Fast alle haben ja in der heutigen Zeit eine Fussbodenheizung, so auch wir. Dass sie relativ träge auf Temperaturänderungen reagieren ist auch bekannt und soweit normal.
Nur muss ich sagen, dass ich bei uns irgendwie das Gefühl habe, dass es noch nicht so richtig eingestellt ist oder ich einfach falsche Erwartungen hatte. Eigentlich sollte sie von 6.00-22.00 heizen. Die min./max. Zimmertemperatur ist auf 17 resp. 22 Grad eingestellt und in den Zimmern haben wir noch separate Thermostate. Nun ist es aber so, dass die Raumtemperatur jeweils ca. 20 Grad beträgt, der Boden aber nicht warm ist, ausser im Badezimmer, aber dort sind Keramikplatten und kein Feinsteinzeug verlegt. Kann es an der Plattenart liegen oder ist vielleicht die Fläche zu gross im Wohnzimmer?
Habt ihr auch eine Erdsonden-WP? Unseren ersten Erfahrungen:
Also die erste Woche hatte ich auch das Gefühl es sei kalt trotz 22 Grad.
Jetzt war letzte Woche der Installateur da und hat die Grundeinstellung der Heizung gemacht. Nun haben wir 25 Grad und sind am Schwitzen. Muss mich übers Wochenende schlau machen mit der Bedienungsanleitung der WP. (Wir können die Zimmertemperatur zentral im Keller mittels drehen der Ventile ändern, also kein Thermostat)
Also unsere Feinsteinzeugplatten sind angenehm warm. Im Schlafzimmer (Laminat) habe ich die Temperatur zurückgestellt aber dort ist es immer noch sehr warm. Hingegen ist es leider im Badezimmer am Kühlsten. (23 Grad)
Uns hat der WP-Installateur geraten die WP während 7.00-14.00 Uhr um 4 Grad Abzusenken. Als Grund gab er an: die Nacht durchheizen (Niederstromtarif) und dann zurückfahren, wenn die Sonne hineinscheint, und wieder heizen wenn Sonne schwächer wird als ab 14-15 Uhr. Weshalb habt ihr 22-6 Uhr ohne Heizen gewählt?
Ich habe von Bekannten gehört, dass es eine ganze Weile dauert bis man die richtige Einstellung gefunden hat.
Nun ist es aber so, dass die Raumtemperatur jeweils ca. 20 Grad beträgt, der Boden aber nicht warm ist, ausser im Badezimmer, aber dort sind Keramikplatten und kein Feinsteinzeug verlegt. Kann es an der Plattenart liegen oder ist vielleicht die Fläche zu gross im Wohnzimmer?
Ich hatte im alten Forum mal einen Link gepostet, wo ein Heizungsingenieur etwas zum Thema Bodenheizung geschrieben hat. Er sagte, dass die Leute von FBH oft enttäuscht sind, weil die Böden gar nicht so "kuschelig" warm sind, wie sie sich das vorgestellt hatten. Dabei sei es so, dass die Heizleistung eben nicht auf die Bodentemperatur sondern auf eine angenehme Raumtemperatur ausgerichtet ist, die ja bei dir mit den 20° ok wäre. Da die heutigen Häuser so gut gedämmt seien, müsse man die Böden eben gar nicht stark aufheizen, um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen; warme Böden seien deshalb eigentlich ein Zeichen, dass zuviel der Wärme aus dem Haus rausgeht, die dann "nachproduziert" werden muss, was dann eben auch die Böden so richtig warm macht.
Für mich tönte das logisch, auch wenn ich selber auch gerne spürbar warme Böden durch die FBH hätte...
Der Techniker von der ElcoTherm (Lieferant) hat unsere Einstellungen gemacht, wir haben übrigens eine Gasheizung. Aber wir fragten uns auch, ob es überhaupt Sinn macht, wenn das Haus den ganzen Tag voll beheizt wird, obwohl gar niemand zu Hause ist...dafür sind wir äusserst selten schon um 22 Uhr im Bett, also dürfte sie schon bis 23 Uhr heizen. Wir müssen mal schauen ob wir da auch noch ein wenig rumdrehen können.
Naja, allzu warm sollte der Boden ja wirklich nicht sein, aber sodass man ohne kalten Füsse in den Socken rumlaufen kann schon, finde ich. Momentan tragen wir meistens Schlappen, sonst ist es doch recht kühl an den Füssen.
Ich bin mit der FBH sehr zufrieden. Zwar wir der Boden bei Feinsteinzeug wirklich nicht besonders warm, in den Bädern dafür schon recht angenehm. Meine Befürchtung galt den nächtlichen Schlaf-/Kinderzimmertemperaturen, dass es zu warm würde. Aber es ist alles wunderbar reguliert. Ich bin sehr zufrieden. Die Kinder halte ich sowieso dazu an, Hausschuhe zu tragen, um die Socken zu schonen...
