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Blutorangen im eigenen Garten ernten

0Antworten234Aufrufevon tosci · 5. Mai 2017letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. tosci2’951 Beiträge5. Mai 2017
    Blutorangen zählen neben den Navel- und Blondorangen zu den am häufigsten Orangensorten. Sie verfügen über eine hellrote bis dunkelrote Pigmentierung auf der Schale. Die rötliche Farbe des Fruchtfleisches entsteht bei kalten Temperaturen im Herbst. Blutorangenliebhaber können ihre Früchte  auch im eigenen Garten ernten.

    Blutorangen (botanischer Name Citrus sinensis) gehören zur Gruppe der Zitronengewächse. Die Früchte sind eine vitaminreiche und schmackhafte Variante der edlen Orangen. Da es sich um eine flexible Kübelpflanze handelt, braucht sie nur wenig Platz und kann auf Wunsch immer von Standort zu Standort bewegt werden. Der Blutorangenbaum begeistert von März bis Mai mit seinen zarten wunderschönen Fruchtblüten. Am wohlsten fühlt sich der Blutorangenbaum an sonnig hellen, luftigen und vor allem windgeschützten Plätzen. Geeignete Standplätze sind der Balkon, die Terrasse oder der Garten. Für den Wuchs sollten jähe Klimaveränderungen vermieden werden. Die Pflanze ist nicht winterhart und muss daher vor dem ersten Frost im Kübel in ein kühles, aber helles Winterquartier. Der perfekte Ort dafür kann ein Gewächshaus, ein Wintergarten oder auch ein unbeheizter Kellerraum mit einer Temperatur um die 10 Grad (+/- 5 Grad) Celsius sein.

    Pflanzung und Pflege

    Der Blutorangenbaum ist eine mehrjährige Pflanze. Es gibt sie in Containerqualität und am besten ist er bereits in einem Kübel aus Ton gepflanzt. In einem solchen Tontopf kann eine minimale Belüftung des Wurzelbereichs durch die Poren stattfinden. Der Kübel ist im besten Fall auf Füße gestellt, die dadurch die Belüftung und Durchlässigkeit des Substrats unterstützen. Als Erde ist eine durchlässige Mischung mit guter Gartenerde/ Humus  und Sand und/oder Granulat geeignet. Gerne kann auch eine fertige Mischung Intensiv-Dachgartensubstrat verwendet werden.

    Gegossen wird die Pflanze nur nach Bedarf und zwar immer dann, wenn die obere Erdschicht rund zehn bis 20 Prozent trocken ist. Das Gießwasser sollte kalkhaltig sein, mit dem der Kalziumbedarf der Pflanze gedeckt wird. Ein Hinweis auf dringenden Feuchtigkeitsbedarf ist gegeben, wenn sich die Blätter einrollen. Von Mai bis August – in der Wachstumsphase - sollte dem Gießwasser regelmäßig ein- bis zwei Mal in der Woche ein Volldünger, idealerweise ein organisches Düngemittel beigegeben werden. Der Nährstoffbedarf ist im Vergleich zum Wasserbedarf deutlich höher.

    Erziehung und Schnitt

    Um den Blutorangenbaum in Form zu halten, schneidet man im Frühjahr (Februar)  die verholzten und abgestorbenen Triebe leicht zurück, um die Krone in Form zu bringen. Der Baum darf nicht beschnitten werden, wenn er Blüten oder Früchte trägt. Wie alle Zitruspflanzen, wächst der Blutorangenbaum nördlich der Alpen nur sehr langsam, daher ist es wichtig, dass die Schnittmaßnahmen nur sehr vorsichtig und zurückhaltend erfolgen.

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