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Alternative zu Kunststoffdeckputz (Kunstharzdeckputz)

8Antworten3’665Aufrufevon BAST · 29. November 2009letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. BAST14 Beiträge29. November 2009
    Hallo,

    Unser Minergie Holzhaus ist im Rohbau. Im Januar sind die Gipserarbeiten dran.

    Offeriert ist ein Kunstharzdeckputz. Kann mir jemand sagen, wie gut verträglich diese sind, resp. ob die gesundheitsschädigende oder allergieauslösende Stoffe beinhalten?

    Was gibt es da für Alternativen und wie teuer sind diese?

    Unser Architekt konnte uns nicht weiterhelfen, da er meint, die Gipser kennen die natürlichen Produkte nicht und so schlimm wird ein Kunstharzdeckputz ja nicht sein🙁

    Ich danke für die Antworten.

  2. Pfälzer9’908 Beiträge29. November 2009
    ...Architekt ..... meint, die Gipser kennen die natürlichen Produkte nicht

    ... und so schlimm wird ein Kunstharzdeckputz ja nicht sein🙁

    Ich danke für die Antworten.
    Hallo BAST,

    das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

    Wenn doch, dann sollte er sich für das Honorar bitte einmal auf den Weg machen und sich die Informationen besorgen.. wofür brauchst Du ihn ansonsten... er ist doch Deine bezahlte Ansprechperson und genießt Dein Vertrauen.... das ist sein Job!

    Wenn Du ja ein Holzhaus im Rohbau stehen hast, bietet sich ja auch Holz als innere Sichtbekleidung an.. wenn nicht Dein Geschmack, dann hängt es etwas davon ab, wie die innere Wandschicht (vom Holzbauer) aufgebaut ist, was Du aus dem Marktsegment alles anstelle Kunststoffputz machen kannst... aber all das sollte Dein Architekt, gerade bei Minergie-Bauten doch wissen /emoticons/default_sad.png

  3. BAST14 Beiträge29. November 2009
    Hallo Pfälzer,

    doch, leider ist das so. Wir sollen uns zwar möglichst aus allem raushalten, ja nicht mit den Handwerkern selber telefonieren, oder sie befragen.Aber bis jetzt waren unsere Kontrollen nötig, damit noch rechtzeitig das korrigiert werden konnte, was nicht nach den Plänen installiert wurde.

    Ich soll mich als Laie nicht mit den technischen Sachen beschäftigen aber eben, wenn man immer solche Antworten kriegt wie "das verunsichert den Handwerker nur, und am Schluss macht er gar nichts mehr und läuft davon" ist das nur ärgerlich und hilft einem auch nicht weiter.

    Werde den Architekten diesbezüglich nochmals befragen was es für Alternativen gibt. Habe schon von der Firma Haga gehört.

    Hat jemand Erfahrungen mit den Produkten von denen? Auf unsere Holzwand kommt ein Gipsfaserkarton und darauf der Abrieb.

    Die Decke bleibt in Holz (Brettstapeldecke).

    Danke schön

  4. Pfälzer9’908 Beiträge29. November 2009
    Hallo BAST,

    ja im Zusammenhang mit Deinem zweiten Thema, glaube ich Dir dies mittlerweile unbesehen.

    Aber auch hier nochmals: Das ist alles Vorarbeit oder Beratungsarbeit Deines bezahlten Architekten... er soll Dir die passenden Vorschläge unterbreiten.

    Um ggf. nicht weiterhin solche Aussagen zu erhalten... solltest Du ihm klar zu verstehen geben, dass er die Handwerker durch klare Vorgaben zu führen und kontrollieren hat... nix mit "...die hauen sonst ab"... wenn die diese Einstellung von "ihm" kennen, ja da machen die doch mit "ihm" was sie wollen... das kann es ja nicht sein!

    Oder er ist einfach nicht der Typ, welcher auch eine Bauleitung ausführen sollte... die gibt es, was nicht schlimm ist, wenn sie es selbst einsehen und sich für diese Leistung einen externen Kollegen hinzunehmen.

  5. mack104 Beiträge9. Dezember 2009
    Hallo

    ist das Thema noch aktuell?

