Wir sind mit der Finanzierung auch an die Grenzen gegangen. Unser Bankberater war aber trotzdem überzeugt, dass es klappt, auch weil wir schon beim ersten Gespräch praktisch alle nötigen Dokumente, genaue Budgets, etc. bereit hatten. Je besser ihr euch vorbereitet, desto einfacher wirds mit der Bank.
Die Bedenken einiger Forenschreiber sind aber nicht unbegründet. Wenn das "günstige" Auto im falschen Moment abliegt und entweder teuer repariert werden oder gleich ein neues beschafft werden muss, kann es schnell knapp werden. Ein Risiko bleibt immer.
Ihr könnt übrigens mittels Eigenleistungen zusätzliches Eigenkapital einbringen. Zum Beispiel: Wände streichen, Laminat/Teppich verlegen, Gartengestaltung, Gipser-Handlanger machen, usw. Wir haben so ca 30'000 Franken eingespart. Erfordert natürlich ein gewisses handwerkliches Geschick und viel Freizeit.
Die Berechnung des Hauses ist wirklich nicht knapp berechnet. Der Architekt hat volle Kostenkontrolle. Ich kenne ihn schon seit ich 2 Jahre alt bin, er würde mich nie und nimmer ins Messer laufen lassen oder mich mit niedrigen Preisen Linken. Wir haben bewusst sein Projekt gewählt weil er einen hervorragenden Ruf geniesst. 2 Häuser sind auch schon gebaut und die sind zufrieden mit ihm als Architekt.
Lass Dir doch von den Besitzern (oder dem Architekten) zeigen, wie stark die Abweichungen (Offerte gegenüber den Rechnungen) waren. Auch das bringt zusätzliche Sicherheit, sowohl bei euch, wie auch für die Bank, wenn sie sehen, dass hier die Kosten mit den Offerten übereinstimmen.
Wir sind mit der Finanzierung auch an die Grenzen gegangen. Unser Bankberater war aber trotzdem überzeugt, dass es klappt, auch weil wir schon beim ersten Gespräch praktisch alle nötigen Dokumente, genaue Budgets, etc. bereit hatten. Je besser ihr euch vorbereitet, desto einfacher wirds mit der Bank.
Die Bedenken einiger Forenschreiber sind aber nicht unbegründet. Wenn das "günstige" Auto im falschen Moment abliegt und entweder teuer repariert werden oder gleich ein neues beschafft werden muss, kann es schnell knapp werden. Ein Risiko bleibt immer.
Ihr könnt übrigens mittels Eigenleistungen zusätzliches Eigenkapital einbringen. Zum Beispiel: Wände streichen, Laminat/Teppich verlegen, Gartengestaltung, Gipser-Handlanger machen, usw. Wir haben so ca 30'000 Franken eingespart. Erfordert natürlich ein gewisses handwerkliches Geschick und viel Freizeit.
Ja das stimmt, unser Auto ist tatsächlich schon etwas älter. Das ist auch das was mein Mann sagt, warum wir mehr haben müssen als nur das EK, Er ist zwar kein Automechaniker, aber er wartet die Motorräder und unser Auto selber.
Wir sind schon seit Tagen dran unsere Finanzielle Lage aufzuschreiben, unsere Fixkosten und die Haushaltskosten aufzuschreiben und wir haben sofort die Konten geändert und machen schon mal monatlich 2000 Fr. auf die Seite und schauen ob wir mit weniger klar kommen.
Ich will dieses Haus wirklich. Vor allem auch, weil ich mir dort ein Fotostudio einrichten könnte mit einer Freundin. Wir fotografieren beide fürs Leben gerne und uns fehlt nur noch ein Studio. Das wär ein kleines Projekt dass ich mir gerne erfüllen würde. Mein Mann der möchte einfach mehr Platz für seine Motorräder und eine Ecke wo er rumschrauben kann. Jetzt muss er das bei uns in der dunklen Tiefgaragenbox machen, das ist für seine Gesundheit auch nicht gerade das wahre.
