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Gruss aus dem Appenzellerland

16Antworten4’916Aufrufevon frischi · 12. Juli 2009letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Hallo

    Nach langem anonymen mitlesen haben wir uns nun registriert und melden uns zu Wort.

    "Wir" das sind Evelyn und Walter aus dem Appenzellerland.

    Seit Anfang dieses Jahres sind wir nun stolze Haus-und Landeigentümer.

    D.h. Ein Appenzeller Bauernhaus mit 10ha Land, 4ha Wald und ein Bach ist nun "Unser".

    Da wir ja nicht Landwirtschaft betreiben wollen haben wir uns entschlossen den Stall umzubauen...

    ...und das wäre auch der Beginn des Tagebuchs. /emoticons/default_smile.png

    Ich lasse nun aber Bilder sprechen...

  2. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Adieu alte Ziegel...

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  3. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Adieu Stall...

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  4. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Viel und seeehr harter Stein....

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  5. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Es geht wieder aufwärts...

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  6. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Endlich muss ich im Winter nicht mehr das Auto ausgraben...Garagen sei Dank...und die Erdsonde wird auch noch gebohrt...

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  7. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Kommende Woche wird die Umgebung gemacht. In der Woche vom 20. Juli sollte dann Aufgerichtet werden.

    Gruss Walter

  8. wellingtonia2’316 Beiträge12. Juli 2009
    Hallo Walter

    Herzlich willkommen im Forum.

    Ihr habt von der zuständigen Behörde (für Landwirtschaft) keine Auflagen bei Nutzungsänderung bekommen ?

    Andy

  9. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Hallo

    Wir dürfen nur 80% des bestehenden Wohnraumes (vom Altbau) nutzen.

    Aber durch gute Planung und ein paar Tricks und Kniffe entsteht ein vollwertiges 1Familienhaus. /emoticons/default_biggrin.png😀

    Gruss Walter

  10. wellingtonia2’316 Beiträge12. Juli 2009
    Hallo Walter

    Vor zweich Wochen waren wir Wandern im Kaubad.

    Dort habe ich wieder Moorwiesen angetroffen.

    Von unseren Wanderungen vor Zeiten in der Region Schwägalp kenne ich diese.

    Ein herrliches Gefühl darüber zu laufen.

    Der Baustiel Wohnhaus mit anschliessendem Oekonomieteil in Appenzeller-Holzbauweise gefällt mir speziell.

    Im Kaubad waren die meisten dieser abgelegenen Häuser jedoch Feriendomizile.

    Wie ist das bei euch in Gais ?

    Ein Appenzell-Fan.

    Andy

  11. frischi37 Beiträge12. Juli 2009
    Freut mich natürlich das dir das Appenzellerland gefällt.

    In Gais ist der Anteil an Ferienhäusern relativ klein.

    Ferienwohnungen sind mehr vorhanden.

    Wir freuen uns wie die Kinder auf Weihnachten auf das Aufrichten.

    Da wir ja nicht normale Ständerbauweise sondern Massiv-Holzwände (Appenzeller-Holz Bauweise) haben ist es sowieso etwas "besonderes".

    Die Wände sind nur mit Eichendübeln verstiftet ganz ohne Kleber und Nägel oder Schrauben.

    Wanddicke bis 400mm. /emoticons/default_eek.png

    Bis jetzt lief abgesehen vom Wetter alles gut. Beim Aushub sind wir sogar noch auf zwei Quellen mit Trinkwasser gestossen!!

    Wir haben sie fassen lassen und werden sie dann per Tank und Druckerhöhung ins Wassernetz einspeisen.

    Gruss aus Gääs

  12. wellingtonia2’316 Beiträge13. Juli 2009
    Hallo frischi

    Habe diese Art der Wandkonstruktion an der letzten Immomesse bewundert. Mit 40 cm hat es eine Dämmung dazwischen und ist Minergie.

    Der Klimahaushalt ist über die Jahreszeiten unübertroffen.

    Mit dieser Konstruktion wäre Eco möglich.

    Da ihr den bestehenden Hausteil aber nicht grundlegend ändert wird's mit der Zertifizierung wohl kompliziert.

