Der Polier ist inzwischen wieder auf unserer Baustelle anzutreffen und damit geht's endlich weiter.
Heute wurde der Garagenboden in Monobeton ausgeführt, die Frostriegel sind auf dem Bild mit dem Magerbeton gut zu erkennen. Bis morgen Mittag sollte dieser aalglatte Beton nicht durch Regen "gestört" werden, darum ein Stossgebet zum Wettergott./emoticons/default_wink.png
Gestern entlud sich direkt über unserer Baustelle ein heftiges Gewitter, kurz danach habe ich die Fotos im Anhang geschossen. Offensichtlich wird es nötig sein, einen Schottergraben im Vlies mit entsprechendem Gefälle um die Garage anzulegen, die angesammelte Wassermenge zeigt dies deutlich.
Zwischen Garage und Wohnhaus, die thermisch im Bodenbereich wie im Wandbereich mit XPS-Material getrennt wurde, muss eine Wasserdichtung angebracht werden. Eines der Bilder zeigt mit der offen gelegten XPS-Dämmschicht die Vorbereitungsarbeiten dazu.
Gestern auf der Baustelle fragte ich mich, ob die Garagen-Torhöhe (beim Garagensturz) von 2.13 bis 2.14 m genügend hoch angelegt wurde. Die eigentliche Garagendecke weist im vorderen Bereich eine Höhe von 2.38 m auf, im hinteren Bereich misst sie etwa 2.25 m.
Aus welchem Grund werden in den Kellergeschossen Kalksandsteine verbaut.
Preis, Optik, etc.
Das Gewicht für die Akkordmaurer ist es sicher nicht.
Andy
Hallo Andy
Eigentlich weiss ich ebenfalls nicht, weshalb im Kellergeschoss nicht die normalen "Bricks" verbaut wurden, da weiss sicher jemand aus dem Forum eine Antwort.
Der Grund, weshalb die eine Innenwand im Garagenbereich mit Kalksandsteinen gebaut wurde, liegt in der dazwischenliegenden Perimeterdämmung. Bei einem vollständigen Hochziehen der Betonwände hätte man aus Verschalungsgründen die Perimeterdämmung an gewissen Stellen durchbohren müssen. Jedenfalls wurde mir das so mitgeteilt, eventuell waren auch Kostengründe ausschlaggebend.
Mit der ausgeführten Lösung müsste nun stehendes Wasser eine Niveauhöhe von einem Meter erreichen, bis Wasser in die Garage gelangen könnte. Mit diesen Vorgaben können wir leben, ein Hochstauen des Wassers auf diese Höhe ist nach menschlichem Ermessen auszuschliessen.
Aus welchem Grund werden in den Kellergeschossen Kalksandsteine verbaut.
Ich habe diese Frage im Forum auch schon mal gestellt und da wurde geantwortet, dass bei nicht beheizten Räumen, diese Steine verwendet würden. ich finde gerade den Beitrag nicht, werde diesen aber bei Gelegenheit noch verlinken.
@ Pfälzer: Und wie ist das mit der Verwendung (primär oder nur) in unbeheizten Räumen? Habe ich das noch korrekt im Gedächtnis?
Grüsse Chris
Bei unserem Haus wurde jedenfalls genau die eine Trennmauer im UG, welche zwischen zwei unbeheizten Räumen (Keller / Technikraum) ist mit den Kalksandsteinen gebaut. Habe mich immer gefragt weshalb...
die Auswahl für das KS-Mauerwerk hat definitiv nichts damit zu tun, dass dies zwischen nichtbeheitzen Räumen eingebaut werden müsste..
Ein Trennung Warm-Kalt geht damit eh nicht, also bleibt der Einsatz in Kaltzonen wie eben dem Keller.
Im Prinzip kann man für alle nichttragenden Wände alle gängigen Steine verwenden, bishin zur Leichtbauwand. Alles kein Problem. Technisch völlig egal.
