Die Baugemehnigung wurde erteilt, die Mehrfertigungsunterlagen abgeschickt, es ist also höchste Zeit mit einem Bautagebuch zu beginnen.
Die erste Frage war, wie ich das Tagebuch nennen soll. 'Haus am Waldrand' hätte toll gepasst, ist aber leider schon vergeben. Also kommt 'Haus am See' zum Zuge. Dies ist einerseits ein toller Song und verweist andererseits auf unser zweites Projekt. Im Garten soll nämlich ein Schwimmteich entstehen.
Das Tagebuch hätte also vielleicht Haus am Teich heissen sollen. Aber erstens klingt das nicht so gut und zweitens bauen wir ja in der Nähe des Neuenburger Sees, so dass es dann doch wieder passt.
Wir planen ein zweigeschossiges Haus mit Walmdach nach Minergie-Standard. 5 Zimmern und 160 qm Wohnfläche dürften so ziemlich dem Durchschnitt entsprechen.
In Zukunft will ich Euch fleissig mit Bildern und (hoffentlich positiven) Fortschrittsmeldungen versorgen.
Na, das freut mich doch ungemein zu lesen...wenn auch die ansonsten völlig korrekte Beschreibung, mit den erbetenen Löchern für unten, evtl. einige Leser arg ins grübeln bringen wird.../emoticons/default_wink.png
Bei dem GU sollte dies auch kein wirkliches Problem sein...und wie sie liegen muss, ist ja auch in der Skizze vom Seminarordner erkennbar.
...Löchern für unten, evtl. einige Leser arg ins grübeln bringen wird.../emoticons/default_wink.png
Bin schon am Grübeln, was das bringen soll... Sehe bis anhin nur ein oder zwei grosse Nachteile! Viel wichtiger erscheint mir, dass diese Sickerleitung mit viel Schotter überdeckt wird! Aber nun habe ich fertig gegrübelt und warte gespannt auf die Auflösung dieses Rätsels... /emoticons/default_smile.png
Und M&M's wünsche ich viel Freude und gutes Gelingen an diesem Projekt und freue mich meinerseits auf viele Updates mit vielen Bildern... /emoticons/default_rolleyes.gif
Verzeih bitte die Verzögerung. Wir haben einen Kurzurlaub gemacht und die Zeit auch gleich genutzt um an einem Teichbau-Seminar teilzunehmen.
Die Überlegung bei den unten liegenden Drainagelöchern war, dass die Drainage dann nicht so tief gelegt werden muss. Hauptsache die Löcher sind unterhalb der gefährdeten Stellen.
Erst kam es mir arg seltsam vor, eine Wasserleitung unten zu perforieren. Aber wenn das Wasser versickert, habe ich ja nichts dagegen. Und wenn der Boden so vollgesaugt ist, dass es nicht versickern kann, fliesst das Wasser durch die Drainage ab.
Da ich aber absoluter Laie bin, kann es sein, dass ich da wirklich einen bösen Denkfehler drin habe, und ich bin gespannt was Du dazu meinst.
Na, deine Überlegungen scheinen in der Theorie ja tatsächlich zu stimmen. Aber diese paar centimeter werden seinen Dienst wohl nur einige wenige Regenperioden machen, und diesen Beitrag zum versickern wird in dieser Tiefe wohl kaum nennenswert sein...
Schlecht finde ich dies, weil in diesen Löchern allerlei hängen bleibt, was dann zu einem Problem werden kann, falls es sich anhäuft.
Wurzeln, die sich ihren Weg auch in solche Sickerleitungen bahnen, finden einen Weg durch dieses, dank den auch auf der Unterseite liegenden Löcher in noch tiefere Ebenen, werden durch diese Tatsache dicker, ein ausfräsen der Leitung wird früher nötig als üblich...
Nein, ich denke, dass eine solche Leitung eine schöne glatte Unterseite haben muss. Das Wasser das in dieser abläuft hat wegen dem kleinen Gefälle oft nicht die Kraft, Dreck oder kleine Steinchen weiter, über zum Beispiel ein Hinderniss zu fördern.
Weniger Gedanken musst du dir wegen Moos machen. Ganz ohne Licht kann keine grüne Pflanze gedeihen. So auch nicht Moos, das mit sehr wenig Licht auskommt!
Lang ist es her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Es gab viel zu tun und zu entscheiden.
Vor einem Monat hatten wir die Bemusterung. Es waren zwei lange und intensive Tage. Zum Glück hatten wir einen ausgezeichneten Bemusterer zugewiesen bekommen, der sehr geduldig und kompetent auch um halb acht abends noch den Durchblick hatte ... während wir schon ziemlich in den Seilen hingen.
Das Bemusterungsprotokoll umfasst 96 Seiten, die wir letzte Woche intensiv studiert haben. Das war noch mal richtig intensiv.
