Home Automation, was gibt heute das beste Preis/Leistungsverhältnis?
- mkse151 Beiträge1. November 2009Hallo TomK
wie gesagt hab ich mich für ein "properitäres" System das my-gekko entschieden. Hier wird als Grundeinheit eine Steuerungseinheit inkl. Display und eine Steuerklemme bzw. Netzteil benötigt. Im Grundpaket sind alle notwendigen Hardware Komponenten und die Software enthalten.
Alle Steuerungsmöglichkeiten werden wie es in der Automatisierungs Branche üblich ist in Datenpunkten abgerechnet.
Ein Datenpunkt enthält die Hardware für einen Eingang (digital/anlalog) oder Ausgang (digital/analog) wenn notwendig Relais und eine Softwarelizenz. Für was dieser Datenpunkt verwendet wird spielt hier keine Rolle. Mögliche Funktionen siehe hier.
Nun musst Du lediglich alle zu Steuernden Funktionen notieren (dazu gibt es vom Hersteller ein Formular) und es kann eine Detailiert Offerte erstellt werden (ist binnen Minuten erstellt).
Gesteuert wird alles mit handelsüblichen Tastern hier kannst Du die Offerte vom Elektriker hernehmen. Ein kleiner Unterschied gibt es in der Verkabelung, alle Leitungen werden zentral in einen Steuerschrank geführt.
Wenn Du nun für den späteren Ausbau gerästet sein willst lasse Die überall wo etwas zu steuern ist ein Leerrohr verlegen, somit kannst Du später dein System einfach erweitern. Dazu musst Du nur falls notwendig die weitere IO Module im Schrank einbauen und die Softwarelizenz beim Hersteller in Form von Datenpunkten bestellen.
Bei diesem System zahlst Du genau das was Du benötigst. Programmiert werden muss bei diesem System nichts die Funktionen sind bereits in der Software enthalten es müssen lediglich die Ein- Ausgänge den Funktionen zugeordnet werden. Mit ein bisschen technischem Flair kann das jeder selbst machen und später auch selber ändern ohne, dass ein Techniker oder Programmierer kommen muss.
Bemerkung: Damit es nicht zu falschen Schlussfolgerungen kommt. Ich habem mit der Firma absolut nichts zu tun, bin aber vom Konzept absolut überzeigt weil es genial einfach ist. Das System ist bei mir erst geplant aber noch nicht installiert. Ich hatte lediglich die (einmalige) Möglichkeit die gesamte Konfiguration so wie ich sie benötige auf einem Demosystem zu testen (allerdings ohne Steuerhardware /emoticons/default_wink.png).
Grüssli Markus
- Automation2’255 Beiträge2. November 2009
Hallo TomK,
/emoticons/default_confused.png Wieso nicht, ich kenne niemanden der bei seiner Beschattungslösung spezielle Motoren hätte.
ganz wichtig, wenn Ihr Storen Wetter- & Tageszeitabhängig steuern wollt (also eine autom. Beschattung mittels dem Anstellwinkel der Storenlamellen): Normale Antriebsrohrmotoren eignen sich dafür nicht und es müssen viel teurere Getriebemotoren hin, welche auch kleinste Drehungen "an der Kurbel" ausführen können!....
Man kann sehr wohl bei den "normalen" Motoren genügende Genauigkeit bei dem Lamellenwinkel haben. Da kommt es speziell auf den Jalousieaktor drauf an.
Ich habe einen der den Lamellenwinkel zwischen 0 - 100% verstellen kann. Wichtig ist die korrekte Einstellung der Lamellenverschlusszeiten und dann kann sehr wohl eine mehr als genügende Genauigkeit gewährleistet werden.
Selbst 6 Stufen in der Verstellung des Lammellenwinkels genügen um eine Beschattung zu realisieren.
@TomK
Darauf achten, dass verstellung von Jalousien nach Zeit nicht ideal ist, da der Sonnenverlauf nicht berücksichtigt wird. Wie auch immer deine Anforderungen sind recht einfach. Da kannst du auch mit einem der zig-genannten Hersteller deine Lösung realisieren. Da würde auch noch Zeptrion als Lösung in Frage kommen, bin mir aber nicht sicher ob die tatsächlich ne Wetterstation haben.
- Arcuos2’160 Beiträge2. November 2009
/emoticons/default_confused.png Wieso nicht, ich kenne niemanden der bei seiner Beschattungslösung spezielle Motoren hätte.
Hallo Automation,
Man kann sehr wohl bei den "normalen" Motoren genügende Genauigkeit bei dem Lamellenwinkel haben. Da kommt es speziell auf den Jalousieaktor drauf an.
wir haben bei uns den MGX-9 von Griesser als Aktor. Dieser hat zwar die Funktionalität um Beschattungslösungen (versch. Antellwinkel der Lamellen) auszuführen, dies nützt jedoch nix, wenn normale Rohrmotoren verwendet werden, welche sonst für Taster - ohne KNX - verbaut wurden!