Also mein Mann kann keine Eigenleistung erbringen, da er geschäftlich auch oft weg ist. Ob ich das kann weiss ich nicht, aber ich werd auf jedenfall einen Bekannten fragen ob er mir bei der Küche und bei den Malerarbeiten hilft. Ich hoffe dass das nicht illegal ist wenn ich ich ihn um Hilfe bitte. Er ist Maurer und Plättlileger und hat selber grad sein eigenes Haus gebaut. hihi mein Traum wäre eben eine IKEA Küche, ich liebe IKEA. /emoticons/default_ohmy.png Einzig Gartenarbeiten könnte ich evt machen.
Heute abend werden wir sicher nochmals Details besprechen und morgen werd ich glaub anrufen bei der Bank, der bammel bleibt aber 🙂))
@viremar, ja hab die Projektleiterin gefragt wie die anderen mit dem Budget klargekommen sind. Also eine Familie wars absolut kein Problem und bei der anderen Familie mussten sie immer wieder drauf aufmerksam machen dass sie die Kosten nicht überschreiten dürfen. Sie hat aber auch erwähnt, dass die Familie eher exklusive Wünsche hatte und immer wieder Änderungen wollten und sich nie entscheiden konnten.
In meinem Bekanntenkreis haben alle sehr defensiv gekauft und finanziert. Und was ich von den Kreditabteilungen so mitbekomme, siehts eher umgekehrt aus und die meisten Objekte werden solide finanziert.
Wir hätten uns ein 50% teureres Objekt leisten können, aber haben bewusst verzichtet zugunsten einer soliden finanzierung und gesicherten Zukunft.
Es ist ja nur ein gut gemeinter Ratschlag. Mir ist es egal, wenn wer wegen Luxuswünschen sich in Teufels Küche bringt. Der Bank übrigens auch, die kriegt ihr Geld garantiert wieder.
gfc, du hast sicher auch recht mit deiner Sichtweise, hätte es auch lieber so gehabt.
Es ist aber nicht so dass wir hier ein Luxusobjekt bauen wollen. Das Haus ist sehr schlicht aber funktional und genial. Das Haus hat 150 m2 Nettowohnfläche, der Boden ist mit 373 m2 sehr klein aber für uns gerade richtig, weil wir keine Gartentypen sind. Um das Grundstück ist eine schlichte Betonmauer. Wir haben weder Kamin noch Sauna geplant oder irgendwelche Schickimicki Armaturen, Jaccuzzi oder Duschtempel, auch keine Kochinsel. Falls mein Bekannter Zeit hat und Muse, werde ich mir meine IKEA Küche aussuchen und mithelfen und zusammen bauen. Wie gesagt ich liebe IKEA. /emoticons/default_ohmy.png Falls wir das Projekt wirklich bauen kann ich ja eine Skizze zeichnen und rein stellen. Seine Original Pläne will ich nicht veröffentlichen. Aber ich bin ja Bauzeichnerin ich kann eine vereinfachte Form rein stellen.
Ach um nochmals auf meine Eingangsfrage zurück zu kommen. Wie sollte das Verhältnis PK und Bargeld sein? Muss das halbe halbe sein oder gibts auch solche die nur mit der PK bauen?
950T in Graubünden find ich enorm viel, daher der Term "Luxus". Gibt's denn kein günstigeres Objekt?
Effektiv gesagt, sollte man in deinem Alter - sorry für die Ehrlichkeit - mit 0% PK rechnen. Mit 10% EK und 10% 3. Säule wär's notfalls ok, aber darunter ist's einfach hochriskant.
950T in Graubünden find ich enorm viel, daher der Term "Luxus".
Stimmt. In einem anderen Thread gibst du die Landkosten mit gut 200k an. Dass heisst das Haus kostet 750k. Für 150m2 Wohnfläche schon eher im oberen Bereich. Wieviele Kubikmeter soll das Haus haben?
