bei unserer aktuellen Hausplanung sind wir mit fast allem zufrieden, unser einziges Problem ist die Treppe vom UG ins EG. Der Haupteingang führt im UG direkt zur Treppe. Leider können wir die Treppe, dort wo sie jetzt ist, nicht wesentlich länger als 3 Meter machen. Es ist entweder eine völlig gerade Treppe oder eine L-Wendeltreppe ohne Podest, wobei der kurze Teil von diesem "L" höchstens ca. 0.5 Meter überstehen dürfte.
, wobei der kurze Teil von diesem "L" höchstens ca. 0.5 Meter überstehen dürfte.
Merci fürs Feedback,
Raphael
Hallo Raphael,
warum nur 0,50 m? Kommt dann eine Türe oder sonst was?
Was meinst Du mit den 3,00m?
Die Lauflänge oder die Treppenlochöffnung in der Decke?
Wenn es die Hauptzugangstreppe ist, sollte sie schon eine gewisse Größe haben. Sollte also eine gute Auftrittsfläche haben. Ideal wäre mind. 25 cm, besser noch 26 cm.
Die Anzahl der benötigten Steigungen, somit der Stufen, hängt natürlich auch von der Geschosshöhe (Fertigfußboden bis Fertigfußboden) ab, worüber Du keine Angaben machst!
Je nach Geschoßhöhe können durchaus auch 1-2 Stufen unter die Decke verzogen werden, sofern die freie Kopfhöhe, wie ibo schon erwähnt hat, 2,00 m beträgt.
Wenn es ganz eng werden sollte, kann man diesen Bereich auch durch eine "Abschrägung" der Deckenstirnseite noch etwas entschärfen. /emoticons/default_smile.png
anbei mal ein bild der geplanten treppe, links und oben sieht man auch die meter-skala. leicht durchschimmern sieht man den stock darüber (das EG, eingang ist im "keller"). da seht ihr auch, dass sowohl links wie auch oben bei der treppe ein abschrägung der deckenstirnseite erforderlich wäre sowie beim raum unten ein "unterzug" (sagt man doch so, oder?).
also, würdet ihr die treppe so bauen? oder was würdet ihr ändern?
Du hast noch keine Angaben über die Geschosshöhe gemacht!
Die Treppe funktioniert so noch nicht! Zumindest wenn die etwas dickeren Wände, so wie Du oben schreibst, die Wände im EG sind.
Die Treppe liegt, ausgenommen am Antritt, immer im "Deckenloch" damit Du die erforderliche Kopfhöhe erhälst. Demnach würde die obere Querwand (über die Stufen 1-4) völlig in der Luft hängen. Geht natürlich nicht. /emoticons/default_mad.png
Würdest Du dort doch eine Decke einziehen, dann fehlt die Kopfhöhe. Auch lassen sich dann größere Gegenstände nicht mehr gut transportieren. Du müsstest auf den ersten 4 Stufen auf der schmalen Innenseite laufen, was nicht praxisgerecht wäre. Bei uns wäre dies auch nicht zulässig und ich denke, in der Schweiz ebensowenig.
So kommst Du der Sache schon näher, das mit dem Deckenloch hast Du prima verstanden. /emoticons/default_additional/114.gif
Bei der "Geschosshöhe", nur zum besseren Verständnis, meint man die Höhe vom fertigen Bodenbelag im KG bis zum fertigen Bodenbelag im EG. Klar?
Wenn Du dies mit den 2,50 m gemeint hast, dann wäre bei einer 20er Decke mit 12cm Bodenaufbau im EG, der verbleibende Raum (KG) also ca. 2,18m.
Ich denke, das wäre für einen "Eingang" zu wenig, daher meinst Du wohl eher die Geschosshöhe für das Kellergeschoss, im Rohbauzustand? Zwischen Bodenplatte und Decke? ....Oder?
Also bitte nochmals prüfen!
Bei einer "Kellerhöhe" von 2,50 m, wäre es kein Problem, 2 Stufen komplett unter die Decke zu ziehen. Zurzeit hast Du in der Laufachse (also dort wo man gewöhnlich läuft, Mitte bis äußerer Rand) nur 1 Stufe unter die Decke gezogen. Hier, wenn das Geschossmaß so wäre, könntest Du noch eine weitere Stufe dort ansetzen und diese oben gleichzeitig verkürzen.
Das hängt aber definitiv von der echten "Geschoßhöhe" ab, so wie ich sie vorher definiert habe.
