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Alternative Brauchwassser-Erwärmung

25Antworten5’325Aufrufevon mbaum · 24. Januar 2007letzter Beitrag vor 20 Jahren
  1. mbaum583 Beiträge24. Januar 2007
    Wie wir nach Abgabe unseres Baugesuchs feststellen mussten, ist die alleinige Verwendung eines Elektroboilers zur Erwärmung des Brauchwassers in Baselland seit kurzem nicht mehr gestattet./emoticons/default_mad.png Es muss auf irgendeine alternative Art zumindest "vorgeheizt" werden. Ich bin nun auf der Suche nach einer möglichst kostengünstigen Alternative ("anhängen" an die Wärmepumpe, Solaranlage, etc.).

    Welche Methode habt Ihr für die Brauchwasser-Erwärmung installiert? Was habt Ihr dafür budgetiert/bezahlt? Bin für jede Info dankbar /emoticons/default_additional/167.gif

    Grüsschen

  2. matrix800824. Januar 2007
    Hallo

    Wir haben den Boiler über die Wärmepumpe genommen mit zusätzlicher Elektroheizung. Zustzkosten dafür waren rund 2500.-

  3. patbone592 Beiträge24. Januar 2007
    Wie wir nach Abgabe unseres Baugesuchs feststellen mussten, ist die alleinige Verwendung eines Elektroboilers zur Erwärmung des Brauchwassers in Baselland seit kurzem nicht mehr gestattet./emoticons/default_mad.png Es muss auf irgendeine alternative Art zumindest "vorgeheizt" werden. Ich bin nun auf der Suche nach einer möglichst kostengünstigen Alternative ("anhängen" an die Wärmepumpe, Solaranlage, etc.).

    Welche Methode habt Ihr für die Brauchwasser-Erwärmung installiert? Was habt Ihr dafür budgetiert/bezahlt? Bin für jede Info dankbar /emoticons/default_additional/167.gif

    Grüsschen
    Hallo mbaum

    zuerst einmal: das nenn ich mal einen innovativen Kanton... /emoticons/default_additional/114.gif ist doch grossartig, wenn unnötiger Energieverschleuderung von behördlicher Seite ein Riegel geschoben wird. Man sieht ja in der aktuellen Diskussion um die unsäglichen Offroader (ok, ich geb's zu: offtopic /emoticons/default_wink.png), dass das Prinzip 'freiwillige Selbstbeschränkung' 'nicht funktioniert...

    Aber zurück zu deiner Frage: die Anbindung der BWW an die WP kostet bei uns ca. 2000.- Aufpreis (Registerboiler statt herkömmliches Modell). Wenn du das selbe mit einer Solaranlage realisieren willst, fallen etwa 12'000-15'000, abzgl. Förderbeiträge, an.

    gruss pb

  4. raycecile2’603 Beiträge24. Januar 2007
    Das finde ich nicht sehr innovativ sondern diktatorisch.

    Ich hatte ne 16 jahre alte WP und einen normalen Elektroboiler, trotzdem brauchten wir nur ca. 1600CHF Strom im Jahr.

  5. verygood993 Beiträge24. Januar 2007
    Oder nimm doch einen Wärmepumpenboiler. Auf www.topten.ch hat ein paar dieser Exemplare.

    Herzliche Grüsse

    Rolf

  6. mbaum583 Beiträge26. Januar 2007
    Hallo zusammen,

    Danke für das Feedback. Laut GU Mehrkosten von rund 2'000.-- für den Wärmepumpen-Boiler. Ihr lagt also goldrichtig. Netterweise hat der GU sich von sich aus sofort bereit erklärt, diese Mehrkosten zu tragen, da sie bei der Erstellung der Fixpreisofferte mit Elektorboiler diese Vorschrift nicht beachtet hatten. Hätt ich nicht unbedingt so ohne weiteres erwartet./emoticons/default_biggrin.png 😀 /emoticons/default_biggrin.png

  7. verygood993 Beiträge27. Januar 2007
    @mbaum

    Das sind doch gute Nachrichten. Es gibt sie doch noch, die flexiblen GU's.

