Wie hoch sollte/darf die Luftfeuchtigkeit bei einem Neubau in den Zimmern sein ? Ich habe Wert über 65 % im Schlafzimmer gemessen. Durch das Heizen geht die Luftfeuchtigkeit wieder runter.
Lüften bringt nur dann etwas wenn die Luftfeuchtigkeit draussen auch tiefer ist als drinnen. Im Moment haben wir draussen Werte von mehr als 80%. In dem Fall würde man mit "lüften, lüften, lüften" eher das Gegenteil bewirken.
Massgebend ist die relative Luftfeuchte, d.h. wenn es draussen bei 12 Grad 80% hat ist dies bei 20 Grad wesentlich weniger.
Wir haben bei uns je nach Wetterlage zw. 45-65% im Haus, nur im kühlen Keller haben wir konstant 60-75%, da lassen wir ab und zu den Entfeuchter laufen.
Lüften bringt nur was wenn es draussen kühler oder trockener ist als drinnen, beim kühlen Keller ist es kontraproduktiv da warme, feuchte Aussenluft die kühlen Kellerwände beschlägt!
Das mag da so stehen. Bei winterlichen Temperaturen trifft das zu, aber nicht bei herbstlichen +16°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 88%. Lüften bringt nur was wen die Aussenluft auch Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Das mag da so stehen. Bei winterlichen Temperaturen trifft das zu, aber nicht bei herbstlichen +16°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 88%. Lüften bringt nur was wen die Aussenluft auch Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Kurzes Beispiel wie das funktioniert.
16 Grad kalte gesättigte Luft kommt beim Lüften ins Haus.
Die erwärmt sich auf 22 Grad welche im Wohnzimmer herschen. Warme Luft kann mehr Feuchte aufnehmen als kalte. Daher kann sie wieder einiges an Feuchte aufnehmen. Welche beim nächsten Lüften wieder ausgetauscht werden.
Die einzige Einschränkung welche da geltend gemacht werden kann ist die Oberflächentemperatur der Fenster und Mauern welche beachtet werden muss.
Damit es da nicht zur Kondensation kommt muss der Bewohner einerseits beim Lüften aufpassen. Nicht länger als 3-5 Minuten lüften um die Raumauskühlung zu verhindern. Andererseits auch Radiatoren unter den Fenstern nicht ausschalten damit die Luftwalze funktioniert welche die kalte Luft fern vom Fenster hält.
Richtig gemacht bringt Lüften auch unter ungünstigen Umständen was.
1. Wer hat heute noch Radiatoren unter den Fenstern?
2. Beim Keller gilt vermehrte Vorsicht, dieser ist durch das Erdreich z.T. massiv kühler als die Aussenluft, genau dann kann es durch Lüften zu noch grösseren Problemen kommen.
1. Wer hat heute noch Radiatoren unter den Fenstern?
2. Beim Keller gilt vermehrte Vorsicht, dieser ist durch das Erdreich z.T. massiv kühler als die Aussenluft, genau dann kann es durch Lüften zu noch grösseren Problemen kommen.
1. Viele
2. Stimmt mit Vorbehalt. Ohne lüften auch. /emoticons/default_biggrin.png
Vielleicht solltest du auch mal bis Seite 13 weiterlesen...
5. In Kellerräumen kann es im Gegensatz zu überirdischen Gebäudeteilen auch noch im Sommer zu Schimmelproblemen kommen, wenn sich warme, feuchte Außenluft auf den kalten Wänden niederschlägt. Im Sommer müssen Kellerräume daher sehr überlegt gelüftet werden.
Genau so eine Wetterlage hatten wir am Mittwoch, aussen 25 Grad mit 80% Luftfeuchtigkeit, kaum das Fenster aufgemacht kommt einem die feuchte Aussenluft entgegen und die Luftfeuchtigkeit auf dem Hygrometer im Innern stieg um 5-10%.
In unserem Keller haben wir 16 Grad, da wäre es idiotisch bei 20 Grad aussen zu lüften!
Bei 70% relativer Luftfeuchte im Keller nichts zu machen währe genau so idiotisch.
Da gilt es Feuchte abzuführen. Ob mit Luftwechsel oder mechanisch ist egal. Notfalls müsste der Taupunkt durch Dämmung entsprechend verschoben werden.
Meistens merkt man nach genügend diskutieren. Das man auf den selben nenner kommt.
Ideal ist in solchen Fällen ein Entfeuchter.
In Unterniveaugaragen mit Schimmelproblemen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Zwangslüftung (Lüftungsgitter und dadurch periodisch leichter Luftwechsel) gemacht.
Daher meine Überzeugung. Richtig gelüftet, ist top. Wenn falsch gelüftet wird, kann es zu stärkeren Problemen durch die Oberflächenkondensation kommen.
Gutes Thema, denn bei uns ist die Luftfeuchtigkeit extrem Hoch, dh 70- 80%. Problem ist nun aber der Nebel, dh auch beim Lüften, bringen wir die Feuchtigkeit nicht Runter.
Ich mache einfach immer ein Querlüften und Hoffe damit, dass es Besser wird.
Wir haben die Heizung noch nicht eingeschaltet, im Haus sind es ca 17-18 Grad.
In deiner Lage würde ich mir vermutlich einen Entfeuchter zulegen. (oder heizen) Aber stelle den Hygrometer auf ca. 50%Restfeuchte damit es keine Risse im Holz gibt.
Bei solchen Feuchtewerten finde ich es angebracht etwas dagegen zu tun. Mit massvollem Heizen und entsprechendem Lüften kannst du nichts falsch machen.
(In Mietwohnungen hat der Mieter anrecht auf 20 Grad in der Wohnung. Da würde schon lange geheizt.)
Sind eigentlich nicht so Hitzige Menschen. Werd aber dennoch Heute Abend das erste Mal die Heizung in Betrieb nehmen und Hoffe dann, dass die Feuchtigkeit auch runter geht. Im Moment ist sie bei 67%.