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Feuerdorn

0Antworten251Aufrufevon Redaktion · 28. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge28. November 2016
    Ein Feuerwerk im winterlichen Garten


    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Der Feuerdorn ist anspruchslos, zäh und praktisch immergrün. Kein Wunder ist das Gehölz, das mit seinen farbigen Früchten Akzente setzt, ein Dauerbrenner in heimischen Gärten. Auch im Winter möchten viele Gartenbesitzer nicht auf einen ansprechenden Farbtupfer in ihrem Garten verzichten. Ein wahres Feuerwerk der Farben zünden kann hier der Mittelmeerfeuerdorn (Pyracantha coccinea) der auch Europäischer Feuerdorn genannt wird. Dieser zeichnet sich durch seine je nach Sorte orangen, gelben oder roten, apfelähnlichen Früchten aus, und diese bilden sich erst noch in reichlicher Menge. Beheimatet ist das zu den Rosengewächsen gehörende Gehölz in Südeuropa, Kleinasien und im Kaukasus. Bereits im 17. Jahrhundert gelangte es zu uns, wobei in den heutigen Gärten vor allem Hybridsorten zu finden sind. Der Mittelmeerfeuerdorn ist übrigens eng mit der Cotoneaster verwandt, im Gegensatz zu ihr sind die Zweige jedoch bedornt. Im Frühling oder Frühsommer erscheinen an ihnen schirmförmige Doldenrispen mit kleinen, weissen, duftenden, fünfblättrigen Blüten, die viele Bienen anziehen. Bis zum Herbst bilden sich erbsengrosse Apfelfrüchte, die relativ lange am Strauch haften bleiben. Sie gelten als schwach giftig und ihr Verzehr kann insbesondere bei Kleinkindern zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Obwohl der Feuerdorn in der Schweiz nicht heimisch ist, machen ihn seine Eigenschaften zum idealen Vogelschutzgehölz, sind doch die im Feuerdorn gebauten Vogelnester vor Katzen, Mardern und anderen kleinen Beutegreifern gut geschützt und die zahlreich wachsenden Beeren erweisen sich als ideales Winterfutter für vielerlei Vogelarten, insbesondere Amseln. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gehölz nahezu immergrün ist. Dies und seine Beerenpracht machen es als Solitär im Garten und Kübel oder als Heckengehölz besonders beliebt. Ebenfalls ein Pluspunkt ist seine Höhe von maximal drei Metern wodurch es sich ausgezeichnet für kleine Gärten eignet. Wird es trotzdem mal zu eng, kommt einfach die Heckenschere zum Einsatz, wodurch der Feuerdorn auch als Spalier- oder Formschnittgehölz kultiviert werden kann. Was den Standort anbelangt, so kommt das anspruchslose Gehölz auch mit trockenen und schwere Böden zurecht, vorausgesetzt es herrschen gute Lichtverhältnisse. Deswegen und dank der guten Winterhärte wird es auch gerne in öffentlichen Grünanlagen eingesetzt. Allenfalls in sehr kalten, trockenen Wintern kann das an und für sich immergrüne, kleine, ovale Blattwerk gelegentlich leiden. Abhilfe können hier, wie bei anderen immergrünen Gehölzen auch, mässige Wassergaben an frostfreien Tagen schaffen.[/COLOR]
     


    Feuerdornsorten im Überblick





    Für unsere Gärten empfehlenswerte Sorten:


    • 'Dart’s Red': dunkelrote Früchte
    • 'Navaho': orangerote Früchte
    • 'Orange Glow': dunkelorange Früchte
    • 'Soleil d‘Or': gelbe Früchte
    • 'Teton': gelborange Früchte




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