    Hoffe es geht weiter so. Weiterhin viel Glück beim Projekt.

    Herzliche Grüsse

    Rolf

  8. AmStein418 Beiträge29. Januar 2007
    Wir machen von uns aus eine alternative Warmwasser heizung! Und zwar mit Sonnenkollektoren, da wir finden das es etwas wirklich sinnvolles ist! Allerdings muss man sehen das sich das Finanziell nicht lohnt! Dafür was die Solarzellen kosten, kann man lange Strom brauchen!

  9. verygood993 Beiträge29. Januar 2007
    @AmStein

    Erwärmst du das Wasser mit Solarkollektoren (thermisch) oder mit Solarzellen (Strom)?

    Ich finde deine Erwägungen super! Ich würde allerdings von Anfang an die Heizungsunterstützung mit einbeziehen. So rechnet sich eine Solaranlage dann trotzdem. Bei nur Brauchwassererwärmung wird es schon recht schwierig, dass sich das amortisiert. Die Kosten sind nicht viel höher!

    Herzliche Grüsse

    Rolf

  10. AmStein418 Beiträge29. Januar 2007
    Wir erwärmen das Wasser Thermisch! Das andere wäre mir nicht sympathisch! Schliesslich schauen wir darauf möglichst keine unnötigen Magnetfelder zu haben und dann eine Photovoltaik anlage aufm Dach?! Nee Du! *g*

    Guter einwand! Aber müssten dann nicht 2 Kreisläufe sein?

    Unsere Heizung ist eine WP mit Erdsonde, damit soll es angeblich nicht so sinnvoll sein, weil man eigentlich keinen wirklichen Speicher hat!

  11. verygood993 Beiträge29. Januar 2007
    @AmStein

    Für die Solaranlage brauchst du ja trotzdem einen Solarspeicher resp. einen solaren Trinkwasserspeicher. Die reinen Trinkwasserspeicher sind aus Edestahl gefertigt, daher sind die auch recht teuer. Wenn du jetzt einen Kombispeicher (beispielsweise Soltop Strativari oder Jenni) nimmst, dann ist der vielleicht ein wenig teurer. Allerdings kann man dadurch die JAZ der Wärmepumpe erhöhen. Hier ein Link zur der Thematik (von Soltop). Vorallem siehst du die Aufbauschematas und wichtige Hinweise für den Installateur.

    http://www.soltop.ch/dokumente/weiterbildung/soltop_vortrag_wp.pdf

    Herzliche Grüsse

    Rolf

  12. nada39 Beiträge29. Januar 2007
    @ Verygood

    Du schreibst deine Solaranlage hat 18'000 Fr gekostet (wenn ich mich recht erinnere). Bei einer Erdsonden WP mit einem Anlagewirkungsgrad von über 4 ist der finanzielle Aufwand für die Solaranlage mit zB Strativari sehr hoch im Verhältniss zum geringeren Strombedarf für die Heizung.

    Eine Solaranlage für Warmwasser ist für 10000Fr realisierbar. Sobald die Heizungsunterstützung dazukommt, sind die Anschaffungskosten grob geschäzt 50% höher das ist in meinen Augen viel, für dich vielleicht nicht wesentlich.

    Bei einer Luft WP ist Solarunterstützung für Warmwasser und Heizen sicher sinnvoll. Da keine Bohrung gemacht werden muss, können die Tausender /emoticons/default_additional/186.gif für Solar gebraucht werden.

  13. verygood993 Beiträge29. Januar 2007
    @nada

    Ich kann mir schon denken, dass man eine Brauchwasser-Solaranlage für 10'000 Franken realisieren kann. Es gibt auch andere Systeme mit Heizungsunterstützung die weniger als 18'000 kosten. Wir haben uns damals für Soltop entschieden, weil der Wirkungsgrad der Kollektoren und der Speicher das Non-plus-Ultra darstellten.