Anfang des Monats hatten wir das Baustellengespräch bei dem wir zum ersten Mal den Bauleiter kennengelernt haben. Noch recht jung, aber sehr engagiert und sympathisch. Das kommt gut 🙂
Am Montag beginnen wir um 09:00 mit dem Aushub. Ein tolles Gefühl wenn, nach dem ganzen Planen und Zeichnen, endlich Erde bewegt wird.
Endlich hat der Hausbau begonnen. Am 1.10., pünktlich um 08:00, wurde die erste Schaufel ausgehoben. Inzwischen ist ein Riesenloch entstanden.
Die Vorbereitungen für das Giessen der Bodenplatte sind fertig, aber am Donnerstag und Freitag war das Wetter so schlecht, dass dies auf den nächsten Dienstag verschoben wurde.
Auf der linken Seite kann man (mit viel Phantasie) die Dämmung der beiden Hobbykeller mit Misapor sehen.
schön das es bei euch auch endlich richtig losgegangen ist. wünschen euch eine tolle und sorgenfreie bauzeit. macht unheimlich spass zu sehen wie das eigene nest wächst. /emoticons/default_cool.png
liebe grüsse von den HuRa's /emoticons/default_smile.png
Es hat sich wieder etwas getan. Am 16.10. wurde die Bodenplatte gegossen.
Eine Woche später wurde dann der Keller geliefert. Wegen Spätdienst bzw. Pikett konnten wir erst um 12:00h an der Baustelle sein und waren ganz überrascht, dass bereits die letzten Deckenteile montiert wurden.
Das Team war gut eingespielt und wir hatten den Eindruck, das sehr exakt gearbeitet wurde.
Der zweischalige keller wurde anschliessend mit Ortbeton ausgegossen. Leider rief dann schon die Arbeit, so dass wir das eigentliche Betongiessen nicht mehr mitbekamen.
... und hat auch schon den ersten Stresstest überstehen müssen. Die Drainage war noch nicht fertig gestellt und bei den starken Regenfällen am vorvorigen Wochenende lief die Baugrube bis fast zu den Fenstern voll. Unser neuer Nachbar hat mich freundlicherweise angerufen und informiert. Ich habe dann den Architekten angerufen, der bereits mit dem Baumeister auf der Baustelle war. Zum Glück hielt der Keller dicht.
Die Drainage wurde jetzt fertiggestellt, so dass wir der nächsten Sintflut gelassen entgegen sehen können. Die Baugrube wurde inzwischen verfüllt. Auf dem Bild kann man sehen, wie feucht der Boden noch ist.
Die Hauslieferung soll am 4. oder 5.12. erfolgen. Den genauen Termin erfahren wir nächste Woche, ebenso wie den genauen Fertigstellungstermin.
Ende Frebruar können wir dann umziehen, so dass wir dieser Tage die Wohnungskündigung abgeben müssen. Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn wir sobald in eine neue Gegend ziehen. Bei jedem Spaziergang oder Besuch bei Freunden kommt ein wenig Abschiedsstimmung auf, gepaart mit einer unglaublichen Freude auf´s neue Haus mit allen neuen Erfahrungen die wir dort machen werden.
Trotz aller guten Vorsätze habe ich es leider nicht geschafft das Bautagebuch aktuell zu halten.
Inzwischen wohnen wir im neuen Haus, haben Internet und sogar etwas Zeit um das Tagebuch nachzuführen.
Hier also die wichtigsten Stationen des Hausbaus:
4.12.: Das Haus wird geliefert. Als wir um 10:00 eintreffen ist schon ein Grossteil des Erdgeschosses aufgebaut. Hier wird gerade die Innenwand mit den Schiebetüren des Wohnzimmers 'eingeflogen'.
Die Wänder werden komplett mit Aussenputz, Türen und Fenstern geliefert.
Hier kommt eine Treppe geflogen:
Am 2. Tag wurde dann das Dach montiert und das Haus war dicht. Ein wahrer Segen, denn es regnete ununterbrochen.
Als Hausfertigstellungstermin wurde uns Mitte/Ende Januar genannt. Für uns kaum zu glauben, da es im Inneren noch sehr chaotisch aussah.
Durch den Weihnachtsstress und viel Arbeit, kamen wir kaum dazu die Baustelle zu besichtigen.
Allerdings hatten wir mit dem Bautrupp einen Volltreffer gezogen. Das Team hat sehr sorgfältig gearbeitet und auch mitgedacht. Wenn Ihnen etwas verbesserungsfähig vorkam, wurde nicht stur nach Plan gearbeitet, sondern wir wurden angerufen und es wurde gefragt, ob wir es wirklich so haben wollten.
Meine Frau ist dann mit dem Truppführer und dem Elektriker noch einmal jeden Schalter und jeden Lichtauslass durchgegangen und wir haben noch einige Positionen angepasst.