Beispiel:
Wenn der Rohkeller eine Höhe von 2,50m hätte,
die Decke über KG eine Dicke von 0,20 m hätte,
der Bodenaufbau im EG 0,12 m hätte und
der Bodenaubau im KG 0,10m hätte, ergibt sich folgende Berechnung:
2,50m + 0,20 + 0,12 - 0,10 = 2,72 m- somit wäre die für die Treppe maßgebliche Geschosshöhe 2,72m!
Wenn dies so wäre, die Stufen im Bereich zwischen 19 und 20 cm hoch wären/werden sollten, dann teile 2,72 : 0,19 = 14,31 Stufen.
Da dies natürlich nicht geht, das ganze nochmal: 2,72 : 14 (Steigungen) = 19,4 cm. Dies würde bedeuten, dass Du für die Geschosshöhe von 2,72 insgesamt 14 Steigungen benötigst, welche einzeln jeweils 19,4 cm hoch sein müssten. Dann wäre die Höhe zwischen beiden fertigen Bodenbelägen gleichmäßig aufgeteilt.
Ich hoffe das war nicht zuviel an Zahlen?
Gibt mir aber nochmals Deine echte "Geschosshöhe" an. Oder das was geplant wird.
hmm, also im Moment war einfach in meiner PlanungsSW 2.5m als Geschosshöhe drin. Aber Du hast Recht, das scheint zu wenig zu sein.
Habe es nun angepasst auf 2.72m Geschosshöhe und nachdem ich kapiert habe, dass die Treppe selbst zwar nur 13, aber der Übergang Treppe-EG ja auch noch 1 Stufe ist, scheint es nun zu stimmen. Nun sieht die Treppe in 3D so aus (naja oben läuft sie noch in die Wand, hab ich noch nicht geschafft zu korrigieren.
noch einige Tage und Du wirst noch zum Profitreppenlaner. /emoticons/default_biggrin.png
Ich kenne Dein Zeichenprogramm nun nicht, aber die meisten lassen ja eine genaue Defination der Geschosshöhe zu. Was Du hierbei beachten musst, hast Du oben ja schon erkannt und verstanden (auch dies mit Stufen und Steigungen), womit sich zu jeder Zeit die Planung ändern und anpassen lässt.
Je nach dem, was für eine Wärmdämmung vorgesehen wird, ob diese im Keller oder im EG eingeplant wird (wobei ja der Eingangsbreich auf jeden Fall zur "Warmzone" gehört), kann die Geschosshöhe und somit letzendlich die verbleibende Raumhöhe verändert werden. Aus meiner Erfahrung sollte diese im Kellergeschoss, beim Haupteingang des Hauses, wenn nicht euere normale Höhe von 2,50, dann aber doch mindestens höher als 2,30m sein. Es ist einfach nicht so drückend und lässt diesen Bereich auch eindeutig als Wohnraum erkennen.
Treppe zu steil?
Nein, wenn die Steigungen nach unserem Beispiel 19,4 cm haben, dann ergibt sich der Rest automatisch und lässt sich prima laufen.
Die 3D-Ansicht ist hier immer etwas irreführend, da sie das Bild verzogen darstellt. Alleinentscheidend ist das eigentliche Stufenmaß!
Wenn Du die Treppe in dem Zeichenprogramm selektieren kannst, dann lassen sich in der Regel auch die einzelnen Parameter einstellen. Dies erfolgt in den meisten Fällen durch ein aufklappendes Menü, in dem die veränderbaren Maße ersichtlich sind. Hier ist, abgesehen von der Geschosshöhe, auch das ggf. automatisch erzeugt Stufenmaß erkennbar. Wenn Du dieses veränderst, ändert sich auch die Treppe im Grundriss.
Wichtig ist, dass Du bei den Steigungen nicht über 20cm Höhe gehst und in der Auftrittslänge, zwischen 25 und 26cm liegen solltest. Dann kommst Du dem idealen Schrittmaß, was bei ca. 63cm liegt, sehr nahe bzw. liegst Du genau richtig. Das Schrittmaß ergibt sich aus 2 * Steigungshöhe + 1 * Auftrittslänge.
Achte darauf, wenn die Treppeanlage (oben) kürzer werden muss (müsste), dass Du im Keller nur bei ausreichender Kopfhöhe Stufen unter die Decke ziehen kannst. Und wie anfangs schon erwähnt, ggf. durch Abschrägung der Deckenkante nochmals etwas mehr Spielraum bekommst.
Fazit: je höher die lichte Raumhöhe, je mehr Stufen können verzogen werden.