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Winterliche Pflanzen - Dekorationen

0Antworten207Aufrufevon Redaktion · 17. November 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge17. November 2016
    Reiche Ernte für winterliche Pflanzen-Dekorationen


    Mit dem Sommerende finden sich viele Fruchtstände im Garten und der freien Natur. Zwar sind sie ideales Futter für Vögel, aber auch wir können sie nutzen, lassen sie sich doch wunderbar in Winter- und Adventsdekorationen einbinden.
    Allen voran natürlich verschiedene Zapfen, wie beispielsweise die von Fichte, Föhre aber auch Erle. Wer die Bäume nicht im eigenen Garten hat, findet sie im Wald oder in Parkanlagen, am liebsten gesammelt bei Spaziergängen an sonnigen, milden Tagen. Im Garten zieren bei genauem Hinsehen kleine, bläulich überhauchte Zapfen den eher gängigen Lebensbaum (Thuja orientalis), während die Koreatanne mit auffallend blau-violettem Schmuck aufwartet. Ob klein oder gross, egal, denn schön sind sie alle. Damit die kleinen Zapfen jedoch besser zur Geltung kommen, fasst man sie einfach zu mehreren zusammen.

    Die Mannigfaltigkeit von Rosen, Stauden und Kletterer

    Die Natur hat aber noch viel mehr zu bieten. An Waldrändern oder in Hecken findet man die Hagebutte der Hundsrose (Rosa canina). Bei Gartenformen ist die Auswahl deutlich grösser. Von kugelig, birn- und flaschen- bis hin zu eiförmig ist alles vertreten.Besonders gross und daher auch sehr attraktiv wirken die Hagebutten von grossblumigen Kletterrosen, vorausgesetzt, man lässt einige abgeblühte Dolden im Juni stehen. Ramblerrosen hingegen warten mit eher kleinen Hagebutten auf, welche besser im Büschel verwendet werden.Aber auch Fruchtstände von Stauden lassen sich gut für winterliche Dekos verwenden. Hier beispielsweise die der Sumpfschwertlilie, Pfingstrose, Distel, Fetthenne (Sedum) und Brandkraut (Phlomis). Bei Kletterpflanzen sind es die Bohnen der Glyzinie (Wisteria), wollige Büschel von Klematis, papierartige Hopfenzapfen oder die sattschwarzen, in kugeligen Ständen, vieler dicht zusammenstehender Efeubeeren.

      


     



    Strohblume und Co. neu arrangiert


    Bei den sogenannten ‘Einjährigen‘ waren es früher oft Strohblumen, Schlafmohn, Statice (Limonium), Lampionblumen (Physalis) oder Jungfer im Grünen (Nigella), die in Körbchen - zusammen mit Zittergras - oder bauchigen Vasen Farbe in den Winter brachten. Heute werden sie zusammen mit Heidekraut zu Kränzen geflochten, legen sich mit Hagebutten um Kerzen oder lugen, eventuell leicht vergoldet und kombiniert mit Zapfen, aus mit Moos gefüllten Schalen. Aber auch Sträucher haben einiges zu bieten. Wie wäre es mit roten Zieräpfelchen, die poliert und auf Draht gespiesst einen Efeu zieren? Und die Früchte von Stechpalme, Feuerdorn, Berberitze, Sanddorn, Hartriegel oder Vogelbeere lassen sich wunderbar, eventuell zusammen mit Efeu- und Klematisranken, Heidekraut, Hortensie oder Hagebutte in Kränze einbinden.Zudem dürfen Kerne mit harter Schale nicht fehlen. Allen voran die Baum- und Haselnuss, ebenfalls Kastanie, Eichel und die Fruchtbecher von Bucheckern. Und wenn wir schon bei den Bäumen sind, aus den Samenständen von Ahornen lassen sich wunderbare Kränzchen winden und die runden ‘Igelchen‘ der Platane setzt man einfach zwischen leuchtende Beeren. Zu guter Letzt wären da noch die filigranen Ähren der Gräser. Diese lassen sich ebenfalls gut zu Kränzchen verarbeiten oder aber umhüllen auf Draht gereiht, anmutig gläserne Windlichter.




     



    Attraktiver Beerenschmuck im Topf


    Ob auf dem Balkon oder Fensterbrett, die immergrüne Skimmie (Skimmia japonica) ist ein attraktiver Schmuck in der kalten Jahreszeit. Da der Zierstrauch zweihäusig ist, werden die weiblichen, mit kleinen gelb-weissen Blüten im späten Frühjahr und leuchtend roten Beeren, die ab Oktober reifen und den ganzen Winter über haften bleiben, als Fruchtskimmien bezeichnet. Auch die intensiv duftenden Blüten der männlichen Skimmie öffnen sich im Frühjahr, wichtiger sind jedoch die in langen Rispen angeordneten, je nach Sorte rosa bis dunkelroten Blütenknospen, welche sich bereits im vorangehenden Hochsommer zeigen. Dadurch beträgt die Blütezeit fast 10 Monate. Um jedes Jahr Beeren anzusetzen benötigen Fruchtskimmien männliche Exemplare in ihrer Nähe. Dies ist übrigens auch bei selbstfruchtenden Pflanzen sinnvoll. Ob Frucht- oder Blütenskimmie, beide bevorzugen einen eher sauren Boden und geben in Kombination mit Hebe, Heide und Gräser eine ausdauernde Winterbepflanzung ab, vorausgesetzt, sie werden vor langanhaltenden Frostperioden mit einem Vlies abgedeckt.

        

          

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