Bei normalen Rohrmotoren bringst Du die Lamellen zwar auf "Durchblick" aber nicht in mehreren/verschiedenen Winkeln. Dafür benötigt man einen Getriebemotor (welchen Du anscheinend hast?).../emoticons/default_wink.png Solche Getriebemotoren sind wesentlich teurer als normale Rohrmotoren (welche für etwa Fr. 75-100.- zu haben sind)/emoticons/default_wink.png
Da wir diese Funktionalität jedoch nicht benötigen (Gartenwohnung mit überdachtem Sitzplatz), stört es uns nicht gross und wir verzichteten auf spezielle Getriebemotoren.../emoticons/default_smile.png
Grüssle
Arcuos
- Automation2’255 Beiträge2. November 2009
..
Hmm, bei der Bestellung habe ich nix spezielles angegeben, der Storenmonteur wusste sicherlich nichts von einem Automationssystem, da ich dieses in Eigenregie ausgeführt habe. Die Zusatzkosten für den Motor beliefen sich auf 350.- inkl. Einbau und justieren.
wir haben bei uns den MGX-9 von Griesser als Aktor. Dieser hat zwar die Funktionalität um Beschattungslösungen (versch. Antellwinkel der Lamellen) auszuführen, dies nützt jedoch nix, wenn normale Rohrmotoren verwendet werden, welche sonst für Taster - ohne KNX - verbaut wurden!
Bei normalen Rohrmotoren bringst Du die Lamellen zwar auf "Durchblick" aber nicht in mehreren/verschiedenen Winkeln. Dafür benötigt man einen Getriebemotor (welchen Du anscheinend hast?).../emoticons/default_wink.png Solche Getriebemotoren sind wesentlich teurer als normale Rohrmotoren (welche für etwa Fr. 75-100.- zu haben sind)/emoticons/default_wink.png
Auch in Wohnungen ohne Haus-Automation, habe ich nur den einen Typus gesehen.
Oder aber es werden standardmässig nur die "teureren" Antriebe verrechnet, und die "billigen" Rohrmotoren kommen weniger zum Einsatz.
Aber wieder was gelernt über Rohrmotor und Getriebemotor.
- Arcuos2’160 Beiträge2. November 2009
...Die Zusatzkosten für den Motor beliefen sich auf 350.- inkl. Einbau und justieren.....
Hallo Automation,
...Oder aber es werden standardmässig nur die "teureren" Antriebe verrechnet, und die "billigen" Rohrmotoren kommen weniger zum Einsatz.
350.- für einen Getriebemotor ist günstig, aber nicht unmöglich... jedenfalls einiges teurer als die bei uns installierten "Rohrmotoren".../emoticons/default_biggrin.png
Grüssle
Arcuos
- quarkler7 Beiträge20. November 2009Hallo
Alle reden hier von KNX, aber so wie ich es sehe geht der Trend klar in Richtung BACnet - zumindest im Projektgeschäft.
BACnet ist offen und jeder kann es nutzen ohne, irgendwelche Gebühren oder Lizenzen zu bezahlen. Klar der Hersteller muss das Protokoll in seine Geräte implementieren, aber viele Hersteller machen das inzwischen bzw. haben es schon fertig.
- Automation2’255 Beiträge22. November 2009
Hallo
BACnet wird speziell in komplexeren und grösseren Umgebungen benutzt. BACnet ist speziell im Bereich HLK und immer mehr und mehr auch Sicherheitsbereich zu Hause. Aber BACnet im EFH, das wird wohl kaum werden.Zudem sieht der Trend so aus, dass in der Feldebene KNX benutzt wird und auf der Automations- und Management-Ebene BACnet, dies aber sicherlich in der Industrie, resp. Gross-Anlagen.
Alle reden hier von KNX, aber so wie ich es sehe geht der Trend klar in Richtung BACnet - zumindest im Projektgeschäft.
BACnet ist offen und jeder kann es nutzen ohne, irgendwelche Gebühren oder Lizenzen zu bezahlen.
Wieso sind die Geräte gratis? Auch hier fallen Kosten für den Hersteller an, der über die Gerätekosten abgewälzt werden.Ein Gerät mit einem BACnet Stempfel kostet die Firma auch ne schöne Stange Geld.
Klar der Hersteller muss das Protokoll in seine Geräte implementieren, aber viele Hersteller machen das inzwischen bzw. haben es schon fertig.
