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Heizung: Solar mit Gas?

5Antworten3’999Aufrufevon Andrea · 7. September 2010letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. Andrea74 Beiträge7. September 2010
    Hallo miteinander

    Wir sind immer fest davon ausgegangen, dass wir eine Erdsonde (also Wärmpepumpe) als Heizung haben. Zusätzlich möchten wir das Warmwasser über Solarkollektoren heizen. Alles schön und gut. Aber: da wir eine Gasleitung ins Haus haben, möchte ich mit Gas kochen! ;-)

    Auf der Messe in Zürich hat man uns nun erklärt, dass man mit etwas mehr Kollektoren neben dem Wasser auch die Heizung unterstützen könne. Somit müsse man nur etwa 4 Monate wirklich 'heizen' bzw. eine Zusatzheizung haben. Da wir sowieso Gas im Haus haben, würde man dies und nicht noch eine WP nehmen.

    Mhh, jetzt sind wir etwas verwirrt.... Hat jemand die Kombination Solar und Gas als Zusatzheizung? Wie sind die Erfahrungen?

    Vielen Dank.

    Andrea

  2. Walter600 Beiträge7. September 2010
    Wir werden auch Gas und Solar haben. Solar ev. etwas später. Die Anschaffungskosten einer WP sind meiner Meinung nach noch viel zu hoch. Da moderne Häuser allgemein weniger Heizenergie benötigen, sind die Energiekosten nicht dramatisch. Mal abgesehen, dass der Strompreis steigt!

    Jemand im Forum hat es auf den Punkt gebracht:

    Die einzige kostenlose (im Betrieb) Wärmeerzeugung ist die Solaranlage. Solar und WP haben zur gleichen Zeit den besten Wirkungsgrad.

    Die Meinungen gehen jedoch auseinander.

    Gruss Walter

  3. Lehrling6 Beiträge10. September 2010
    Wir haben Gas und Solar.

    Die Solaranlage wird nur für Warmwasser gebraucht, und es ist wirklich so das wir von mitte März bis ca. Mitte Oktober keine Gas brauchen für das Warmwasser.

    Das Haus wird mit der Gas geheizt.

    Ich kenne kein Verfahren das die Gasheizung nur als Zusatzheizung gebraucht wird.

    Der Nachteil an diesem System ist, dass wenn die Sonne merere Tag nicht scheint, hald das Wasser nicht mer so Heiss ist.🙂

    Gruss

    Marco

  4. Fred752 Beiträge10. September 2010
    Auf der Messe in Zürich hat man uns nun erklärt, dass man mit etwas mehr Kollektoren neben dem Wasser auch die Heizung unterstützen könne. Somit müsse man nur etwa 4 Monate wirklich 'heizen' bzw. eine Zusatzheizung haben.
    An Publikumsmessen erklärt oft Personal von der Marketing- und nicht von der Technikabteilung. Es sind Verkäufer und versprechen alles. Wieviel sind "etwas mehr" Kollektoren?

    Man unterscheidet zwischen "heizungsunterstützend" und "teilheizend". Letzteres ist nur in Niedrigenergiehäusern möglich. Die Heizungsunterstützung ist mit guten Kollektoren den ganzen Winter möglich.

    Lass Dir, wenn Du Interesse hast, eine objektbezogene Simulation machen aus der Du siehst, welcher Anteil durch Solarenergie mögich ist. Ohne eine Ertragssimulation würde ich keine heizungsunterstützende Solaranlage kaufen.

    Gas / Solar ist eine ideale Kombination. Gasheizkessel für das EFH haben eine max. Leistung von 11 - 13 kW, damit kann man schnell warmes Wasser machen, wenn die Sonne mal nicht scheint. Und immer zu selben Tarif, also muss man nicht zu einer Niedertarifzeit Vorrat schaffen.

    Gruss, Fred

  5. barfuss17 Beiträge11. September 2010
    Ich habe auch vor, Gas und Solar zu kombinieren. Solar und WP finde ich bedingt sinnvoll, da beides sehr teuer ist und beides bei im Winter nicht optimal ist. (ausser Sole / Wasser WP). Ich habe mich bei Jenni.ch ein wenig eingelesen und auch ein bisschen gerechnet. die Broschuren "Der Unterschied zwischen Temperatur und Energie (Teil 1 und 2) sind sehr interessant und lernreich. Mehr als 30% Heizungsunterstützung wird schwierig, wenn ein Haus nicht super isoliert ist. Aber ich sehe wirklich nur Vorteile, wenn die Heizungsunterstützung dazugenommen wird. Die Mehrkosten kenne ich nicht, aber eigentlich dürften sie nicht so hoch sein bei einer Neuinstallation, denn so viel mehr braucht es ja nicht.

  6. tmw6 Beiträge8. Dezember 2010
    Die Frage ist halt wie hoch die Investitionskosten sein dürfen. Eine Gasheizung mit einer Solarthermieanlage zu koppeln ist sicherlich eine sehr günstige Variante (für die Warmwassererwärmung). Bei der Lösung mit der Wärmepumpe sind die Kosten halt deutlich höher.