Nun ist es endlich soweit /emoticons/default_additional/180.gif. Die Verschreibung hat stattgefunden und nun geht es an die Arbeit die Ideen aufs Blatt zu bringen und durch eine allgemeine Kubikmeter-Rechnung mal finanziell in etwa aufzulisten.
Nun meine Frage:
Wo liegen im Innenausbau erfahrungsgemäss sparpotentiale drin und wo gibt es versteckte Kostenfallen?
Bei kaum einer anderen Bauphase als dem Innenausbau hat man mehr Möglichkeiten, die Kosten direkt zu beeinflussen.
Bei der Wahl von Badarmaturen, Waschtischen, Boden- und Wandplatten, Beleuchtungssysteme (Einbauspots), Küchenfronten ecc. kann sich die Bauherrschaft - je nach verfügbarem Budget - austoben oder eben sparen. Es liegt also weitesgehend nur bei Dir, was der Innenausbau letztendlich kostet.
Natürlich kann man vielenorts mehr oder weniger ausgeben. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten sind jedoch Küche und Sanitär mit Abstand die grössten Posten resp. jene mit den grössten Preisunterschieden ohne einen effektiven Mehrwert bei der Nutzung zu haben.
Natürlich kann man auch bei den Bodenbelägen die Preise in die Höhe treiben oder für die die High-End-Verkabelung ein Vermögen ausgeben. Allerdings sind hier meist in der Grundausstattung schon gute Budgets enthalten. Naja....wer seine Treppe unbedingt mit Parkett belegt haben will.....
Ein äusserst wichtiger Posten ist zudem ausserhalb des Hauses die Umgebung. Geht häufig vergessen oder wird gerne zugunsten von etwas anderem zusammengestrichen. Mittelfristig kommt man jedoch nicht um gewisse Investitionen herum, wenn das Baustellenfeeling beim Blick aus dem Fenster mal weichen soll. Abhängig davon, wieviel man selbst machen kann und wie das Gelände aussieht, würde ich hier mal mindestens 10'000.-- einplanen (topfebenes Gelände, keine teuren Beläge auf den Wegen und dem Sitzplatz, primär Rasen und ein paar Büsche, viel Eigenleistung) - ohne Eigenleistung wohl mind 20'000.-- (kein allzugrosses Grundstück). Brauchts noch ein Mäuerchen, einen Natursteinbelag, den einen oder anderen etwas grösseren Baum, evtl. noch einen Kinderspielplatz oder Teich, etc. und ist man handwerklich nicht so begabt oder hat einfach keine Zeit lässt sich dieser Posten bequem auf 50' und mehr ausdehnen, ohne dass man dafür den "Megapark" bekommen würde...
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Für meine 450m2 habe ich mal 50k für die Umgebungsarbeit budgetiert. Sollte gemäss den Aussagen für einen anständigen Garten reichen.
50' sollten gut reichen, wenn's einigermassen Flach ist. Bei uns kosten alleine die Stützmauer über 40'/emoticons/default_sad.png. Dafür gibt's dann das ultimative "Adlerhorst-Feeling" /emoticons/default_biggrin.png
Den Antonio müssen wir noch bearbeiten, dass er in Holz baut. /emoticons/default_biggrin.png 😀:78:
@Antonio
Im Ersnt. Hast du schon Richtpreise was Massiv oder Holz kostet? Würde mich persönlich Wunder nehmen, wie sich die Preise so entwickeln. Die "Massiven" lassen manchmal ganz schön die Hosen runter, wenn es um die Preise geht. Dafür haben die Holzbauer höhere ethische Ansprüche. Die sind noch stolz auf ihr Gewerbe.
Den Antonio müssen wir noch bearbeiten, dass er in Holz baut. /emoticons/default_biggrin.png 😀:78:
@Antonio
Im Ersnt. Hast du schon Richtpreise was Massiv oder Holz kostet? Würde mich persönlich Wunder nehmen, wie sich die Preise so entwickeln. Die "Massiven" lassen manchmal ganz schön die Hosen runter, wenn es um die Preise geht. Dafür haben die Holzbauer höhere ethische Ansprüche. Die sind noch stolz auf ihr Gewerbe.
Herzliche Grüsse
Rolf
Salü Rolf
Ich als Zimmermann finde die Idee in Holz zu bauen natürlich gut. Wäre auch komisch, wenn nicht. Es kommt immer darauf an was man will. Mit einer Holzkonstruktion hast du, wenn du ein Minergie Haus baust, grössere Chancen ein Minergie-eco Zertifikat zu erhalten. Da Holz ein nachwachsender und gut recyclbar ist. Und zu bedenken ist auch, dass der Holzbau grosse Fortschritte gemacht hat. Es gibt auch Menschen, die behaupten es sei ein besseres Raum-Klima in einem Holzhaus.
hehe und ja ich habe schon ein bisschen Berufsstolz /emoticons/default_smile.png
Ich als Zimmermann finde die Idee in Holz zu bauen natürlich gut. Wäre auch komisch, wenn nicht. Es kommt immer darauf an was man will. Mit einer Holzkonstruktion hast du, wenn du ein Minergie Haus baust, grössere Chancen ein Minergie-eco Zertifikat zu erhalten. Da Holz ein nachwachsender und gut recyclbar ist. Und zu bedenken ist auch, dass der Holzbau grosse Fortschritte gemacht hat. Es gibt auch Menschen, die behaupten es sei ein besseres Raum-Klima in einem Holzhaus.
hehe und ja ich habe schon ein bisschen Berufsstolz /emoticons/default_smile.png
mfg 139389
Ich bin in einem Holzhaus aufgewachsen. Und damit meine ich: Ein richtiges Holzhaus. Also nicht eine Leichtbauweise, wo die Dampfsperre innen das Holzklima aussperrt. Nein, Blockbauweise. Dann (und nur dann) ist wirklich was dran. Und so eine Wand aus Lärchenholz ist was richtig Tolles! Leider auch nicht ganz billig.