    Andy

  13. Ampel9866 Beiträge13. Juli 2009
    Hallo zusammen

    @Andy:

    Der Satz: "Der Klimahaushalt ist über die Jahreszeiten unübertroffen."

    ... klingt wie aus dem Werbeprospekt der Anbieter. Stimmt das wirklich? (Da ich auch in Gais bauen möchte und ein Anbieter in Gais ansässig ist, würde ich Appenzellerholz gerne in Betracht ziehen; von "genial", "dem Zweischalenmauermerk mindestens ebenbürtig", "Barackenklima" über "zu teuer" hört man allerdings alles). Gib es dazu Fakten?

    @frischi:

    Eine Erdsonde in Gais (ca. 940m über Meer) ist wohl bei der Wahl einer Wärmepumpe sehr empfehlenswert; oder gar ein Muss? Kannst Du konkrete Angabe zu den Kosten für die Bohrung machen, damit ein Vergleich zu einer "gewöhnlichen" WP gemacht werden kann? (Die Kosten sollen regional sehr verschieden sein).

    Besten Dank zum Voraus und freundliche Grüsse

    Christian

  14. frischi37 Beiträge13. Juli 2009
    Hallo

    Der Hausbau mit "Appenzeller-Holz" ist rundwegs etwa 10-15% teurer als normale Ständerbauweise.

    Für uns waren folgende Punkte wichtig:

    - Baustoffe aus dem Appenzellerland (AR und AI)

    - Nachwachsende Rohstoffe

    - Das Hausklima ( Vergleiche der ETH ZH sind sehr aufschlussreich)

    - Für uns ist Holz "der" Baustoff...

    - Unser Altbauhaus ist ca. 180 Jahre alt und auch aus Holz...

    Bezüglich der Erdsonde:

    Unsere Heizanlage "all inklusiv" kostet etwa 60000 Fr..

    Wir haben die Anlage aber etwas grösser bemessen weil evtl. das alte Haus irgendwann auch angeschlossen wird. (wenn wieder Geld da ist) /emoticons/default_eek.png

    Wir haben verschiedene Heizsysteme angeschaut...ein Luft-Wärmetauscher braucht in unseren Höhen zuviel Energie.

    Ja, es gibt auch kalte und schneereiche Winter. /emoticons/default_biggrin.png

    Holz und Öl Heizungen haben wir aufgrund des Brennstofflagers auch ausgeschlossen.

    Gruss Walter

  15. Ampel9866 Beiträge13. Juli 2009
    Hallo Walter

    Vielen Dank für die Preisinfo und Abwägungen; das sieht ganz interessant aus.

    Beste Grüsse

    Christian

  16. wellingtonia2’316 Beiträge13. Juli 2009
    Hallo christian

    Ein Hausbautagebuch von adschach mit Appenzellerholz.

    http://www.haus-forum.ch/hausbau-tagebuch/1930-unser-haus-aus-appenzellerholz-2.html

    Er wohnt schon drinn.

    http://www.zigerloft.ch/pdf/Referat_Baubiologie_Th_Krayer_28-02-06.pdf

    Ein Referat zum Thema.

    Appenzellische Holzkette - Die Infostelle in Sachen Holz im Appenzellerland

    Physikalische Eigenheiten von Holz.

    Andy

  17. ulitobandito1 Beiträge15. September 2010
    Hallo frischi

    du schreibst: "Der Hausbau mit "Appenzeller-Holz" ist rundwegs etwa 10-15% teurer als normale Ständerbauweise."

    Sind diese 10 bis 15% auf dem Holz-Rohbau gemessen oder auf die gesampte Bausumme?

    Handelt es sich um eine Schätzung oder um "Berechnete" Preise?

    Wir wollen in Mohren (Reute - AR) bauen und betrachten Nägeli Holz in Gais als möglicher Partner.

    Da wir mit dem Budget etwas weit hoch liegen und mögliche Sparmassnahmen ausloten, ist es für uns interessant zu wissen, welcher Sparpotenzial zwischen den Varianten Ständerbau und Appenzeller Holz steckt. Die Frage ist ob die Einsparungen den "Qualitätsverlust" rechtfertigen.

    Gruss

    Uli