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Kakteen- und Sukkulenten

0Antworten149Aufrufevon Redaktion · 28. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge28. November 2016
    Die Heimat der Kakteen


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Kakteen gehören zur Familie der Sukkulenten. Es handelt sich um Pflanzen, die befähigt sind, im Körper, in den Blättern, Stengeln und Wurzelknollen mehr als normale Mengen Wasser zu speichern, um die langen Trockenperioden in ihren heimatlichen Steppen- und Savannengebieten zu überdauern. Wir kennen heute etwa 3000 Arten von Kakteen. Es sind ausgesprochene Sonnenkinder, und ihre Heimat reicht von Kanada bis hinunter nach Feuerland. Die grösste Kakteenvielfalt finden wir in Mexiko. Sie gedeihen und vermehren sich in den verschiedensten Klimaverhältnissen. [/COLOR]
     


    Der Standort


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Kakteen gehören an die Sonne. Wer kein Gewächshaus hat, gibt ihnen einen sonnigen Gartenplatz in einem Treibkasten oder pflegt sie auf einer sonnigen Fensterbank. Für ein erfolgreiches und optimales Wachstum brauchen Kakteen eine durchlässige und nicht zu feine Erdmischung.[/COLOR]
     


    Das Umtopfen


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre, am besten im Frühjahr bis Mitte September. Als Pflanzgefäss eignen sich Plastiktöpfe am besten. Die Erde trocknet in ihnen weniger rasch aus, und die Wurzeln klammern sich nicht an den Wänden fest. Der neue Topf sollte nur etwa ein bis zwei Zentimeter grösser sein als der bisherige. Die Kakteen vorsichtig aus dem alten Topf klopfen und die Erde zwischen den Wurzeln – am besten mit einem scharfen Wasserstrahl – ganz entfernen. In den ersten zwei bis drei Wochen nach dem Umtopfen nicht giessen, da verletzte Wurzeln leicht von Fäulnis befallen werden. Vor praller Sonne schützen.[/COLOR]




    Das Giessen


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Kakteen und eigentlich auch alle anderen Pflanzen sollte man nicht mit kaltem Leitungswasser giessen oder nebeln. Besser eignet sich Regenwasser oder abgestandenes Boilerwasser. Die Pflanzen dürfen am Wur-zelhals, der empfindlichsten Stelle, nie lange nass stehen, da sich hier sehr rasch Fäulnis entwickelt. Dies kann durch Angiessen von unten und durch Abdecken der Erde mit erbsgrossen Steinen vermieden werden. Mit der folgenden Methode lässt sich leicht feststellen, wie oft gegossen werden soll: Man steckt einen klei-nen Holzstab neben der Pflanze in die Erde. Wenn er sich beim Herausziehen trocken anfühlt, benötigt die Pflanze wieder Wasser.[/COLOR]


    Die Düngung


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Gesunde und gut gedeihende Kakteen benötigen Nahrung wie jedes andere Lebewesen. Sie brauchen je-doch einen speziellen Kakteendünger, wie er im Fachhandel erhältlich ist. Er enthält viel Phosphor und Kali, aber nur wenig Stickstoff und Kalk. Gedüngt wird ab Ende April bis Mitte August, je nach Witterung alle drei bis sechs Wochen. Neu eingetopfte Pflanzen finden in der frischen Erde genügend Nährstoffe und brauchen im ersten Jahr keinen zusätzlichen Dünger.[/COLOR]



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