Habs mir jetzt noch grob durchgerechnet, nur die Tragbarkeit. Du gibst 210K EK an. Hypo also 740k (bei 950k Totalpreis).
Jährliche Kosten gemäss 6%-Regel sind 44'400, erforderliches Einkommen (brutto) also ca 133k.
Du sagst 2500 Miete monatlich geht grad noch so, dass dies 1/3 des Einkommen ausmacht (in rechne mal Nettoeinkommen). Also hast du Netto 2500*3=7500 * 13(?) = 97500 Jahreseinkommen.
Möchte Dich nicht frustrieren, aber lasst Euch mit 15'000.- als Reserve nicht auf ein Bauvorhaben ein!!
Wir sind aktuell am Bauen ( siehe Forum-HausTagebuch von J.A.S.O.) und haben - wie andere hier auch - die Erfahrung gemacht, dass ein Betrag von 10'000.- von einem auf den anderen Tag weg sein können.
Als Bsp:
Bei uns musste am 2. Tag des Aushubes die Aushubwand zum oberen Nachbarn mittels 3 Betonpfeiler gestützt werden, damit uns die Granitmauer des Nachbarn nicht abrutscht; Kostenpunkt 10'000.- .....
Auch die Tragbarkeit scheint eher knapp zu sein.....
Ihr werdet wahrscheinlich eine Bank finden, die Euch das finanziert, aber die Bank hat andere Interessen als Ihr.....und diese sind nicht immer zu Eurem Wohl....
950T in Graubünden find ich enorm viel, daher der Term "Luxus". Gibt's denn kein günstigeres Objekt?
Effektiv gesagt, sollte man in deinem Alter - sorry für die Ehrlichkeit - mit 0% PK rechnen. Mit 10% EK und 10% 3. Säule wär's notfalls ok, aber darunter ist's einfach hochriskant.
Du bist gut gfc /emoticons/default_smile.png, das ist absolut Normal hier, weil unser schöner Boden hier sehr beliebt ist. Leider sehr zu unserem Leidwesen. das macht mich eh schon etwas hässig, weil ein Gehalt hier im GR einiges unter dem CH-Durchschnitt liegt. In Chur selber ist es schier unmöglich zu Bauen drum kommen auch sehr viele in die Umliegenden Dörfli. Weiter Richtung Flims da gibts keine 3 Zimmerwohnung unter einer Million zu kaufen. Haben grad noch ein Projekt angeschaut von einem anderen Architekten, da kann man ein 4.5 Zimmerhaus ab 950'000 erwerben. Etwas ältere Häuser die 20 Jahre sind kosten ca 1.2 Milionen, ok die haben etwas mehr Umschwung. Mit einem Bodenpreis von 560 m2 - 640 m2 je nach dem ob Ruhiges Quartier oder an der Hauptstrasse. Ausserdem müssen wir hier im Dorf mach Minergie-Standart bauen.
War heute in einem der bereits fertigen Häuser, sieht wirklich sehr schön aus.
Hmm also ein guter Architekt hat doch Reserven in der Bauausschreibung drin und die Nebenkosten müssen auch alle transparent drin stehen. Also ich hab die Aufstellung kontrolliert, bin nicht mit allem einverstanden wie es dort steht, einige Punkte scheinen mir schon sehr übertrieben hoch und andere etwas zu knapp, aber was die Nebenkosten angeht sind die dort schon mit knapp 70'000 ein berechnet. Bin von Beruf Bauzeichnerin und Konstrukteurin, hab selber Bauausschreibungen geschrieben früher, von daher kenne ich die Arbeiten für ein Haus von der Baustelleneinrichtung, Baugrube, Ingenieurarbeiten bis hin zu den Umgebungsarbeiten.
