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Bienen hinter der Fassade

7Antworten16’686Aufrufevon booker · 10. Mai 2008letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. booker1’201 Beiträge10. Mai 2008
    Hallo

    ich habe die letzten Tage mit Schrecken festgestellt, dass die Bienen scheinbar unser Haus mögen. Waren es anfangs nur mal eine oder zwei fliegen sie nun im minutentakt unser Haus an und verschwinden hinter der hinterlüfteten Fassade.

    Wir haben so aufgeschraubte Douglasienplatten.

    Hat jemand eine Idee was man da machen könnte ?

    Ich möchte ja nicht unbedingt mit harter Chemie dahinter, aber möchte auch nicht den ganzen Sitzplatz voller Bienen haben.

    Gruss

    booker

  2. Pfälzer9’908 Beiträge10. Mai 2008
    Hallo booker,

    hat die Fassade kein Insektenschutzgitter?

    Im Normalfall, wenn die Hinterlüftung funktioniert, es also kräftig "durchzieht", dann nisten sich eigentlich keine Insekten dort ein.

    Wenn Du die Bekleidung, dort wo man das Bienennest (sind es überhaupt Bienen, keine Wespen?) vermutet abnehmen kannst, dann sollte Dir ein Imker die "Untermieter" schnell und schmerzlos entfernen können. Da mein Vater auch Imker ist, kenne ich dieses Problem sehr gut, da er bei unserer Nachbarschaft bzw. im gesamten Dorf, sehr oft solche Einsätze hatte.

    Ansonsten hast Du ohne "Chemie" bis zum Sommerende keine großen Möglichkeiten. Falls die Sitzgelegenheit nicht unmittelbar vor dem "Flugloch" ist, oder Du sie etwas verschieben kannst, Du keine Angst vor den "Untermietern" hast, kannst Du auch den Sommer mit ihnen gemeinsam "geniesen". /emoticons/default_biggrin.png

    Aber lass Dir ggf. von einem örtlichen Imker überprüfen, ob es sich nicht doch um Wespen handelt, da diese eher als Bienen sich in solchen Örtlichkeiten niederlassen.

    Gruß vom Pfälzer

  3. tosci2’951 Beiträge10. Mai 2008
    Hoi Zäme

    Wir haben so ein Insektenschutzgitter, dies hält aber die Wespen/Bienen nicht davor ab hindurchzufliegen ;-) Dann haben wir uns natürlich gefragt ob die Löcher zu gross sind, aber dies ist offensichtlich Standard und wurde bei unseren Nachbarn auch so verbaut. Kleinere Löcher würden dann die Hinterlüftung behindern (weil sie schnell durch Schmutz dicht wären) was dann auch nicht Sinn der Sache wäre...

    Gruss

    Tosci

  4. Pfälzer9’908 Beiträge10. Mai 2008
    Nun ja, so hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

    Wobei booker noch nicht beschrieben hat, wo genau sie ein- und ausfliegen?

    Gibt es ein Loch oder eine Lücke in der Douglasienplatte oder ist dies am Bodenbereich?

    Für Wespen/Hornissen ist es aber auch kein Problem sich bei Styropordämmung "ihren" Eingang selbst herzustellen. Je nach Anbringung des Insektengitters, sofern sie an die Dämmung gelangen, haben sie leichtes Spiel.

    Gruß vom Pfälzer

  5. booker1’201 Beiträge10. Mai 2008
    Hallo

    Wir haben ja auch oben unter dem Dach und unten am Boden so feines Gitter dass oben nichts reinfliegt und unten keine Mäuse reingehen.

    Die DouglasienPlatten sind aussen aufgeschraubt und über der Eingangstüre hat es rund 20cm Hohlraum. Die Wespen/Bienen schaffen es links vond er Einganstüre durch einen paar mm breiten Spalt reinzukommen oder aber eben direkt am Sitzplatz durch den Storen und dann in diesen Hohlraum oben.

    Ich will mich am Sitzplatz weder mit Wespen noch mit Bienen anfreunden. Heute habe ich mittels PingPongschläger mal einige vertrieben. Am Dienstag werde ich wohl mal zur chemischen Keule greifen und diesen Raum durchpusten.

  6. turbo11. Mai 2008
    Hi

    Ich würde Dir empfehlen zügig vorwärts zu machen mit dem Chemie Einsatz.

    Auch musst du zusehen, das die Einflugöffnung gestopft wird.

    Wespen können Wärmedämmungen massiv beschädigen, so das

    Kältebrücken entstehen und Kondensationsprobleme entstehen können.

    Gruss Turbo

  7. budweiser377 Beiträge11. Mai 2008
    Hoi booker,

    pass dann beim "Durchpusten" auf, dass Dich diese Viecher nicht angreifen - ich hatte auch mal so eine Kolonie neben einer Eingangstüre, da war Flugverkehr wie in Kloten, machte man ihnen nichts, benahmen sie sich ziemlich anständig, aber hat man zu vernichtenden (chemischen) Mitteln gegriffen, dann benahmen sie sich wie von Sinnen und wurden total agressiv. Zudem habe ich noch festgestellt, dass wenn man mechanisch wie per PingPong Schläger die Wespen erschlägt, dann tauchen aus dem "Nichts" weitere schwarz-gelbe Kollegen auf, die einem den verdienten Aufenthalt auf dem Sitzplatz vermiesen. Irgendwie haben die einen Alarm- Informationsmechanismus.

    Ein Bekannter von mir musste sogar die Feuerwehr zur Hilfe holen um die Wespen- oder Hornissenmannschaft auzuräuchern.

    Gutes Gelingen!

    /emoticons/default_smile.png bud

  8. turbo11. Mai 2008
    Hallo

    Solche Chemie Einsätze immer nachts machen. Da sind alle Wespen im Nest und nicht aktiv.

    Bei Tag Einsätzen wird immer nur ein kleiner Teil des Folkes erwischt. Die folgen wurden ja beschrieben.

    Gruss Turbo