    Jedoch macht für mich eine Solaranlage ohne Heizungsunterstützung nicht unbedingt viel Sinn. Ich will da aber niemandem zu Nahe treten. Klar hast du höhere Investitionskosten, jedoch armotisieren sich diese Kosten auch einmal.

    Wenn die Solaranlage mit der Wärmepumpe mit einem Spezialisten geplant wird, dann erhöht sich die Effizienz der Wärmpepumpe nochmals. Und ich denke, dass mit der heutigen Diskussion um den CO2-Ausstoss eine Investition in nachhaltige Energieformen Sinn macht, auch wenn es etwas kostet. Ob die Energiedebatte richtig geführt wird, bleibe dahin gestellt, denn ich glaube nicht alles, was uns da erzählt wird. Aber das ist dann ein anderes Thema.

    Herzliche Grüsse

    Rolf

  14. nada39 Beiträge29. Januar 2007
    Ja, daran dachte ich nicht, falls die CO2 Abgabe kommen sollte, wird Solar ein muss! Dann wird die Solaranlage bei der Kombination Erdsonden WP / Solar amortisierbar.

    Die Strativari und die Cobra Kollektoren von Soltop wurden mir an der Swissbau vorgestellt - tatsächlich ein tolles Produkt. Auch der Berater wirkte sehr kompetent und nicht wie ein Verkäufer nach einer technischen Schnellbleiche. /emoticons/default_additional/114.gif

  15. modern127 Beiträge3. März 2007
    Wir haben uns für eine Luft/Wasser WP entschieden und einen Elektro-Boiler. Nun hat uns die Inst.Firma in der Offerte den Vorschlag unterbreitet den Boiler über die WP aufzuheizen. Der Mehrpreis ist gering, ca.2000.-, was bringt uns das aber? Sparen wir somit Energie ein? Danke für Eure Antworten!

  16. Guest3. März 2007
    über die Wärmepumpe kann man effizienter das Wasser erwärmen, wir werden den Boiler auch über die WP nehmen... Man hat ja trotzdem noch die Variante, trotzdem den rein elektrisch laufen zu lassen

  17. HEUREKA97 Beiträge3. März 2007
    Wir erwärmen das Wasser Thermisch! Das andere wäre mir nicht sympathisch! Schliesslich schauen wir darauf möglichst keine unnötigen Magnetfelder zu haben und dann eine Photovoltaik anlage aufm Dach?! Nee Du! *g*

    Guter einwand! Aber müssten dann nicht 2 Kreisläufe sein?

    Unsere Heizung ist eine WP mit Erdsonde, damit soll es angeblich nicht so sinnvoll sein, weil man eigentlich keinen wirklichen Speicher hat!
    Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt keine Magnetfelder! Die Leitungen des Strings zum Wechselrichter ist Gleichstrom und erzeugt damit keine wechselnden Magnetfelder wie mit Wechselstrom.

  18. modern127 Beiträge5. März 2007
    Wenn ich den Boiler über die WP aufheize auf wieviel Grad ist das denn? Ist das ökologisch gesehn sinnvoll?

  19. Guest5. März 2007
    Die WP läuft ja immer Winter sowieso, warum sollte es dann keinen Sinn machen?

    Und umstellen auf rein elektrisch kann man ja auch noch, man hat so gesehen beide Möglichkeiten

  20. HEUREKA97 Beiträge5. März 2007
    Wenn ich den Boiler über die WP aufheize auf wieviel Grad ist das denn? Ist das ökologisch gesehn sinnvoll?
    Da die Wärmepumpe einen guten Wirkungsgrad hat (aus 1kWh investierter Energie produziert sie 3-5kWh Wärme) ist es ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Einen Elektroeinsatz haben wir auch noch im Speicher, dieser soll dazu dienen gelegentlich auf höhere Temperaturen aufzuheizen, die sog. "Legionellen-Schlatung", welche allfälligen Bösewichten den Garaus machen würde. Bei 55° fällt aus dem Wasser praktisch kein Kalk aus, d.h. der Boiler verkalkt nicht.

    Eine Super Sache!