Ich habe schon wieder eine Frage und leider im Forum nichts konkretes darüber gefunden...
Gibt es eine Faustregel, wie das Verhältnis zwischen Länge und Breite des Hauses etwa sein sollte?
Wir haben uns grosses Haus nun etwas verkleinert, hatten vorher über 200m2 Wohnfläche, werden nun an einer Seite 50cm wegnehmen, sodass die Fläche auf ca. 198m2 sinkt. Dies hat aber zur Folge, dass das Haus länglich wirkt...Was sagt ihr dazu?
Die 2 m2 werden am Preis nicht viel ändern, eher das ihr Probleme mit der Nutzungsziffer oder Grenzabständen habt. Die ursprüngliche Planung war quadratisch?
Der Hintergrund ist der, dass wir etwas Kosten sparen möchten. Mit der Verkleinunerung um 50cm sparen wir 11900 Fr. Vorher war das Haus ca. 9.5 x 12.5, jetzt ist es noch ca. 8.7x12.5. Habe die Zahlen eben grad nicht genau im Kopf. Nun erscheint mir irgendwie die schmalere Seite im Verhältnis zur Längsseite etwas gar klein
Nun unser Verhältnis ist noch krasser. Die Schmalseite beträgt 8.4m und die längste Stelle ist 15.4m. Wobei unser Haus halt gebogen ist und es diese längliche Form ausmacht.
Ich würde vorallem bei der Innenraumaufteilung drauf achten, dass ihr auf der schmaleren Seite dann genug Platz habt.
Vom Architekten schriftlich bestätigen lassen (wenn erforderlich - die Gebäudeversicherungen lehnen im Schadensfall die Haftung ab), dass die Gebäudeplanung SIA 260/261 entspricht !!!
Die Zwischenwände OG sind auf der grossen Fensterfront abgestützt !!
Die Fensterfront zum Sitzplatz ist im UG nicht abgestützt !!
Die Nähe von Einlass und Auslass der Wärmepumpe ergibt keinen "Kurzschluss"?
Wie stark ist die Dämmung im UG?
Ein Kamindurchmesser von 250 mm ist bestenfalls für ein Cheminée gedacht. Hier ist es jedoch Deckenanschluss für Cheminéeofen d.h. maximal Duchmesser 180 mm.
Wo ist der Regensammler vor der Garage?
Es hat keinen Windfang.
Wie ist die Abschlussdecke zum Dachraum ausgeführt?
Die Zimmernummerierung stimmt nicht. Zimmer 1 ist das nicht gezeichnete Zimmer im grossen Gang.
Wau, ein schönes, grosszügiges Haus! Für mein Empfinden würde es nicht wie ein schlauch wirken wenn es 0.5m schmaler würde.
Bei der Verkleinerung würde ich jedoch darauf achten, dass das Büro nicht darunter leidet. Ich denke dass 6.7qm wirklich nur sehr wenig Möbelierung zulässt.
Ich finde die Pläne auch schön. Guter Grundriss, da habe ich jetzt gar nicht das Gefühl, dass es zu schmal im Verhältnis zur Länge sein könnte. Das mag es gut vertragen.
Wir selber haben nicht unbedingt das Gefühl, dass es bei uns Schlauchmässig ist, eher so, dass die Räume (Wohnen/Essen/Küche) etwas voneinander abgetrennt sind.
Wow Wellingtonia, vielen Dank für deine Hinweise. Werde die sofort meinem Architekten weiterleiten. Ist super, gibts so erfahrende Hilfe hier, die uns Nichtwissern etwas auf die Sprünge helfen.
Verygood. Es ist eben so, dass dieser Erker wie das Herzstück des Hauses darstellt. Daher möchten wir diesen auch nicht weglassen, da es sonst lediglich ein Viereckiges Haus ohne grosse Architetkur ist. :-(
Also ich glaub nicht das es sowas wie ein Optimalverhältnis gibt. Wenn du zufrieden mit der Größe der Räume bist ist das schon ok - glaube nicht das das von außen seltsam wirkt.
Sehr schöner Grundriss. Insbesondere die Aufteilung Bad-Ankleide-Schlafzimmer (mit den zwei Zugängen zum Bad) gefällt mir sehr gut! Ebenso, dass die Zimmer recht grosszügig sind.
Denke auch, dass eine Verkleinerung um 0,5m keinen negativen Einfluss hat.
vielen lieben Dank für die zahlreichen Komplimente und die guten Zusprüche, dass die Verkleinerung dem Hauskomfort keinen Abbruch tut. Ich könnte noch einige Vorschläge gebrauchen. Bis dato haben wir noch keinen gedeckten Sitzplatz. Die Sache ist die, dass wir eine gesamte Glasfront haben, welche in der Mitte mit einem Glaserker unterbrochen wird. Habt ihr eine Idee, wie wir das Problem lösen können, damit architektonisch nicht alles über den Haufen geworfen wird?