Also am Freitag werden wir dann sehen obs reicht, falls nicht müssen wir uns etwas anderes suchen. Das dauert dann wahrscheinlich wieder etwas länger, aber ich werde nicht aufgeben. Mein Architekt hab ich jedenfalls bereits, wenns nicht dieses Objekt ist, dann ein anderes. Ihr könnt sicher sein, wir werden uns nicht übernehmen, dafür sorgt dann mein Mann schon. Ich bin viel Risikofreudiger als mein Mann. Er ist eher des Skeptiker und ohne ihn gehts eh nicht. Hab eh schon einen Dämpfer heute bekommen, der von der Bank meinte dass Bargeld und PK im Gleichgewicht sein sollte. Naja ich bin mal gespannt.
Seit ich übrigens mich mit dem Gedanken befasse, quetsch ich jeden Häuslebauer aus wie sie das Haus finanziert haben und welche Firmen sie empfehlen würden... Haarsträubend manchmal. Sehr wenige die wirklich mit gutem Polster bauen. Viele gehen absolut ans Limit.
Jetzt kommt dann als nächstes die Frage bei welcher Bank habt ihr eure Hypothek gemacht.
Wir sind vor 5 Wochen in unser neues Haus eingezogen. Wenn es eine Sicherheit beim Bauen gibt, dann dass eben nichts sicher ist. Plötzlich kostet das mal eben 5000 CHF, das hat man vergessen oder jenes wurde nie gesagt und alles kostet mind. einen vierstelligen Betrag. Und dann kommt plötzlich noch die Gemeinde mit etwas... Oder der Nachbar macht einen Einspruch und du musst umplanen etc.
Und wegen dem 'teuren' Land: Unser Land kostet hier ca. 800-1000 CHF und trotzdem schafft mans für 900000-1Mio ein EFH zu bauen.
Aber wenn du wirklich alles besser zu wissen scheinst, dann halt ich mich raus und wünsch dir viel Glück.
Menno, du musst jetzt nicht eingeschnappt sein gfc deswegen, ich weiss es sicher nicht besser als du. Ich kann mir einfach nicht vorstellen als Bauherr ein Haus zu bauen und so leichtgläubig dem Architekten alles zu glauben. Man muss schon selber prüfen obs auch verhebet und die Wahrscheinlichkeit dass ein Nachbar Einspruch erhebt ist ziemlich gering, wüsste nicht warum, höchstens wenn ihm die Betonmauer nicht gefällt, aber eine Rechtsgrundlage hat er deswegen trotzdem nicht. Das ist evt bei einem individuellen Projekt so, aber nicht bei unserem Standarthaus. Mein Vorteil ist halt, ich bin aus der Baubranche, hab selber schon Bauleitungen gemacht. Mein Spezialgebiet waren Abwasserreinigungsanlagen und Schalungs- und Eisenbetonpläne für Architekten zu zeichnen.
Also darum nochmals wegen dem Bauen hab ich keine Frage gestellt, das war für mich schon klar wie das abläuft, meine Frage war lediglich nur wie sich das EK zusammen stellt und wie die Tragbarkeit errechnet wird. Da hab ich gerade mal zwei Antwort bekommen. Der Rest hat sich über unsere Finanzen belustigt und uns als Risiko eingestuft und mir weiss machen wollen was da alles für zusätzliche Kosten auf uns zukommen werden. Das war ja nicht nötig. Die zweite Antwort war der Supergau der mir vorgerechnet wurde, das in 10 Jahren vielleicht stattfinden könnte. Es kommt mir so vor, als ob wir in den 10 Jahren keinen Rappen abzahlen könnten.
Mir stinkts einfach in den nächsten 10 Jahren wieder 200'000 Fr. für Miete zu zahlen ohne ein Recht auf die Wohnung zu besitzen. Und ich würds auch machen wenn ich fürs haus 300'000 bezahlen müsste, aber im Grundbuchamt steht mein Name drin und wenn mir danach ist, kann ich es auch wieder verkaufen.
