[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die verschiedenen Hirsearten sind einjährige und nicht frostresistente Gräser, die über Winter absterben. Die im Sommer gebildeten Samen überwintern im Boden und keimen im folgenden Frühjahr, wenn die Bodentemperatur während einiger Tage über 20 °C liegt. Viel Licht beschleunigt die Keimung.Als wärmeliebende Pflanze wächst Hirse sogar bei Hitze und Trockenheit, während der Rasen unter diesen Bedingungen dünn und lückig wird.Im lückigen Rasen verbreitet sich Hirse über ihre Samen bei entsprechenden Wachstumsbedingungen sehr schnell.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Eine geschlossene Rasennarbe bietet daher guten Schutz vor aufkommender Hirse, da der Lichteinfall auf den Boden und dessen Erwärmung gering ist. Um den Hirsedruck bei Neuansaaten möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich Rasen möglichst früh im Frühjahr, wenn die Keimbedingungen für Hirse noch nicht optimal sind oder im Herbst (Hirse läuft dann nicht mehr auf) zu säen.Der Rasen sieht bei Hirsebefall ungepflegt aus, ist nicht belastbar und wird im Winter braun. Daher ist eine Bekämpfung von Hirse im Rasen empfehlenswert.In bestehenden Rasen mit regelmäßig auftretendem Hirseproblem sollte frühzeitig ab April eine Behandlung mit einem Vorauflaufmittel durchgeführt werden, um die Keimlinge abzutöten. Bereits aufgelaufene Hirse sollte in einem möglichst jungen Stadium mit einem Nachauflaufherbizid behandelt werden. Zum einen werden ein Blühen und damit eine Samenbildung verhindert, zum anderen lässt sich Hirse nach der Bestockung (Bildung von Seitentrieben) mit den vorhandenen Mitteln nur schlecht bekämpfen. [/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Quelle: Eric Schweizer[/COLOR]
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