Aber wie ich oben schon aufgeführt hatte, nimmt man im gängigen Preisrahmen einen Stein, welcher ohne Problem Feuchtigkeit verträgt, zudem möglichst nicht verputzt werden muss, damit man ihn überstreichen kann. Das spart letztendlich Geld.
Auch geht man davon aus, dass im Keller schwere Gegenstände angeschraubt werden und daher das Mauerwerk dies auch aushalten sollte. Sonst meckert der Bauherr evtl. später darüber.....
Gestern war bei angenehmen 29 Grad /emoticons/default_wink.png Arbeit um die Garage herum angesagt, ich schuftete einen ab und vertiefte den künftigen Schottergraben im Gefälle um einige Dezimeter. Morgen werde ich "meine Arbeit" mit der Wasserwage kontrollieren. An meinen Blasen ist zu erkennen, dass ich doch nur bedingt als Bauarbeiter tauge /emoticons/default_biggrin.png
Ja das ist dann Bauherrenleben live.... aber wieso?
Das Bild Nr. 3 ist ja der Hammer. Dachte schon ich hätte ein Gläschen zuviel, aber meine Augen sind noch prima in Schuß... wie geht das?
Die Mauerabdeckung ist ok.
Hallo Pfälzer
Habe soeben das ominöse Bild ausgewechselt, da hat mir die Software doch was ganz verrücktes zusammengeschnipselt /emoticons/default_biggrin.png
Ja, dieser Graben war eine Heidenarbeit, die Platzverhältnisse zwischen Betonwand und Erdhügel waren sehr eng und zudem kamen mir dauernd die Befestigungspfosten der Verschalung in den Weg.
Jedenfalls hat heute der Polier meine Bemühungen kurz mit "das passt" anerkennend erwähnt.
Habe eine Frage zu Bild 3 in Beitrag 73 (ich habe unten im Bild ein Auszug gemacht): Was ist das (der Erker)? Ein Lichtschacht? Ist er mit XPS-platten versetzt?
Wow, bei Euch gehts ja auch in grossen Schritten vorwärts!
Der Kabelsalat im der Bodenplatte über Keller kommt mir bekannt vor /emoticons/default_wink.png
Wir wollten vor dem Betonieren die Leitungen überprüfen, als Laie fast unmöglich...
Ich bin sehr gespannt wie es bei Euch weitergeht und werde sicher als Leserin dabei bleiben /emoticons/default_wink.png
Grüsse, steig
(baut Ihr auch in der Region Züri Unterland?)
Hallo steig
In der Tat war die Überprüfung der E-Leitungen für mich nur ansatzweise überprüfbar. Die EG-Decke soll noch "schlimmer" aussehen, darum frage ich unseren Elektroplaner an, ob er sich die Sache kurz /emoticons/default_biggrin.png anschauen könnte.
Euer Projekt interessiert mich ebenfalls, unteranderem auch eure KNX-Verkabelung. /emoticons/default_wink.png
Im Anhang ist unsere Elektroplanung einsehbar.
Unser Haus entsteht ebenfalls im Züri Unterland ... im Rafzerfeld.
Am Abend nahm ich nochmals die Schaufel und die Wasserwaage zur Hand und perfektionierte das Gefälle des um die Garage angelegten Schottergrabens. Am Donnerstag wird dieser dann definitiv mit Schotter und einem umfassenden Vlies gefüllt.
Die ausgeführte "Abdichtung" zwischen Hobbyraum und Garage wurde meines Erachtens gut ausgeführt, auf die Meinung von Pfälzer bin ich gespannt.
Morgen wird der Terrassenbereich betoniert, die Akkordmaurer beginnen mit dem Hochziehen der EG-Wände. Zeitgleich sollte der grosse Lichtschacht auf den gewünschten Abstand von 18 cm versetzt werden, die fehlenden unteren Abstandshalter werden dann bei sämtlichen Lichtschächten "nachgerüstet".