Bei uns hatten wir auch sehr ungenaue Pläne. Dadurch musste unser Tiefbauer im Dreck stochern und die Anschlüsse suchen, alles zu unseren Lasten versteht sich. Viel mehr als ein grossen Achselzucken hatten die auf der Gemeinde nicht für uns übrig. Bei uns hat es vielleicht TCHF 3 ausgemacht und wir haben es dann aufgegeben mit denen rumzulamentieren. Ist halt Gemeinde....
Donnerwetter...das ist aber heftig geworden... hast Du den halben Ort aufbaggern müssen?
Ich würde, egal wie es ausginge, auf jeden Fall mal die Personen der verantwortlichen Tiefbauabteilung zur Rede stellen... beim Gemeindepräsident vorsprechen und auf jeden Fall um eine Kostenbeteiligung ersuchen. Das geht dann, warum nun auch immer diese hohe Summe herauskam, schon weit über eine gewisse Toleranzgrenze hinaus.
Manche Gemeinden lassen dies eh durch ein externes Ing. Büro erledigen..liegt der Fehler dort, gibt es bei denen auch eine Haftpflichtversicherung.
Unsere Gemeinde hat die Erschliessungspläne durch einen Geometer erstellen lassen. Auch bei uns war es so, dass die Pläne fehlerhaft waren und einige Leitungen gesucht werden mussten. Der Geometer stempelt seine Pläne auch noch mit "Haftung ausgeschlossen"! Seine Rechnungen sind aber gesalzen und bei Zahlungsverzug wird sogleich mit Betreibung gedroht.
Und mal ehrlich - bei einer Länge von 18 m kann man sich ja schon mal um 2 - 3 m vermessen - oder nicht?!