Jetzt möchte ich euch auch mal mein kleines Paradies vorstellen, denn bald darf ich drei Stückchen Land bepflanzen.
Das erste Stück ist 4x6m und ist unterteilt in 4 Gemüsebeete.
Die Erde ist da schnell sehr hart und trocknet schnell aus.
Mit diesem Gemüsegarten kämpfe ich, er hat viel Unkraut, und ich werde ihm nicht so recht Herr!
Schlimm sind diese langwurzeligen Gräser, die man kaum aus dem Boden bekommt.
Zwiebel, Lauch, Zucchetti, Butterbohnen, Kohlrabi, Fenchel gedeihen aber gut..
Das zweite ist etwa 2x5 gross
Darauf möchte ich dieses Jahr Blumen pflanzen.
Sonnenhut, Schmuckkästchen und co würden mir gefallen
Letztes Jahr wuchsen da uralte Himbeeren, die ich weg gemacht habe, der Boden ist lockerer und trocknet weniger stark aus.
Diesen Frühling bis Heute wuchs darauf ein Teppich aus Katzenäuglein (persischer Ehrenpreis), es sah wunderschön aus...
Und der dritte Bitz, der ich bald bearbeiten darf, wenn alles klappt, ist 4x5 gross. Früher wuchsen darauf Kartoffeln. Letztes Jahr war es ein vernachlässigtes Gemüsebeet.
Über dieses Stück kann ich noch nicht viel sagen, nächstes Jahr werde ich mehr wissen..
Er ist wohl ähnlich schnell hart und trocken wie der erste!
Alle drei Beete sind sehr sonnig gelegen, aber auch dem Bergwind stark ausgesetzt!
Unser Garten ist umfasst von Wildwiesen, welche stark absamen, er ist dafür aber fern von Abgasen..
Ich habe genügend Wasserfässer, die ich füllen kann, und einen Kompost habe ich nicht. Hihi
Das war glaub ich das wichtigste, oder habe ich etwas vergessen?
Diese drei Beete, werden wohl nie perfekt sein, da ich 90% arbeite. Das heisst es wird immer etwas Unkraut spriessen. Ausserdm bin ich Gartenanfängerin und in der Experimentierphase...
Aber sie werden innig geliebt und ich gebe mein bestes, sie einigermassen in Schuss zu halten..
Mein Problem ist, dass ich zu viel möchte, ohne konkrete Vorstellungen und Ideen zu haben!
Mein Wissen ist begrenzt, zum Beispiel: Was wird wann, wie früh und wie gesetzt?
Zudem lasse ich mich schnell durcheinander bringen. Die vielen unterschiedlichen Meinungen und Ratschläge meiner Mitgärtner, oder Bücher verwirren und verunsichern mich zur Zeit gerade recht stark.
Deswegen bin ich Froh, wenn ihr mir etwas unter die Arme greift...
also Beatrice, versuche mal diese Beete , die sind wahrscheinlich stark Lehmhaltig **** Die Erde ist da schnell sehr hart und trocknet schnell aus.*****
Mit z.B. rindenmulch oder so etwas zu durchlüften und wasserbeständiger zu machen, da dient auch Torfhaltige Erde.
Wenn du einen Landi in der Nähe hast, die können dir bestens auskunft geben.
Oder schaue dich um ob in deiner Nähe noch mehr Kleingärtner sind die geben dir bestimmt gerne Hilfe.
Auch in sache Aussaat, Pflanzzeiten und so.
Ich weiss, das alte (oder auch jüngere) Gärtnersleut sehr Auskunftfreudig sind, wenn sie das Interessen des Frager spüren...
Diese drei Beete, werden .... innig geliebt und ich gebe mein bestes, sie einigermassen in Schuss zu halten..
Mein Problem ist, dass ich zu viel möchte, ohne konkrete Vorstellungen und Ideen zu haben!
Mein Wissen ist begrenzt, zum Beispiel: Was wird wann, wie früh und wie gesetzt?
Lass dich nicht stressen von anderen 'schöneren' Gärten. Du willst und sollst ja geniessen, was du machst - freu dich an dem was wächst...
Ich würde nicht zuviel aufs Mal machen, etwas Salat (wenn er denn nicht aufgefressen wird von den Schnecken, die aus der Wiese einwandern...), Kartoffeln, Rüebli, Kefen, Bohnen, Krautstiel, Radiesli, Rhabarber, .... einfach das, was du gerne isst und verwerten willst. Dazwischen Blumen (wenn du sie nicht im eigenen Blumenbeet pflanzen willst). Gemischte Blumen-Gemüsegärten sehen nicht nur schön aus, sie können auch gegen unerwünschte Schädlinge helfen.
In unserem Garten ist es üblich, die Beete vor dem bepflanzen umzugraben.
Manche machen dies mit der Grabegabel von Hand, manche nehmen dazu eine benzinbetriebenen Pflug oder wie man dem Teil sagt...
Wie macht ihr es?
Spricht etwas dagegen, sich so ein Hilfsmittel zuzulegen?
Wenn ich umgrabe, wird mein Boden nie so schön, wie mit dem Pflug...
Ich bin jeweils total k.o und habe Ewigkeiten, bis ich mal fertig bin...
Andererseits habe ich den Boden gespürt, Unkraut nicht nur zerteilt sondern entfernt, (wobei man eh keinen Unterschied sieht...) und die Regenwürmer gezählt.. Hihi
Das ist es ja, die Struktur des Bodens ist total hart und festgebacken. Da etwas reinzusetzen ist fast unmöglich, ohne mit dem Spaten ein Loch zu graben.
Die Krumen fühlen sich, in trockenem Zustand, wie Stein an.
Das Wasser fliest gut ab, der Boden ist aber schon kurz nach dem Regen wieder hart.
Vielleicht haben die Mikroorganissmen und die Regenwürmer in meinem Garten, durch das Jahrelange umgraben Schaden genommen und bilden keinen Humus mehr.. Grins..
Ich grabe schon lange nicht mehr um genau aus dem Grund, den Bodenorganismus nicht zu stören.
Was ich ab und zu tue, wenn der Boden hart ist, stechgabel rein hin und her / vor und zurück bewegen und Rindenmulch in die Spalten, dann wieder etwas hin und her mit der Stechgabel.
Hat sich bestens bewährt.
Wenn harter Boden, der sich z.B. wie Stein anfühlt, dann ein eher zur Seite weggraben und immer ein lage Mulch rein, da geht es darum den Boden weicher, wasseraufnehmender zu machen.
Lehmhaltige Böden zu durchmischen, Torf, Häcksel, Gras, Rindenhäcksel, Sägemehl, Kompost, alles eignet sich dazu....