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Asbest Kacheln

28Antworten5’670Aufrufevon schnigschnag · 31. Januar 2015letzter Beitrag vor 12 Jahren
  1. schnigschnag11 Beiträge31. Januar 2015
    Hallo

    Ich habe dies Kacheln gefunden die auch an dem Haus in dem ich wohne verbaut sind. Ist es möglich dass diese Kacheln Aspest enthalten? Die KAcheln sind hart und man sieht feine Fasern.

    Vielen Dank für eure Tips.

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  2. john_w641’215 Beiträge31. Januar 2015 · bearbeitet
    Stammen die vom Dach bzw. Unterdach? Möglich wäre es. Hast du eine Ahnung wie alt die sind? Ich würde das abklären lassen oder gleich korrekt entsorgen. Und zu guter Letzt das Zeugs heisst Asbest auch wenn es eine Pest ist.

  3. Pfälzer9’908 Beiträge31. Januar 2015
    Davon kannst Du ausgehen...frage bei der zuständigen Entsorgungsstelle Deiner Gemeinde an, ob und wie der Transport erlaubt wäre. Ansonsten erledigt das ein entsprechendes Unternehmen für Asbest-Rückbau  / Entsorgung.

  4. schnigschnag11 Beiträge31. Januar 2015
    Davon kannst Du ausgehen...frage bei der zuständigen Entsorgungsstelle Deiner Gemeinde an, ob und wie der Transport erlaubt wäre. Ansonsten erledigt das ein entsprechendes Unternehmen für Asbest-Rückbau  / Entsorgung.
    Du bist also der Meinung dass es sich um Asbest handelt?

  5. schnigschnag11 Beiträge31. Januar 2015
    Die Kacheln sind minimum 30 jahre alt.

  6. Pfälzer9’908 Beiträge31. Januar 2015
    Ja, das meine ich von den Bildern her. Erst ab Mitte der 80er Jahre wurden derartige Platten ohne Asbest hergestellt... und die hier, scheinen mir daher solche zu sein.

    Du kannst aber eine der Platten vorsichtig in eine Tüte packen...schön dicht verschliessen und bei der Entsorgungsstelle prüfen lassen.

  7. Pfälzer9’908 Beiträge31. Januar 2015
    ah... ja eben... dann ist es so wie von mir zuvor geschrieben

  8. schnigschnag11 Beiträge31. Januar 2015
    Sind die Kacheln wenn sie denn  abesthaltig sind auch gesundheitsschädlich wenn sie nur so herumliegen oder nur wenn man Sie bearbeitet und Staub entsteht?

  9. Pfälzer9’908 Beiträge31. Januar 2015 · bearbeitet
    nun ja... wenn sie bröselige Ränder haben...der Wind weht...dann weht er auch Fasern weg... bzw. wenn es nass wird, spülen sich auch Fasern aus.

    Ich würde sie als Eigentümer nicht so rumliegen lassen..

    Ungefährlich werden die Platten und die darin enthaltenen Asbestfasern erst, wenn sie wieder im Erdreich vergraben sind... also jetzt nicht bei Dir im Garten, sondern auf der Deponie!

  10. schnigschnag11 Beiträge31. Januar 2015
    Vielen Dank für eure Hilfe werde am Montag bei der Entsorgungsstelle anfragen wie ich vorgehen muss.

  11. Pfälzer9’908 Beiträge31. Januar 2015
    kleiner Nachtrag...für den Fall der Fälle..

    Falls die Platten entsorgt würden... sie in einem geschlossenen Raum gelagert sind/waren, dann sollte man den Raum vor anderweitiger Nutzung entsprechend reinigen lassen. Es dürfte wohl genügend Asbeststaub herumliegen.

  12. ASR Service6 Beiträge1. Februar 2015
    Karcheln die vor 1990 Produziert worden sind enthalten mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit Asbest, allerdings kann Dir hierzu nur eine Laboranalyse die Bestätigung geben.

    Kleines Stück in einen Plastikbeutel in ein Labor senden wie zum Beispiel Labtox.

    Probenentnahmeanleitung und eine Laborliste findest Du auf der Seite vom FACH Forum für Asbest Schweiz http://www.forum-asbest.ch/was_tun_bei_asbestverdacht_fa/spezialfirmen_fa/materialproben.htm

    Achtung immer mit Feinstaubmaske Arbeiten FFP3 und niemals einen normalen Haushalt– oder Industriesauger verwenden (Die gefährlichen Asbestfasern gehen durch den Filter und werden nur aufgewirbelt).

