[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Hitzeperioden oder sommerliche Vergnügungen wie Aufstellen von Zelten oder eines Pools können den Rasen arg in Mitleidenschaft ziehen. Dies zeigt sich dann durch lichte, braune oder gar kahle Stellen. Werden diese nicht baldmöglichst geschlossen, breiten sich rasch Unkräuter aus. Ebenfalls kann an schattigen Stellen aufkommendes Moos die Rasengräser zunehmend verdrängen. Daher sollte man auch hier nicht zu lange zuwarten. Jetzt im September ist der ideale Zeitpunkt, um im Rasen Schäden zu reparieren. Ein grosser Vorteil ist, dass tagsüber die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch ansteigen wie in den Monaten April und Mai. Zwar können die Nächte schon kühl sein, eine ausreichende Bodentemperatur von ca. 8° - 10° C ist aber immer noch gewährleistet. Zudem herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit, die sich am Morgen in Form von Tau zeigt. Also nicht bis zum nächsten Frühjahr warten, zumal man jetzt renovierte Rasenflächen im nächsten Frühjahr bereits wieder zeitig nutzen kann! Für Nachsaaten sind spezielle Mischungen im Handel erhältlich, die vorwiegend oder ausschliesslich die besonders schnell keimende Grasart ‘Englisches Raygras‘ (Lolium perenne L.) enthalten. Ihr bieten bereits vorhandenen Gräser oder Unkräuter kaum Konkurrenz.[/COLOR]
Arbeitsschritte zur Rasenrenovation
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Als erstes wir der Rasen auf der tiefsten Stufe gemäht und das Schnittgut entfernt. Bei vermoosten oder filzigen Flächen kommt zusätzlich der Vertikutierer zum Einsatz, der übrigens im Fachhandel auch stundenweise gemietet werden kann. Mit ihm lassen sich ohne grosse Anstrengungen grosse Flächen bearbeiten. Dabei die Messer nicht zu tief stellen und so lange kreuz und quer vertikutieren, bis sich das Moos sowie abgestorbene Gräser vollständig gelöst haben. Zudem wird der Boden geöffnet, was den Austausch von Luft, Wasser und Gasen fördert. Anschliessend wird das gelöste Material gründlich entfernt und bei kahlen Stellen die Erdoberfläche leicht gelockert. Als nächstes wird eine 0,5 - 1,5 cm dünne Schicht Rasenerde ausgebracht. Eine sandige Rasenerde von eignet sich speziell zur Renovation alter Rasenflächen und zum Ausebnen bestehender Rasenflächen sowie zu Neuansaaten. Dank ihrer stabilen Struktur und Strapazierfähigkeit schafft sie optimale Wachstumsbedingungen für alle Gräsermischungen und schützt die Keimlinge nicht nur vor Austrocknung und Vogelfrass , mit ihrer mineralische Grunddüngung gewährleistet sie auch einen guten Wachstumsstart. Dies ist äusserst wichtig für eine gute Entwicklung der Wurzeln, die im Gegensatz zu älteren Rasengräsern noch nicht in der Lage sind, Phosphorreserven im Boden zu erschliessen. Zum Aussähen des Rasensamens bei grossen Flächen verwendet man am besten einen dafür vorgesehenen Streuwagen. Bei kleinen Stellen kann problemlos von Hand nachgesät werden. Damit das Substrat die Saat gut umschliesst, was äusserst wichtig ist für eine zuverlässige Keimung, wird dieses anschliessend flach eingerecht.Ebenfalls wichtig ist eine geregelte Wasserversorgung. Die obere Bodenschicht muss unbedingt feucht bleiben. Sollte sich der Altweibersommer doch noch von seiner schönsten Seite zeigen, muss unbedingt mehrmals täglich 5 – 10 Minuten lang gewässert werden. Dies gilt jedoch nur, bis die Keimlinge ca. 2 cm aus dem Boden herausragen. Sollte das schöne Wetter andauern, verlangen die jungen Pflänzchen weiterhin nach regelmässigen Wassergaben, weil ihr Wurzelwerk noch nicht genügend ausgebildet ist. Keimen auch Unkräuter, so werden diese umgehend entfernt.[/COLOR]
Beschädigte Stellen im Rasen
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