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Luftfeuchtigkeit ?

39Antworten20’763Aufrufevon momo · 11. September 2007letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. momo58 Beiträge11. September 2007
    Wie hoch sollte/darf die Luftfeuchtigkeit bei einem Neubau in den Zimmern sein ? Ich habe Wert über 65 % im Schlafzimmer gemessen. Durch das Heizen geht die Luftfeuchtigkeit wieder runter.

  2. turbo7. Oktober 2007
    Hi

    Lies dies

    Nicht das ich Dir Angst machen will.

    Im Neubau sind solche Werte noch normal.

    Aber jetzt lüften, lüften, lüften.

    Turbo

  3. polo367 Beiträge7. Oktober 2007
    Lüften bringt nur dann etwas wenn die Luftfeuchtigkeit draussen auch tiefer ist als drinnen. Im Moment haben wir draussen Werte von mehr als 80%. In dem Fall würde man mit "lüften, lüften, lüften" eher das Gegenteil bewirken.

  4. turbo7. Oktober 2007
    Hi

    Lies mal auf Seite 12 vom PDF.

    Lüften bringt immer was.

    Turbo

  5. raycecile2’603 Beiträge7. Oktober 2007
    Massgebend ist die relative Luftfeuchte, d.h. wenn es draussen bei 12 Grad 80% hat ist dies bei 20 Grad wesentlich weniger.

    Wir haben bei uns je nach Wetterlage zw. 45-65% im Haus, nur im kühlen Keller haben wir konstant 60-75%, da lassen wir ab und zu den Entfeuchter laufen.

    Lüften bringt nur was wenn es draussen kühler oder trockener ist als drinnen, beim kühlen Keller ist es kontraproduktiv da warme, feuchte Aussenluft die kühlen Kellerwände beschlägt!

  6. polo367 Beiträge7. Oktober 2007
    Hi

    Lies mal auf Seite 12 vom PDF.

    Lüften bringt immer was.

    Turbo
    Das mag da so stehen. Bei winterlichen Temperaturen trifft das zu, aber nicht bei herbstlichen +16°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 88%. Lüften bringt nur was wen die Aussenluft auch Feuchtigkeit aufnehmen kann.

  7. turbo7. Oktober 2007
    Hi

    Im Keller hab ich auch einen Entfeuchter. Dies kann für Lüftungsfaule Sinn machen. Bei der gestellten Frage ging es jedoch um Wohnräume.

    Abgesehen davon kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Diese kann mit Querlüften anschliessend ausgewechselt werden.

    Also ist lüften auch im Keller sinnvoll.

    Da werden wir jedoch vermutlich nie der selben Meinung sein. (Grins)

    Turbo

  8. turbo7. Oktober 2007
    Das mag da so stehen. Bei winterlichen Temperaturen trifft das zu, aber nicht bei herbstlichen +16°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 88%. Lüften bringt nur was wen die Aussenluft auch Feuchtigkeit aufnehmen kann.
    Kurzes Beispiel wie das funktioniert.

    16 Grad kalte gesättigte Luft kommt beim Lüften ins Haus.

    Die erwärmt sich auf 22 Grad welche im Wohnzimmer herschen. Warme Luft kann mehr Feuchte aufnehmen als kalte. Daher kann sie wieder einiges an Feuchte aufnehmen. Welche beim nächsten Lüften wieder ausgetauscht werden.

    Die einzige Einschränkung welche da geltend gemacht werden kann ist die Oberflächentemperatur der Fenster und Mauern welche beachtet werden muss.

    Damit es da nicht zur Kondensation kommt muss der Bewohner einerseits beim Lüften aufpassen. Nicht länger als 3-5 Minuten lüften um die Raumauskühlung zu verhindern. Andererseits auch Radiatoren unter den Fenstern nicht ausschalten damit die Luftwalze funktioniert welche die kalte Luft fern vom Fenster hält.

    Richtig gemacht bringt Lüften auch unter ungünstigen Umständen was.

    Turbo

  9. raycecile2’603 Beiträge8. Oktober 2007
    1. Wer hat heute noch Radiatoren unter den Fenstern?

    2. Beim Keller gilt vermehrte Vorsicht, dieser ist durch das Erdreich z.T. massiv kühler als die Aussenluft, genau dann kann es durch Lüften zu noch grösseren Problemen kommen.

  10. turbo8. Oktober 2007
    1. Wer hat heute noch Radiatoren unter den Fenstern?

