich bei Greenhouse Warehouse über amazon bestellt. Es gibt auch andere Modelle, aber bei uns war es wichtig, dass der Zylinder nicht zu weit ins Innere hinein ragt - das Häuschen ist halt wirklich klein und man schlägt sich dann den Kopf an dem Teil /emoticons/default_wink.png Also Vorsicht!
Für ein hölziges Treibhaus kommt für mich nur Lärche in frage, das hält auch ohne behandlung sehr lange.
Habe seit vielen Jahren ein Bergolat Gestell aus Lärche unbehandelt.
Zum draufstellen empfehle ich stellriemen aus Stein oder halbe (25 x 50 cm) Stellplatten gibts im Landi, wichtig: das Holz darf nicht in der Erde oder im feuchten zu lange stehen.
Dann haben wir das ja richtig gemacht, @Andreas: Lärche auf Stellriemen
Damit das Holz nicht mit der Erde in Kontakt kommt, habe ich aussen den breiten Graben mit Schieferplatten und Sickerfolie ausgekleidet, dann mit Bollersteinen aufgefüllt. Auf der Innenseite gab's ebenfalls ein Band Sickerfolie entlang Holz und Stellriemen, der Boden wurde danach aufgefüllt mit Pinienrinde.
Die weisse Farbe bietet zwar Schutz, hat aber vor allem ästhetische Gründe: Weil unser Haus wie gesagt mit Holz so gar nichts zu tun hat, wollte ich mit der Farbe eine Angleichung schaffen. Lärche weiss zu streichen ist keine "Sünde", bei Zeder hätte ich das nicht gewollt: Geruch und Farbe darf man da einfach nicht zukleistern /emoticons/default_wink.png
Danke, @Michael, für deinen Link! Auf der englischen site von Gabriel Ash gibt es auch die Funktion "Greenhouse Designer", da hab ich mal so ein Haus konfiguriert.
Die Preise sind allerdings erschlagend, knapp CHF 13'000 inkl. Lieferung, aber ohne Montage sind ein stolzer Preis /emoticons/default_unsure.png Das hatte uns der örtliche Schreiner auch angeboten, inkl. Montage!
Jaja, Qualität hat halt ihren Preis, ich bin in der Regel ja auch nicht gerade sparsam, was meinen Garten angeht /emoticons/default_rolleyes.gif - aber mein handwerklich begabter Gatte tippte sich nur an die Stirn.
Also musste er bauen /emoticons/default_biggrin.png Und ich graben /emoticons/default_angry.png
(Wir haben uns dann aber doch was abgeschaut von den Skizzen auf Greenhouse /emoticons/default_tongue.png )
Hallo Michael , ich hab seit 8 Jahren Melonen im Garten ( Basel-Land )
Welche Melonen draussen und welche im Gewächshaus und überhaupt gedeihen kommt auf die Sorten an .
Dazu ist eine Melone nicht gleich eine Melone /emoticons/default_icon_smile.gif
Willst du Honigmelonen oder Wassermelonen ?....Mit rotem oder gelben Fleisch ?
Von den Honigmelonen würde ich dir die Tigger und die Minnesota Midget.
Die Minnesota reift ziemlich schnell ran ( ca. 60 Tage ) und rankt relativ kurz....auch für Freiland.
Ich hatte vorletztes Jahr pro Ranke ( hatte 3 ) je 4-6 Melonen ohne Einbusse . ...Ist sie reif duftet die ganze Umgebung danach /emoticons/default_icon_smile.gif
Bei den Wassermelonen würde ich die Baby oder die Blacktail Mountain empfehlen , die ranken auch relativ begrenzt und kommen auch mal mit weniger Sonne aus ....auch draussen.
Für ins Gewächshaus gibt's dann natürlich grössere und interessantere Sorten welche dann aber auch intensiver ranken und die Reifezeit ist länger . /emoticons/default_icon_smile.gif
Auf welcher Höhe pflanzt Du die Melonen an? Hast Du sie in einem Folientunnel oder so was ähnliches?
Ich wohne auf 800m und habe den Gemüsegarten an einem Südwestlichen Hang. D.h die Sonne kommt erst so um die 11:00 bleibt aber sehr lange (astronomischer Sonnenuntergang). Weils mit den Tomaten aber sehr gut geklappt hat habe ich die Hoffnung, dass es auch mit Melone geht.
Anpflanzen möchte ich gerne Honigmelonen. Am liebsten mit Demeter Saatgut verwenden:
Siehst Du anhand der Abbildungen (oder der Beschreibung) ob es da welche dabei hat die mit der Minesota oder Tigger näher verwandt sein könnte?
Übrigens habe ich nach langem Suchen nun doch noch was gefunden zu der Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus. Da wird auch von den Melonen geschrieben die es wie die Gurken offenbar gerne Feucht haben 70%
Ich hatte auch schon die Charantais , Petit Gris de Rennes und die Sugar Baby
Am besten kam noch die Charantais und die Sugar Baby.
Wenn du sie draussen pflanzt , empfehle ich dir in den frühen Monaten einen Folientunnel denn du im Notfall schliessen kannst .
Gleich kommen die in dem Link nicht mal der Charantaise, besonders die Minnesota ist im Aroma fast unglaublich und kommt auch in weniger gut geeigneten Zonen /emoticons/default_icon_smile.gif