Das ist bei KNX genau das gleiche. - quarkler7 Beiträge22. November 2009Hallo
BACnet wird speziell in komplexeren und grösseren Umgebungen benutzt. BACnet ist speziell im Bereich HLK und immer mehr und mehr auch Sicherheitsbereich zu Hause. Aber BACnet im EFH, das wird wohl kaum werden.
Sehe ich nicht so, denn für BACnet gibt es jetzt schon Einzelgeräte und es werden mehr. Der KNX-Bus wird in den nächsten Jahren in der Industrie, Gross-Anlagen durch BACnet verdrängt, denn in dem Bereich wo ich arbeite ist KNX kein Thema.
Zudem sieht der Trend so aus, dass in der Feldebene KNX benutzt wird und auf der Automations- und Management-Ebene BACnet, dies aber sicherlich in der Industrie, resp. Gross-Anlagen.
Aber warten wir es ab, welches System erfolgreicher sein wird, evtl. gibt es irgendwann ein ganz neues Bus-System.
- Häuslebauerin2 Beiträge4. Dezember 2009Hallo
Folgende Systeme haben wir angeschaut und machen aus unserer Sicht je nach Ausbaustandard am meisten Sinn:
Für wenige Zimmer: Feller Zeptrion (Vorteil: keine Programmierung notwendig)
Für Wohnung: Innoxel Noxnet, Hager Tebis (Vorteil: eher einfachere Programmierung)
Für EFH mit Licht/Storen: Wahli Twiline, KNX, Innoxel Noxnet (Vorteile: Richtige Bus-Systeme, erweiterbar)
Für EFH mit Gegensprechanlage, Musik, Sicherheit,Touch-Screen und viel Komfort: Lutron, Spline (AMX), Crestron, KNX
Gruss Häuslebauerin
- Arcuos2’160 Beiträge4. Dezember 2009
Hallo
...und da gäbe es noch den
Folgende Systeme haben wir angeschaut und machen aus unserer Sicht je nach Ausbaustandard am meisten Sinn:
Für wenige Zimmer: Feller Zeptrion (Vorteil: keine Programmierung notwendig)
Für Wohnung: Innoxel Noxnet, Hager Tebis (Vorteil: eher einfachere Programmierung)
Für EFH mit Licht/Storen: Wahli Twiline, KNX, Innoxel Noxnet (Vorteile: Richtige Bus-Systeme, erweiterbar)
Für EFH mit Gegensprechanlage, Musik, Sicherheit,Touch-Screen und viel Komfort: Lutron, Spline (AMX), Crestron, KNX
Gruss Häuslebauerin
Funkbus von BERKER!/emoticons/default_wink.png
- kein zusätzlicher Vertrahtungsaufwand
- Dimmen, Schalten, Motorensteuerung & Sensoren einbindbar
- Zeit-abhängige Steuerungen möglich (mit autom. variablen Zeiten)
- für neue UND bestehende Bauten problemlos integrierbar!
- jederzeit ausbau- und erweiterbar (auch Teillösungen realisierbar)
Grüssle
Arcuos
- Tinu7636 Beiträge13. Dezember 2009Hallo zusammen
Wir planen den Bau eines EFH auf Anfang nächsten Jahres.
Gerne möchten wir auch die Vorzüge der Hausautomatisierung in Anspruch nehmen und darum habe ich jetzt begonnen, mich über verschiedene Systeme zu informieren.
Ich möchte wenn möglich die Installation und Konfiguration selber vornehmen.
Je nach Kosten möchte ich vielleicht nicht gleich alles auf einmal automatisieren, sondern ev. nur vorbereiten um später nachrüsten zu können.
Grundanforderungen sind: Heizungssteuerung, Lichtsteuerung, dimmen, schalten, Storensteuerung, Fernbedienung über IR (mit Logitech Harmony) wenn möglich Anschluss ans interne LAN, ev. Touchpanel oder Webserver.
Sensoren benötige ich: Wetterstation, div. Taster, Displaythermostat, Bewegungsmelder, Fernbedienung, Brandmelder
Aktoren benötige ich: Ausgangsbaugruppen für Motoren, dimmbare Ausgangsbaugruppen für Halogen, Ausgangsbaugruppen für Schalten bis 6A, 10A.
Und natürlich eine Zentrale und zwei Netzteile für die Redundanz.
Nach durchstöbern dieses Forums sind mir vor allem KNX und INNOXEL aufgefallen.
INNOXEL fand ich auf den ersten Blick sehr interessant und einfach zu konfigurieren. Allerdings gibts hier offenbar noch keinen Webserver oder fertige Software zur Kommunikation über LAN zur Zentrale ?
Was sind hier die Vorzüge/Nachteile gegenüber KNX ?
Mit was für Kosten (bei Selbsteinbau) gegenüber einer konventionellen Installation durch den Elektriker muss ich rechnen ?
Gibt es ein System welches herstellerunabhängig ist ?
