Mängel nach Badsanierung
- wipsi80 Beiträge15. Dezember 2012Hallo allerseits!
Vor ca. 5 Monaten haben wir unser Bad total sanieren lassen. Leider haben wir schon die ersten Risse beim Übergang vom Kniestock zur Dachschräge.
Der Untergrund ist Trockenbau mit Fermacell-Platten.
Wir vermuten das die Übergänge nicht richtig bzw. gar nicht fachgerecht ausgeführt wurden.
Wir haben den Mangel gemeldet und der Handwerker meint das sei halt so bei
Wartungsfugen /emoticons/default_confused.png
Was ist eine Wartungsfuge ?????? Soll das etwa heißen jetzt wird alle paar Monate drüberschmieren ????? Laut Handwerker würden sie etwas Silikon und Farbe drauf tun.
Ich denke das hält nicht lange und es gibt wieder Risse dort....
Was denken die Fachleute hier ? Was sollte oder kann man hier noch machen um die Risse fachgerecht und dauerhaft zu beseitigen.
Seht euch mal de Bilder an.
Des weiteren stört uns der Einbau von Dachfenster. Diese Fuge beim Rahmen muss die wirklich so sein oder wurde einfach das Innenfutter falsch gemacht? Sollte der Anschluss nicht rundherum so sein wie an der oberen Seite?
Laut Handwerker müsse das so sein ? Für was? Damit das Putzwasser besser abläuft /emoticons/default_sad.png
Ich hoffe jemand kann mir ein paar Tips geben.
Gruss wipsi



- Pfälzer9’908 Beiträge15. Dezember 2012
Wir vermuten das die Übergänge nicht richtig bzw. gar nicht fachgerecht ausgeführt wurden.
Jooo da liegst Du 2 Mal korrekt. Also hartnäckig bleiben und den Mangel (bzw. die Mängel) beheben lassen.
Fuge beim Rahmen muss die wirklich so sein oder wurde einfach das Innenfutter falsch gemacht? Sollte der Anschluss nicht rundherum so sein wie an der oberen Seite?
- painter16. Dezember 2012Silikon und Farbe drauf?
Silikon ist nicht überstreichbar, eine Acrylfuge schon.
Ich würde mal die oberen Plättlis abklopfen und horchen ob sie "hohl" anders tönen als die unteren den vom Foto her gesehen könnten sie sich leicht mit den Trägermörtel gelöst haben.
Wenn die Plättlis halten ist dies eine kleine Sache, Risse im Frühling (nach Heizperiode) füllen mit Sandhaltigem Acrylkit und farblich ausbessern. Wenn sich nun nach diesem halben Sommer und der Heizperiode die Risse bis Frühling nicht vergrösserten sind es Rissse die durch zu schnellen Bauablauf "Nass in Nass" und keiner Zeit für die Trocknung der verschiedenen Untergründen bilden können.
Das Fenster wird normaler mit einem Futter des Fensterherstellers geliefert, da irritiert mich die noch Nie gesehene Fuge. Am besten Sie googlen das Fensterfabrikat da sehen Sie schnell ob es die Fuge bei diesem Hersteller üblich und notwendig ist.
Sonst wäre hier auf beiden Seiten als Kompromiss vom Schreiner eine abgrundete, bündig abschliessende Leiste anzubringen und im Fensterfarbton zu streichen.
Mit Vorbehalt das Sie damit Leben können und der Schuldige sein Blaues Auge davon trägt und sich sonstige Massive Umbaumassnahmen (Leibungen aufdoppeln, neu verputzen und streichen) verhindern lassen.
- wipsi80 Beiträge16. Dezember 2012@painter
Vielen Dank für die Antwort und die genannten Lösungsvorschläge. Die Idee mit der Leiste beim Fenster ist überlegungswert
@ Pfälzer
Auch dir danke für die Bestätigung. Würdest du bei den Rissen das selbe raten wie painter oder hättest du noch eine anderen Vorschlag damit das Problem dauerhaft behoben ist.
Gruss wipsi
- Pfälzer9’908 Beiträge16. Dezember 2012
@ Pfälzer
Hallo wispi
Auch dir danke für die Bestätigung. Würdest du bei den Rissen das selbe raten wie painter oder hättest du noch eine anderen Vorschlag damit das Problem dauerhaft behoben ist.
Gruss wipsi
Nein, würde ich natürlich nicht, denn damit kannst Du nur kurzfristig den eigentlichen Mangel kaschieren...aber jeder Maler freut sich natürlich über Folgeaufträge in den kommenden Jahren.
Die Ursache liegt in der nicht fachgerechten Ausführung begründet, also dem Mangel. Das gleiche gilt für das Fenster. Hier würde ich Dir auf keinen Fall eine "Leiste" empfehlen..sondern eine fachgerechte Korrektur der ganzen Einfassung. Hier wusste wohl einer nicht was er tut...sonst sähe es nicht so aus. Viel wichitger als die falsche Bekleidung wäre allerdings die Frage nach dem was dahinter wäre..oder dort eigentlich sein sollte?? Wenn Du noch weisst wie es dahinter aussah, oder ein Bild davon hast, stelle die Info nochmals hier ein.
Ob das Futter nun durch Trockebauplatten mit Abrieb oder streichen erfolgt, oder durch ein fertiges Futter des Herstellers..oder eines Schreiners gemacht würde...das ist eigentlich vorrangig Geschmacksache.... evtl. eher eine Frage nach der späteren Renovierungsaufwände.. der Sauberhaltung/Reinigungsfähigkeit.
- painter16. Dezember 2012Wenn die Plättli nicht lose sind, sich der Untergrund nicht bewegen lässt und nach der Heizperiode der Riss nicht vergrösserte........
(sonst wird der Plättlileger sie logischer weise wechseln müssen).
Ist es Langfristig behoben.
Die Abklärung beim Fensterhersteller wegen der vorhandenen Fuge denke ich kann auch nicht falsch sein ;-)
- painter16. Dezember 2012Wie ich gerade bei verschiedenen Dachfenster-Herstellern sehe gibt es Heute Dachfenster mit Dauerlüftung (für Nassräume) die Spalten und Gitterchen am Übergang Futter/Fentserrahmen haben.
Das nachschauen beim Hersteller kann also nicht schaden.
- wipsi80 Beiträge16. Dezember 2012
- Pfälzer9’908 Beiträge16. Dezember 2012 · bearbeitetMir ging es noch um die Zeit davor....also was ist "unter" den Fermacellplatten am Dachfenster...oder der Dachschräge?
- wipsi80 Beiträge16. Dezember 2012 · bearbeitetEine Holzkonstruktion mit OSB-Platten. Das heisst bei der Dachschräge wurden die Fermacell-Platten direkt auf die Holzlattung geschraubt.
Gruss wipsi
- Pfälzer9’908 Beiträge16. Dezember 2012Schön, und wie wurde die Platte dort an dem Dachfensterrahmen angeschlossen..wie wurde dort gedämmt?
- wipsi80 Beiträge16. Dezember 2012Keine Ahnung.... Sorry
Gedämmt wurde mit Steinwolle so viel ich weiss.
Am Morgen war die Holzlattung sichtbar und die Steinwolle und am Abend war alles mit den Fermacell-Platten verkleidet.
Hilft dir vermutlich nicht viel weiter....