Dass der Boden nicht warm wird hängt vorallem mit der Vorlauftemperatur zusammen. Die heutigen Fussbodenheizungen sind Niedertemperaturheizungen im Gegensatz zu konventionellen Radiatorenheizungen (Vorlauf um die 50 Grad) Bei de FuBo sind es um die 30 Grad, je nach dem wie die Energiewerte des Hauses aussehen.
Die Aussage von von Atina's Installateur finde ich auch sinnvoll. Eine Nachtabsenkeung ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Obwohl es heute immer noch gemacht wird. Das Haus kühlt über die Nacht doch recht stark aus. Die Wände kühlen sich ebenfalls ab. Das braucht wiederum Energie damit die Wände die Wärme aufnehmen können. Die Abstrahlung kalter Wände hinsichtlich gefühlter Temperatur ist nicht zu unterschätzen. Eine gut geregelte, angepasste durchlaufende Heizung ist wahrscheinlich die bessere Lösung. Es gibt sogar Messungen die zeigen, dass eine Nachtabsenkung u.U. mehr Energie verbraucht.
Wie haben keine Nachtabsenkung sondern eine Niederstrom-Aufheizung, d.h. wenn Niederstrom ist haben wir höhere Temperatur und den Rest vom Tag die Absenkung.
Habe vorhin noch einen der ventilantriebe ersetzen müssen, hoffentlich ist nun unter dem Esstisch im Wohnzimmer wieder warm...
Übers Wochenende hatte ich nun das Gefühl, dass es schon schön warm ist. Die Feinsteinzeugplatten werden in dem Fall halt einfach nicht gleich warm wie die Keramikplatten. Heute kommt eh nochmals der Elco-Techniker, dann klären wir nochmals ab, was am sinnvollsten ist, wann heizen.
Wir haben eine Wärmepumpe und einen Holzboden. Dank der guten Aussenisolation wir der Holzboden dank niedriger Vorlauftemperatur auch bei sehr kalten Aussentemperaturen nur lau warm. Im Bad haben wir für die Plättli die Heizung höher eingestellt, damit wir keine kalten Füsse kriegen.
Wegen der Heizzeit möchte ich mich Atina anschliessen: Wir Heizen in der Nacht. Die Heizung startet um 20.00 und stellt dann je nach Aussentemperatur irgendwann in der Nacht ab. So haben wir morgens immer schön warm. Dank der Sonne wird lediglich es tagsüber oft etwas zu warm. Dies kann man aber aufgrund der Trägheit wohl kaum verhindern.
Da ist der Strom nachts bei uns 3x billiger ist als durch den Tag, sparen wir so zwar keine Energie, dafür aber viel kosten für den Strom, auch wenn der Wirkungsgrad in der Nacht wegen den tieferen Temperaturen etwas niedriger ist. Zudem wird so der Kompressor der Wärmepumpe weniger ein- und ausgeschaltet, was dessen Lebensdauer erhöhen soll. Grüessli us em Aargou Roger Bolliger
Leider wurde uns die Heizung bei Wohnungsübergabe nicht erklärt. Wir haben extra darum gebeten, aber der sehr geehrte Herr wusste selber nicht Bescheid.
Jetzt ist es so, dass wenn wir die Heizung verstellen wollen , diese Ventile irgendwie gar nicht greiffen !
Ausserdem sehen wir niergendwo eine Möglichkeit die Heizung zu entlüften....
Entweder sind wir zu blöd....oder das ist pfusch !
aber nächste woche sollte der Sanitär kommen, und angeblich kann der uns weiterhelfen....bin ja mal gespannt....wobei ...für meinen begriff hat der sanitär doch mit der heizung eigentlich ncihts zu tun ?
Wir hatten in unserer jetzigen Wohnung auch jeden Winter Probleme.
Aber das erste war das beste: Aus einer Heizkörper-Wohnung kommend, haben wir zuerst die FBH auf 5 gestellt - voll Power beim Danfoss Ventil. Leider war es auch nach 3 Tagen noch eiskalt in der Wohnung - bis ich feststellte, dass ich ja auf 30°C drehen konnte *lach* /emoticons/default_biggrin.png 😀
Den nächsten Winter hatten unsere Nachbarn kalt, nachdem der Monteur da war, war's dafür bei uns kalt, dann hatten wir alle warm aber dafür waren die Hobbyräume kalt etc.
Jetzt haben wir immer auf 25°C eingestellt, dann ist es angenehm warm. Der Fussboden wird allerdings nur wirklich warm, wenn wir gelüftet haben und es richtig aufheizen muss, sonst ist er lauwarm.