    Ich verstehe den Vorschlag mit dem Kunstharzputz (KHP) !! Das Problem

    ist der "Karton" von der Gipskartonplatte (GKP). Der Karton ist oft "vergilbt"

    durch zu lange Sonneneinstrahlung. Oft tritt eine vergilbung auch beim beschichten auf, weil der Karton zu lange feucht bleibt.

    Mit einem "Sperrgrund" und einem KHP kann ein durchschlagen der Vergilbung

    auf die Oberfläche weitgehenst vermieden werden!

    Dieser Putzaufbau entpsricht aber oft nicht der Vorstellung des Bauherrn! Das

    verstehe ich!

    Es gibt aber eine seht gute "mineralische" Lösung!!

    Der Gipser soll die GKP vollflächig, 2-3mm dick mit einem "Weisszementspachtel" überspachteln und trocknen lassen. Ein Weisszementspachtel trocknet "relativ" schnell und der Karton ist weniger

    lang feucht! Darauf könnt ihr einen mineralischen Edelputz in der von euch

    gewünschten Körnung und Strucktur aufbringen.

    ACHTUNG: Edelputze bestehen "nur" aus Marmorsand, Weisszement und Weisskalk und sind daher nicht gleich "Abriebfest" wie eben z.B. ein KHP.

    Dies könnte aber mit einem Farbanstrich behoben werden.

    Wenn ihr möchtet kann ich euch spezielle Produkte nennen.

    Ich hoffe, euch etwas weitergeholfen zu haben...?!?

    Gruss

    Mack

  6. BAST14 Beiträge21. Dezember 2009
    Hallo Mack,

    Danke für deine Infos. Viel Zeit ist vergangen, viel ist passiert....

    Das Thema mineralischer Verputz ist aber immer noch aktuell. Könntest du mir die Produkte noch mitteilen?

    Herzlichen Dank

  7. Pfälzer9’908 Beiträge22. Dezember 2009
    Nun, dann muss noch die Info an Mack gehen, dass es sich hier mehrheitlich um Fermacellplatten und nicht GK handelt.

    Denkbar wäre auch ein feuchteregulierender Lehmputz....gepaart mit biologischen Farben nur als ein weiteres Beispiel. /emoticons/default_smile.png

    Und wie ich gerade sehe, war dies der Beitrag Nr. 4.ooo, sollte wohl eine verdiente Pause einlegen..

  8. losbels12 Beiträge7. Februar 2010
    Hallo BAST

    Falls das Thema immer noch relevant ist für dich: Wir haben folgendes Produkt in unser Massivbau-Minergiehaus einbauen lassen: Rotkalk (siehe www.rotkalk.ch). Bei uns halt eben auf Backsteinmauern aufgetragen, ob das auch auf andere Untergründe geht, weiss ich nicht. Der Grundputz sieht eben rot aus (wie Ziegelsteine), der Deckputz kann eine beliebige Farbe haben, bei uns klassisch weiss. Ebenfalls gibt es verschiedene Körnungen und Auftragsvarianten für die Optik.

    Wir stellen fest: Nach dem Auftragen keine feuchten oder gar nassen Fenster, was sonst bei Kunststoff-Abrieben normal ist. Das Wohnen ist sehr angenehm, keine chemischen Gerüche oder ähnliches. Der Putz wird als wasserlösliches Pulver angerührt, also keine Lösungsmittel oder ähnliches stinkendes Zeugs.

    Kann das Produkt wirklich nur empfehlen!

    Gruss

    losbels

  9. kanirw65 Beiträge9. Februar 2011
    Wenn das Problem noch besteht würde ich auch empfehlen dien Architekten und die Handwerker rauszuwerfen denn offensichtlich haben beide keine ahnung von ihrem Handwerk.

    Am einfachsten und natürlichsten ist es den Innenputz aus einem Kalk-Sandgemisch herzustellen.

    Es gibt entsprechende Handwerker und es ist sicherlich gesünder wie jeder Gips-Putz der immer einen gewissen Kunststoffanteil enthält.

    Da dieser Putz nicht (wie der Gipsputz) maschinell aufgetragen werden kann, ist er etwas teurer.