Ist der Spitzahorn nicht ein wenig zu Nahe an der Grenze? So mit Grenzabstand und so? Spitzahorne sind richtige Bäume und wenn der sich vom Sommerschock erholt hat und richtig loslegt, könntest Du Probleme mit der Nachbarschaft bekommen. So von der Ferne aus, ist er bereits jetzt schon wegen der Höhe zu nahe an der Grundstückgrenze.
Wo ich damals meine drei kleinen Palmen gesetzt habe, war das überhaupt kein Problem. So richtig schön schnusig, wo es gerade noch Platz hatte. 10 Jahre später hat man schon bereits beinahe einen Helikopter gebraucht, um die verdorrten Blätter zu schneiden. Mit 15 Jahren hat der Nachbar angefangen zu sondieren, ob man die Dinger nicht umhauen kann. Wegen Aussicht, Schattenwurf, sein Rasen mit Ablegern versaut......und natürlich zu nahe an der Grenze.
Es ist doch erfreulich, dass man sich mit den Nachbarn nicht um die Grenzabstände streiten muss. Wenn die "Übergriffe" nicht unverschämt sind, scheint mir Toleranz das einzig Sinnvolle.
Wir haben sogar unser Gewächshaus nur in mündlicher Absprache zu nah am Grenzzaun gebaut, auch der Rosenpavillon steht zu nah an der Westgrenze. Wir haben zwar für beide Seiten Dienstbarkeitsverträge abgeschlossen, die gelten aber nur für den im Grundbuch eingetragenen Bau, nicht für eine anders geartete Nachfolge. So ist aktuell zumindest der eine Vertrag völlig nutzlos und nur noch eine "Bürokratie-Leiche" /emoticons/default_icon_cool.gif
Ich vermute, die meisten Streitereien entstehen, wenn man sich eh nicht gerade "grün" ist - dann findet sich auch bei Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben immer ein Grund zum gegenseitigen "Hässele" /emoticons/default_wink.png
***Ich vermute, die meisten Streitereien entstehen, wenn man sich eh nicht gerade "grün" ist ***
Da vermutest du richtig.
Früher als der nachbarsbauer noch lebte, wir haben keine gemeinsame grenze dazwischen liegt ein öffendlicher fussweg, hat er angezeigt was zum anzeigen geht...