Kalk fällt erst ab 61 Grad aus, bei unserem ehemaligen Haus in Flüh hatte es sehr kalkhaltiges Wasser, aber der Boiler den wir nach jeweils 4 Jahren warten liessen hatte praktisch keinen drin.
ich bin ein wenig verwirrt, nachdem ich mir diesen kompletten Beitrag durchgelesen habe.
In BS ist ein eigenständiger "Warmwassererzeuger" nicht mehr zulässig und wird von einem Beitragschreibenden auch als quasi antiquiert und umweltunfreundlich umschrieben (sehr frei zitiert)?
Wir sind kurz vor einem Hausbau und es wäre eine Luft- Wasser- Wärmepumpe mit separatem Warmwassererzeuger vorgesehen (Kanton AG).
Punkt 1) Der separierte Warmwasserkreislauf wurde uns geraten, weil die WP lediglich auf 45 Grad Temperatur käme und somit zur Warmwasseraufbereitung nicht wirklich sinnvoll etwas beiträgt.
Punkt 2) Warmwasserkollektoren auf dem Dach würden primär im Sommer Warmwasser liefern, während im Winter der Wirkungsgrad relativ nierdrig sei.
Was ist nun die Wahrheit an der Geschichte? Macht die Verbindung der WP mit dem Warmwasserkreislauf Sinn oder doch eher Unsinn? Soll man eher eine Photovoltaikanlage oder Kollektoren zur Unterstützung montieren lassen (wenn man es sich überhaup leisten kann)?
Was ist der finale Ratschlag, wenn Sonden keine Option sind.
Es gibt doch auch spezielle Wärmepumpen, die dafür entwickelt wurden, nur das Brauchwasser zu erwärmen. Vielleicht wäre das eine Alternative. Wir werden bei uns wohl einen konventionellen Elektroboiler für das Brauchwasser haben und eine Luft/Wasser-Wärmepumpe zum Heizen.
Wenn eine Wärmepumpe das Wasser bis 45 grad erwärmt , lieferr diese schon 2 drittel der benötigte Energie 45 - 10 = 35 grad. Eine zusätzliche Heizung brauch nur die restliche 10 bis 15 grad zu versorgen. Warmwassertemperatur ist ein bisschen ein Gratwanderung zwischen Energiesparen und Sicherheit an der eine Seite und Legionellen an die andere Seite.