Eine Alternative zum monotonen Gräserrasen
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Viele Gartenbesitzer sind bestrebt eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen in ihren Gärten zu haben, um ihnen dadurch ein individuelles Aussehen zu geben. Dabei bietet ein Blumerasen als artenreiche Alternative zum monotonen Rasen eine entsprechende Unterstützung.Um einen farbenprächtige Fläche zu erhalten, braucht es bei einer Neuanlage eines Blumenrasens viel Geduld. Denn die Natur braucht Jahrzehnte, um auf natürliche Art und Weise solche Pflanzengesellschaften hervorzubringen. Ähnlich kann es bei einer Ansaat von Blumenrasen einige Jahre dauern, bis sich eine buntblühende, artenreiche Pflanzengesellschaft entwickelt hat.[/COLOR]
Mondoflor Wiese
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Um bei einer Neuanlage Fehler zu vermeiden, sind folgende Punkte zu beachten:[/COLOR]
Standortwahl
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Sonnige Flächen mit nährstoffarmen, durchlässigen Böden eignen sich am besten. In der Regel sind [/COLOR]
Gartenböden[COLOR= rgb(0, 0, 0)] meist zu nährstoffreich, dann hilft eine entsprechende Produktauswahl oder die Abmagerung des Standorts durch Einmischung von Perlit oder Sand.[/COLOR]
Saatzeitpunkt
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Der ideale Saatzeitpunkt ist das Frühjahr, wenn sich der Boden auf etwa 8° bis 10° C erwärmt hat (etwa von Mitte April bis Anfang Juni). Denn zu niedrige Temperaturen im Boden hindern die Wildblumen an der Keimung, nicht aber das Unkraut, das damit einen unerwünschten Wachstumsvorsprung erhält. Im Herbst ist eine Ansaat von Mitte August bis Mitte September möglich, ergibt aber je nach Witterungsverlauf grasreichere Bestände.[/COLOR]
Saatbeetvorbereitung und Ansaat
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Saatbeetvorbereitung und Ansaat erfolgen ähnlich wie beim Rasen. Allerdings darf das Einhaken nur sehr oberflächlich erfolgen, da Wildblumen vorwiegend Lichtkeimer sind und eine zu tiefe Ablage die Keimung verhindert.[/COLOR]
Unkrautbekämpfung
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]In allen Böden hat es eine hohe Anzahl von Unkrautsamen, die nach der Bodenbearbeitung auflaufen. Am besten lässt man den Boden nach der Bearbeitung 3 Wochen liegen, keimendes [/COLOR]
Unkraut [COLOR= rgb(0, 0, 0)]wird danach durch eine zusätzliche oberflächliche Bodenbearbeitung entfernt. Bei starkem Unkrautdruck sollte man diesen Vorgang wiederholen.[/COLOR]
Schnitttermin und –häufigkeit
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Im Ansaatjahr können einjährige Ackerunkräuter überhand nehmen und die langsamkeimenden, mehrjährigen Wildblumen konkurrenzieren. Deshalb bedarf es 4-6 Wochen nach der Aussaat des ersten Säuberungsschnitts mit einem hochgestellten Rasenmäher. Mit weiteren Säuberungsschnitten im Ansaatjahr alle 3-6 Wochen sollen die Wildblumen genügend Licht und Raum zum Keimen erhalten und Unkräuter effektiv bekämpft werden.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Blumenrasen ist aufgrund seiner niedrigwüchsigen Arten jederzeit betretbar. Hinsichtlich des Pflegeaufwands ist der Blumenrasen anspruchslos. Gräser und Weißklee werden durch häufiges Schneiden gefördert. Geringe Schnitthäufigkeit ist zum Vorteil des Wildblumenanteils.Bei einem hohen Anteil an Gräsern und starker Beanspruchung wird eine leichte [/COLOR]
Düngung [COLOR= rgb(0, 0, 0)]empfohlen. Blumenrasen mit Kleeanteil benötigt keine Düngung, da Kleearten den Stickstoff aus der Luft pflanzenverfügbar machen. [/COLOR]
Nara Blumenrasen
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Quelle: Eric Schweizer AG[/COLOR]
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