  13. vakuum358 Beiträge1. Februar 2015
    Mache Dir aber auch nicht all zu grosse Sorgen, es sind keine Erkrankungsfälle bekannt von Leuten wie Dir die ein Leben Lang in so einem Haus gelebt haben und nicht mit dem Material täglich gearbeitet haben.

    1× hilfreich
  14. turbo887 Beiträge1. Februar 2015 · bearbeitet
    Kein grosses zeug draus machen.

    Atemmaske typ3 anziehen.

    Alles schön nass machen. Dadurch sind die losen fasern gebunden. Aufladen und der entsorgungstelle bringen. Würd sie nicht ins auto laden. Nur auf eine brücke.

    Den raum wirklich nass aufnehmen und alles inkl. Reinigungsmopp entsorgen.

    Achtung nasse asbest fasern welche wieder trocknen werden wieder aufgewirbelt. Daher muss alles weg inkl asbestwasser. An den kleidern hast du nachher auch asbestfasern.

    In diesen platten ist sicher asbest enthalten.

    Sonst gibt es für diese arbeit spezialfirmen. Auf suva.ch asbesthaus findest weitergehende infos und links zu zertifizierten firmen

  15. schnigschnag11 Beiträge1. Februar 2015 · bearbeitet
    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich denke die Kacheln wurden wie auf dem Bild zu sehen für die Fassade verwendet. Nun es ist so dass ich in diesem Haus nur ein Mieter bin. Die Kacheln auf den Fotos habe ich im Dachstock gefunden, ich wohne in der Wohnung unter dem Dachstock und da es ein altes Haus ist zieht es auch durch ein paar Ritzen, ich will jetzt einfach nicht dass eventuell solche Fasern durch die Zugluft in meine Wohnung gelangen daher werde ich einen Test machen lassen. Was meint Ihr ist es möglich dass durch Zugluft Fasern im Haus verteilt wurden?

    Ich wohne nicht weit weg vom Labtox Labor in Portmoos daher kann ich eine Probe problemlos vorbei bringen kostet ja nur 60.- CHF, sollte sich dann herausstellen dass es sich um asbesthaltiges Material handelt werde ich meinen Vermieter bitten eine Firma zu organisieren die das Zeugs entsorgt und den Dachstock reinigt. Ich habe des öftern meine Nichten zu besuch und möchte sie nicht unnötig mit solchen Fasern belasten. Meine Nachbarin lagert auch die Kleider Ihrer Kinder im Dachstoch und sie hätte wohl auch keine Freude am Asbest.

    Sorry das Foto dreht sich immer wieder auf die Seite 🙂

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  16. 0815?145 Beiträge1. Februar 2015
    Es handelt dich bei diesem Produkt um Eternit Faserzement Doppeldeckung 40x60 (habe ich das Format korrekt geschätzt?) Das Produkt hat starkgebundenen Asbest zur Armierung. Bei starkgebundenen Asbestprodukten werden in der Regel nur bei mechanischer Bearbeitung viele Fasern freigesetzt. Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Platten nicht gerade sanft dort deponiert wurden und sich aus diesem Grund schon Fasern verteilt haben. Normalerweise werden solche Platten mit Schutzmaske und Schutzanzug einfach dicht verpackt und in eine Deponie gebracht.

    Gruss 0815?

  17. schnigschnag11 Beiträge1. Februar 2015 · bearbeitet
    Die  Kacheln (Fotos erster Beitrag) haben die Masse 30*16 bis auf 2 Kacheln sind alle unbeschädigt.

  18. 0815?145 Beiträge1. Februar 2015
    Dann handelt es sich doch um Fassadenschiefer. Dieser hat die gleichen Eigenschaften wie der Dachschiefer.

    Gruss 0815?

  19. schnigschnag11 Beiträge1. Februar 2015 · bearbeitet
    Du scheinst dich ja damit auszukennen, muss man nach dem Entsorgen der Kacheln den ganzen Dachstock von einer Spezialfirma reinigen lassen?

  20. 0815?145 Beiträge1. Februar 2015
    Je nach dem wie die Platten deponiert wurden können schon Fasern freigesetzt worden sein. Die Platten dürfen nicht brechen oder aufeinander scheuern beim deponieren. Da Du nur Mieter bist würde ich die Entsorgung dem Vermieter überlassen. Weise Ihn darauf hin, das die Platten Asbesthaltig sind. Wenn Du absolut sicher gehen willst, musst Du oder der Vermieter eine Messung der Raumluft veranlassen. Jede Faser, auch wenn es nur eine ist kann eine zu viel sein. Du musst selber abwägen wie weit Du gehen möchtest. 

    Gruss 0815?