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Kohle aus Blättern?

12Antworten1’233Aufrufevon fallah · 30. Dezember 2014letzter Beitrag vor 12 Jahren
  1. fallah132 Beiträge30. Dezember 2014
    Hallo ihr Lieben...

    Bei mir (und sicherlich bei vielen anderen von euch auch) fällt im Herbst sehr viel Laub. Klar eignet es sich zum Mulchen, zur Herstellung von Humus und als Igelhütte. Aber selbst dafür habe ich einfach viel zu viel Laub.
     

    Nun bin ich beim Stöbern im Netz auf folgendes Video gestossen:

    https://www.youtube.com/watch?v=_meVthRe2a4

    Was haltet ihr davon? 
    Hat das schon jemand ausprobiert?

    Kohle ist ja etwas geniales für die Erde. 
    Zudem blinzle ich dabei weiter zur Terra Preta-Herstellung die ich im nächsten Jahr auch ausprobieren möchte.

     

  2. fallah132 Beiträge30. Dezember 2014 · bearbeitet
    Okay vergesst es... Mein bekannter Chemiemensch hat mir das gerade aus dem Kopf geschlagen weil ich keinen Behälter besorgen kann der dem Druck standhält.

    Idee gut, Ausführung nicht.

    Sorry /emoticons/default_biggrin.png

    Aber ich und meine hastigen Furzideen...

    Dann wird eben doch Holzkohle selbst hergestellt (davon habe ich ja mehr als genug...)

  3. fallah132 Beiträge30. Dezember 2014
    Oder doch möglich?

    https://www.youtube.com/watch?v=fg8NHI6AMlM

    Hier gehts zumindest mit Stroh. dann sollte es ja auch mit Laub gehen?

    Hach.

    Man sollte sich nicht immer auf eine bestehende Meinung fixieren.

    Jetzt hab ich definitiv genug gelabert... Wird im nächsten Herbst dann einfach ausprobiert. Basta.

  4. Odenwälder3’148 Beiträge31. Dezember 2014
    Mhhhhh.... /emoticons/default_icon_rolleyes.gif

    Hab mir den Clip mal angeschaut.

    Wenn man schon ein Feuer hat, erscheint es zunächst logisch.

    Extra ein Feuer zu entfachen um die Kohle herzustellen, wäre ja kontraproduktiv.

    Umweltverträglich ist das Verfahren aber nicht.

    So wie bei einem Holzkohle-Meiler entstehen auch hier giftige Gase.

    Auch bei der Dose im Kaminofen, da diese ja Löcher für das Entweichen der Gase haben muss.

    Ansonsten würde sie ja explodieren.

    Wer Natur und Umwelt schonen will, sollte solche Abfälle auf bewährte Weise kompostieren.

    Hierbei enstehen zwar auch Faulgase, aber nicht in dem Maße wie bei der Verkohlung.

    Gruß

    Heinrich 

  5. Andreas7’092 Beiträge31. Dezember 2014 · bearbeitet
    Was in der Natur dauernd geschieht ist natur-verträglich, seis nun mit Feuer, Wasser, Luft oder im Boden selbst....

    Holzkohle (Holzkohle ist ein fester Brennstoff und entsteht, wenn lufttrockenes Holz (auf 13 bis 18 % Wasser getrocknet) unter Luft­abschluss und ohne Sauerstoff­zufuhr auf 275 °C erhitzt wird (Pyrolyse) entsteht ja nur wenn Sauerstoff "ausgeschlossen" wird, genauso was da in dieser Dose geschieht.

    Auch die Holzasche meiner Öfen verwende ich als Dünger (Kohlenstoffe und verschiedene Mineralien-Googeln) und ich verwende das Alkali, („Pottasche“ und „Aschensalz“) was ja auch als Waschmittel diente, als Flussmittel für meine Keramik.

    Über das was letztendlich umweltverträglich ist streite sich wer will....

  6. Andreas7’092 Beiträge1. Januar 2015
    fallah, zum Thema Laub ich habe auch einiges an Laub, das tue ich in ein Kompostgitter und alle ca, 10 cm etwas Steinmehl darüber ergibt einen wertvollen Mineralien-Kompost.

  7. fallah132 Beiträge2. Januar 2015
    Dann bräuchte ich ca 20 solche kompostgitter :/

  8. Andreas7’092 Beiträge2. Januar 2015 · bearbeitet
    Dann gibts noch die Möglichkeit, eine Plache auf den Boden Laubschichten und alle ca. 10 cm Steinmehl. (Steinmehl beschleunigt die verrottung)

    Das wäre ähnlich wie Silage.

    Meine 2 Kompostgitter habe ich im herbst gefüllt u.a. mit Laub und eben Steinmehl die sind jetzt schon um die Hälte zusammengesunken.

    Wie gesagt es geht auch ohne Gitter.

    Laubmott Feuer sind wahrscheinlich bei euch inzwischen verboten.

    (Laub, Mott oder sogenannte Seiferthaufen)

  9. fallah132 Beiträge2. Januar 2015
    Laubmott ist verboten.

    Jetzt ist das laub ja einfach zu nem riesenhaufen geschichtet worden.

    Dann werd ich wohl im frühling mal mit steinmehl und verschiedenen dingen rumexperimentieren. Gut ein viertel wandert eh direkt in die beete.

  10. Susann6’311 Beiträge2. Januar 2015
    Siehste, fallah, das hast du jetzt davon, dass du keine Blumenbeete haben willst, insbesondere keine Rosen!

    /emoticons/default_laugh.png  /emoticons/default_laugh.png  /emoticons/default_laugh.png

    Ich decke meine Beete im Herbst mit Laub ab, darum gilt bei mir: Je mehr Laub, desto besser - vorausgesetzt, es ist nicht verpilzt  /emoticons/default_cool.png Gerade die Rosen, besonders die Kletterrosen, kriegen haufenweise Laub an die Füsse, mit Tannenreisig gesichert ist das ein winterlanger Schutz. Im Frühjahr ist das Laub trocken und geschrumpft, dann kommt's auf als Zwischenschicht auf den Kompost.

  11. fallah132 Beiträge3. Januar 2015
    Nunja - alles was gemulcht werden musste wurde gemulcht. Die beete muss ich ja erst noch machen /emoticons/default_wink.png

    Ausserdem bin ich nichtmehr rosenlos... /emoticons/default_biggrin.png meine mutter hat mir einen stock zu weihnachten geschenkt.

    Und irgend eine wilde rose wächst auch in der hecke.

  12. Andreas7’092 Beiträge3. Januar 2015
    Fallah, google mal Laub Beet, unendliche Möglichkeiten.

    Auch habe ich früher Hochbeete gemacht mit Laub und Geäst darunter.

    Ich empfinde LAUB als sehr wertvoll.... /emoticons/default_rolleyes.gif

  13. fallah132 Beiträge3. Januar 2015
    Ja. Diesen herbst konnte ich nur noch nicht wirklich was damit anfangen. Und so liegts jetzt da.

    Hochbeete werde ich nicht machen - durch die hanglage ist das etwas doof.

    Blätter werden ja im frühling mit mist eingearbeitet (Mein humus ist bis dahin noch nicht so weit).