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Brauner Wurm mit Fühler

5Antworten3’816Aufrufevon proxteam · 28. Oktober 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. proxteam2 Beiträge28. Oktober 2016
    Hallo zusammen,

    ich habe eine chinesische Palme im Topf und mir sind so eigenartige Würmer in braun mit Fühlern aufgefallen, welche dem Tausendfüssler ähneln. Könnt ihr mir sagen, was das für ein Wesen ist und ob dieses schädlich ist?

    Vielen Dank!



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  2. Susann6’311 Beiträge29. Oktober 2016
    Das ist ein Tausendfüsser, genauer wahrscheinlich ein Hundertfüsser 🙂  Da gibt's aber unzählige Arten und Sorten, Genaueres kann dir nur ein Experte sagen  😉  

    Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, sind also eigentlich Aufräumer im Garten. In Töpfen können sie faule Wurzeln anzeigen - die sie eben auch mögen. Gehäuft treten sie also immer dann auf, wenn eine Pflanze zu feucht gehalten wird. Da hilft eigentlich nur "trockenlegen".

    Mehr Tipps zu der gleichen Frage findest du hier.

  3. Hobbygärtnerin29. Oktober 2016 · bearbeitet
    tDas ist ein Tausendfüsser, genauer wahrscheinlich ein Hundertfüsser 🙂  Da gibt's aber unzählige Arten und Sorten, Genaueres kann dir nur ein Experte sagen  😉  

    Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, sind also eigentlich Aufräumer im Garten. In Töpfen können sie faule Wurzeln anzeigen - die sie eben auch mögen. Gehäuft treten sie also immer dann auf, wenn eine Pflanze zu feucht gehalten wird. Da hilft eigentlich nur "trockenlegen".

    Mehr Tipps zu der gleichen Frage findest du hier.
    nicht ganz richtig, Susann. Der Hundertfüßer ernährt sich räuberisch und zwar von Kleinstlebewesen wie kleine Spinnen, Asseln etc.

    Der Tausendfüßer ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und man findet ihn u.a. an verfaulten Wurzeln und im Kompost.

    Beide Tierarten sind aber ungefährlich, bis auf einige Hundertfüßerarten, die z.B. in Gemäuer, also innen, leben und durch ihre Fangzähne Gift abgeben. Wir waren mal im Urlaub in der Toskana und hatten ein Zimmer auf einem ehemaligen Weingut. Die Häuser dort wurden als Touristenunterkünften umgebaut und in den Mauerritzen lebten viele große Hundertfüßer, richtig groß und wer sie abends, wenn sie aus ihren Schlupfwinkeln krochen, sah, erschreckte sich wegen ihrer Größe und Beschaffenheit. Diese Gattung ist giftig und ihr Biss tut weh.

    Der Hundertfüßer auf dem Bild ist völlig harmlos und sollte in die Freiheit gesetzt werden, damit er dort weiter seinen Pflichten nachkommen kann 😀  

  4. proxteam2 Beiträge29. Oktober 2016
    Danke euch! In die Freiheit setzen ist wohl etwas schwierig, sie sind sehr schnell und klein /emoticons/default_icon_wink.gif


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  5. Andreas7’092 Beiträge29. Oktober 2016
    och, wenn sie überleben wollen tun sie das auch....

  6. Susann6’311 Beiträge29. Oktober 2016
    Der Hundertfüßer ernährt sich räuberisch und zwar von Kleinstlebewesen wie kleine Spinnen, Asseln etc.

    Der Tausendfüßer ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und man findet ihn u.a. an verfaulten Wurzeln und im Kompost.


    Du hast Recht, meine Beschreibung passt zum eindeutig pflanzenfressenden Teil der Familie der Tausendfüsser - das ist eine unzulässige Verkürzung  😉  

    Das Gebiet ist aber extrem weitläufig, ich hab mich - ich bin ja leicht zu verführen 😀  - durch einige Info-sites gelesen: Die Hundertfüsser gehören zu den Tausendfüssern: Hundertfüßer, Giftfüßer, Chilopoda, Teilgruppe der Tausendfüßer (Myriapoda), weltweit ca. 3000, in Mitteleuropa ca. 60–70 Arten. (Gute Bilder gibt's hier.) 

    Ganz so klar scheint das mit dem reinen Räuber eben nicht zu sein, sie tendieren zum Allesfresser: "Examination of centipede gut contents suggests that plant material is an unimportant part of their diets, although centipedes have been observed to eat vegetable matter" und "What centipedes actually eat is not well known because of their cryptic lifestyles and thorough mastication of food". Interessanters Tier 🙂  

    Was die Familie der Tausendfüsser aber alle gemeinsam haben: Sie leben gerne in feuchter Umgebung mit toten Pflanzenteilen - deshalb würde ich dennoch versuchen, die Palme möglichst zu "entfeuchten"  😉