Im Internet habe ich auch das System HomeMatic gefunden. Von diesem wird hier nicht gesprochen, weiss hier jemand etwas darüber zu berichten ?
Das Design der Homematic-Anlage finde ich überhaupt nicht ansprechend, allerdings sind die Funktionen der Zentrale sehr umfangreich. Allerdings konnte ich nirgends Informationen finden, mit welchem Bus und Protokoll drahtgebundene Geräte angeschlossen werden. Oder funktioniert da alles über Funk ?
Ev. kann mir ja jemand ein wenig weiterhelfen und mir Tips geben.
Vielen Dank !
- AxDobi79 Beiträge14. Dezember 2009
Und natürlich eine Zentrale und zwei Netzteile für die Redundanz.
Hallo Tinu76im Bezug auf KNX gibts dort im eigentlichen Sinne keine "Zentrale", alle Senoren und Aktoren kommunizieren untereinander.
Gruss Alex
- Arcuos2’160 Beiträge14. Dezember 2009
...Grundanforderungen sind: Heizungssteuerung, Lichtsteuerung, dimmen, schalten, Storensteuerung, Fernbedienung über IR (mit Logitech Harmony) wenn möglich Anschluss ans interne LAN, ev. Touchpanel oder Webserver....
Hallo Tinu76,
...INNOXEL fand ich auf den ersten Blick sehr interessant und einfach zu konfigurieren. Allerdings gibts hier offenbar noch keinen Webserver oder fertige Software zur Kommunikation über LAN zur Zentrale ?
Was sind hier die Vorzüge/Nachteile gegenüber KNX ?
Das CAN-Produkt von Innoxel hat - wie Du schon festgestellt hast - (noch) keine Möglichkeit zur Visualisierung und somit einen servergestützten Zugang über LAN/Web. Auch das angebotene Touchpanel ist zwar individuell programmierbar, fungiert aber schlussendlich wie ein normaler Taster...
Der grosse Vorteil der Innoxel-Lösung ist aber sicherlich die Programmierung! Ohne grosse (ETS-) Kenntnisse ist dieses System problemlos vom User anpassbar - bei KNX ist dies sicherlich um einiges aufwendiger und nur mit Fachkenntnissen machbar.
Gibt es ein System welches herstellerunabhängig ist ?
Ja - KNX😀
Grüssle
Arcuos
- voumi731 Beiträge14. Dezember 2009Hallo Tinu76
Wir sind soeben in unseren Neubau eingezogen. Bis wir aber wohnen werden, dauert es noch etwas.....
Bezüglich der Elektrik haben wir uns für den knx-Bus entschieden. Das wichtigste dabei ist, dass die Verbraucher sternförmige Verbindung zu einem Punkt haben. Die knx-Komponenten sind zwar meiner Meinung nach eher im hochpreisigen Segment angesiedelt (Schaltkanal ca. CHF100.- / Dimmkanal ca. CHF200.- - natürlich nur als grobe Faustregel). Dafür ist dieses System herstellerunabhängig. Auch wir haben momentan noch nicht den Vollausbau realisiert. Nach kurzer Überzeugungsarbeit habe ich den Elektriker dazu gebracht, die Hausverkabelung im Verteilerkasten auf Klemmen zu führen. Dimmaktoren haben wir zur Zeit keinen einzigen. Es gibt für die Lichter einzig ein paar Schaltaktoren. Diese Schaltaktoren werden später, wenn die Lichter auf Dimmaktoren umgestellt werden, für die Steckdosen, welche natürlich auch auf Klemmen geführt worden sind, verwendet. Diese Arbeiten werde ich weitgehend selber ausführen können. Allerdings gibt es noch die Problematik der Adressierung. Für diese wird nämlich die Software ETS3, welche glaublich über CHF2000.- kostet, benötigt. Erwähnen muss ich noch, dass wir nur ein paar wenige Grundfunktionen direkt auf dem knx-Bus (mittels ETS) programmiert haben. Den Rest erledigen wir mit iBricks. Mit dem iBricks lassen sich z.B. Szenen und Gruppen ganz einfach erstellen. Auch die Visualisierung erfolgt damit. Grundsätzlich denke ich, dass wir mit dem iBricks viel flexiebler sind, als mit dem knx alleine. Aber eben, ohne knx und ganz ohne ETS läuft nichts. iBricks würde es übrigens auch mit vielen anderen Bus-Systemen aufnehmen. Am besten schaust Du mal auf deren Homepage vorbei oder noch besser: Du machst es so, wie wir und besuchst einmal ein Musterhaus. Dort verflogen nämlich auch die ersten Bedenken meiner Partnerin. Der letzte Rest muss nun noch beim Bewohnen verfliegen /emoticons/default_wink.png
Lieber Gruss
voumi