    2. Beim Keller gilt vermehrte Vorsicht, dieser ist durch das Erdreich z.T. massiv kühler als die Aussenluft, genau dann kann es durch Lüften zu noch grösseren Problemen kommen.
    1. Viele

    2. Stimmt mit Vorbehalt. Ohne lüften auch. /emoticons/default_biggrin.png

    Turbo

  11. raycecile2’603 Beiträge8. Oktober 2007
    Vielleicht solltest du auch mal bis Seite 13 weiterlesen...

    5. In Kellerräumen kann es im Gegensatz zu überirdischen Gebäudeteilen auch noch im Sommer zu Schimmelproblemen kommen, wenn sich warme, feuchte Außenluft auf den kalten Wänden niederschlägt. Im Sommer müssen Kellerräume daher sehr überlegt gelüftet werden.
    Genau so eine Wetterlage hatten wir am Mittwoch, aussen 25 Grad mit 80% Luftfeuchtigkeit, kaum das Fenster aufgemacht kommt einem die feuchte Aussenluft entgegen und die Luftfeuchtigkeit auf dem Hygrometer im Innern stieg um 5-10%.

    In unserem Keller haben wir 16 Grad, da wäre es idiotisch bei 20 Grad aussen zu lüften!

  12. turbo8. Oktober 2007
    Hallo

    Da sind wir uns ja einig.

    Bei 70% relativer Luftfeuchte im Keller nichts zu machen währe genau so idiotisch.

    Da gilt es Feuchte abzuführen. Ob mit Luftwechsel oder mechanisch ist egal. Notfalls müsste der Taupunkt durch Dämmung entsprechend verschoben werden.

    Meistens merkt man nach genügend diskutieren. Das man auf den selben nenner kommt.

    Ideal ist in solchen Fällen ein Entfeuchter.

    In Unterniveaugaragen mit Schimmelproblemen habe ich sehr gute Erfahrungen mit Zwangslüftung (Lüftungsgitter und dadurch periodisch leichter Luftwechsel) gemacht.

    Daher meine Überzeugung. Richtig gelüftet, ist top. Wenn falsch gelüftet wird, kann es zu stärkeren Problemen durch die Oberflächenkondensation kommen.

    Turbo

  13. nasche3’484 Beiträge8. Oktober 2007
    Gutes Thema, denn bei uns ist die Luftfeuchtigkeit extrem Hoch, dh 70- 80%. Problem ist nun aber der Nebel, dh auch beim Lüften, bringen wir die Feuchtigkeit nicht Runter.

    Ich mache einfach immer ein Querlüften und Hoffe damit, dass es Besser wird.

    Wir haben die Heizung noch nicht eingeschaltet, im Haus sind es ca 17-18 Grad.

  14. turbo8. Oktober 2007
    Hi "Nasche"

    In deiner Lage würde ich mir vermutlich einen Entfeuchter zulegen. (oder heizen) Aber stelle den Hygrometer auf ca. 50%Restfeuchte damit es keine Risse im Holz gibt.

    Turbo

  15. nasche3’484 Beiträge8. Oktober 2007
    Problem ist:

    Entfeuchter haben wir, aber eher einen kleineren.

    Dh Wohnraum, zum Treppenhaus und dann ins OG, ist offen.

    Der Entfeuchter vwird da evt sehr schnaufen.

    Also würdet ihr doch langsam Heizen????

  16. turbo8. Oktober 2007
    Hi

    Bei solchen Feuchtewerten finde ich es angebracht etwas dagegen zu tun. Mit massvollem Heizen und entsprechendem Lüften kannst du nichts falsch machen.

    (In Mietwohnungen hat der Mieter anrecht auf 20 Grad in der Wohnung. Da würde schon lange geheizt.)

    Turbo

  17. nasche3’484 Beiträge8. Oktober 2007
    Sind eigentlich nicht so Hitzige Menschen. Werd aber dennoch Heute Abend das erste Mal die Heizung in Betrieb nehmen und Hoffe dann, dass die Feuchtigkeit auch runter geht. Im Moment ist sie bei 67%.

  18. raycecile2’603 Beiträge8. Oktober 2007
    Wir heizen schon seit 2 Wochen, einfach weil wir nicht wollten dass das Haus auskühlt und auch zum trocknen.

  19. nasche3’484 Beiträge8. Oktober 2007
    Ja, dann wird es auch bei uns Zeit. Hoffentlich krieg ich die WP in Gang. Ist für mich total NEULAND!

    Dann Hoffen es bringt wirklich was, denn vorallem bei den Textilen Sachen spührt man langsam die Feuchtigkeit.

  20. Guest8. Oktober 2007
    wah nasche, bei dir würd ich ja erfrieren /emoticons/default_biggrin.png

    Bei uns läuft die Heizung auch seit irgendwie 2 Wochen...