@gfc: Wo baust du denn im Kanton Zürich? Bei Bodenpreisen um die 1000.- kostet ein freistehendes EFH üblicherweise deutlich mehr wie eine Mio CHF! Im Kt ZH wird der Markt fast zu 100% von GU's dominiert, "frei" kaufbares Bauland stellt eine absolute Mangelware dar (lediglich über Vitamin B oder Erbschaften zu erhalten).
@goodie31: Meine Empfehlung lautet: Bauen, wenn euch eine Bank das Projekt finanziert! An einer Reserve von 30'000.- sollte trotzdem eisern festgehalten werden, auch während einer Bauphase können unvorgesehene Ereignisse eintreten. Damit meine ich nichts im Zusammenhang mit dem Bauen, sondern wie bereits ausgeführt, irgendwelche Vorkommnisse im täglichen Leben.
Damit du vergleichen kannst, nenne ich dir unsere Ausgaben für die Erstellung unseres Hauses:
Gesamtkosten Hausbau inkl. Land: 1.4 Mio CHF
Ursprünglich hätte das Haus 1.25 Mio kosten sollen, besonders der Innenausbau (KNX, ...) und die Umgebungsarbeiten (nachträgliche Drainageleitungen entlang unserer Grundstückgrenzen, Kosten Gartenbauer) verteuerten das Hausprojekt.
Zu deiner Hauptfrage: Unser EK belief sich auf 550'000.-, der PK-Anteil betrug 100'000.-. Unsere Hypothek beläuft sich auf 850'000.-, im damaligen finanziellen Umfeld (2009) haben wir dieses Geld supergünstig erhalten. Über die nächsten 10 Jahre werden wir über zwei 3A-Konten und einem zusätzlichen Amortisationskonto die Hypo auf ca. 650'000.-- reduzieren. Diese Amortisation müsst ihr neben den Einlagen für Renovationskosten (1% der Hauskosten) unbedingt bewältigen können, ansonsten "übernehmt" ihr euch nach einigen Jahren.
Ein "sparsameres" Leben erleichtert diese Vorgaben natürlich um einiges, eventuell hättet ihr die Möglichkeit, euer EK mit Schenkungen oder Erbvorbezügen der Eltern zu erhöhen.
Wenn wir nicht gebaut hätten, wäre ein grösserer Anteil unseres Vermögens in Wertschriften angelegt worden. Ein relativ kleiner Betrag, den ich momentan im Wertschriften-Depot bewirtschafte, zeigt eindrücklich, dass der Investitions-Entscheid ins Bauen der richtige war.
du sagst die Anlagekosten betragen 950t für ein EFH nach Minergie ohne Luxus in GR, bei einem Landpreis von ~600chf/m2 !
Bei ca. 500m2 Land bleiben dann noch 650tchf fürs Haus.
Da lässt sich bestimmt noch was rausholen, auch mit Minergie.
Hast du zum Häuslebauen auch mal über die Grenze geschaut....... ?
Gruss moudi
Das Land beträgt genau 373 m2
Hmm ja von meiner Seite ist leider kein Erbvorbezug möglich da meine Eltern beide verstorben sind und ich ganz wenig geerbt habe, aber ich denke meine Schwiegermama würde uns schon noch etwas fürs Haus geben. Angeboten hat sie es schon aber eben nur mündlich.
Da zwei der Häuser schon gebaut sind, können wir evt auch von deren Erfahrung Profitieren. Werde versuchen auch viel selber zu machen und ich hoffe dass dann der Freund meiner Schwiegermama uns bei einigen Arbeiten helfen kann, da der Maurer, Maler, Plättlileger usw. in einem ist und Zeit hat.
Auf dem Grundstück war davor bereits ein Haus gestanden das abgerissen wurde. (Unser Anteil des Abrisses ist auch in der Bauausschreibung drin) Es ist mitten im Dorf und eben. Der ideale Bauplatz ohne grosse Überraschungen.
Lass dich nicht ins Boxhorn jagen. Ich finde man soll es wagen. Wiso immer alles im Voraus genau wissen und berechnen. Wir haben damals mit 30 und 2 Kinder uns ein Haus für 800`000 gekauft. Wir glaubten einfach an uns, und mein Mann hat sich super für die Bank vorbereitet. Zuerst ging er auf die UBS, da ist er hochkant rausgeflogen🙁. Dann ist er zur Bank in unserem Dorf gegangen. Und dort hat man uns die Chance gegeben, weil man sich ja kennt. Wir hatten 30 t von einem Kollegen 30 t von der Firma und 30t von der PK als Eigenkapital??!!. Wir haben immer gedacht; wenns nicht geht verkaufen wir das Haus hald wieder. So hätten wir wenigstens doch mal in einem Haus gewohnt! Und wir haben es geschafft. Jetzt nach 16 Jahren bauen wir ein neues Haus unser Holzhaus.
Und das mit den Mehrkosten. Ja man muss hald beim Innenausbau wirklich im Budget bleiben, aber mit Disziplin geht das. Im neuen Haus sind wir jetzt ein bisschen grosszügiger mit dem Aussuchen.
Also wage es doch, es kommt sowiso alles wie es muss!
Die Lage hat ja nur Einfluss auf den Grundstückspreis, nicht auf den Hauspreis /emoticons/default_wink.png
Nicht ganz, ein Grundstück für 300.--/m2 am Hang ist schwieriger zu bebauen als in der Ebene.
Was in goodie31s Grundstück zwar nicht der Fall ist, aber dafür steht da noch ein Haus, welches zuerst abgebrochen werden muss und im Preis inbegriffen ist.
Das Haus hätte eine Nettowohnfläche von 150 m2 und das Architektenhonorar kann ich ja schreiben das ist mit 46'000 Fr. aufgelistet. Muss nochmals etwas korrigieren, die Baunebenkosten sind mit 40'000 Fr. ausgewiesen. Die Umgebungsarbeiten inkl. Carport, Betonmauer und Gartenarbeit und Anteil Kanalisation sind mit 63'000 Fr. ausgeschrieben.
Jetzt hab ich gerade noch ein weiteres Projekt bekommen als PDF, auch im gleichen Dorf aber ganz ruhig gelegen neben einem 18 Loch Golfplatz und nur ein paar Schritte von der Firma in der mein Mann arbeitet. Ich bin wirklich am Boden zerstört, dort kostet der Boden sage und schreibe 665 m2 also 105 Fr./m2 mehr als das mitten im Dorf an der Hauptstrasse.
Da ist eine Endbausumme von 980'000 Fr. ausgerechnet und das Architektenhonorar ist nicht wirklich ausgewiesen, aber ich nehme mal an im Preis inbegriffen und die besonderen Gebühren wie Handänderungsteuer Amtliche Schätzung, sind nicht inbegriffen. Den Architekten kenne ich aber leider nicht. Aber ganz ehrlich bei dem Projekt hätte ich wirklich auch begründete Sorgen.
Dann hab ich doch noch ein weiteres Projekt angefordert das ist um einiges Günstiger, ich glaub so 825'000 Fr. aber das ist mit Tiefgarage, also wird von 4 Parteien genutzt. Und es steht genau gegenüber der Kantonspolizei. hehehe
Ich merke schon ich werde total hibbelig und hab jetzt richtig Bauchschmerzen wegen dem Banktermin morgen.
edit: Viremar: Ja der Anteil vom Abbruch ist auch im Preis inbegriffen unter der Rubrik Vorbereitungsarbeiten ist der Anteil mit 14'000 Fr. drin. (Baustelleneinrichtung, Abbruch, Zufahrten, Plätze, kosten für Energie während dem Bau, Sortierung Bauabfälle usw...)
Ach ja bei uns im Dorf ist praktisch alles Eben. Wir sind grad im Tal bevors da in die Skigebiete hoch geht.