Wie wir nach Abgabe unseres Baugesuchs feststellen mussten, ist die alleinige Verwendung eines Elektroboilers zur Erwärmung des Brauchwassers in Baselland seit kurzem nicht mehr gestattet./emoticons/default_mad.png Es muss auf irgendeine alternative Art zumindest "vorgeheizt" werden. Ich bin nun auf der Suche nach einer möglichst kostengünstigen Alternative ("anhängen" an die Wärmepumpe, Solaranlage, etc.).
Welche Methode habt Ihr für die Brauchwasser-Erwärmung installiert? Was habt Ihr dafür budgetiert/bezahlt? Bin für jede Info dankbar /emoticons/default_additional/167.gif
Wie wir nach Abgabe unseres Baugesuchs feststellen mussten, ist die alleinige Verwendung eines Elektroboilers zur Erwärmung des Brauchwassers in Baselland seit kurzem nicht mehr gestattet./emoticons/default_mad.png Es muss auf irgendeine alternative Art zumindest "vorgeheizt" werden. Ich bin nun auf der Suche nach einer möglichst kostengünstigen Alternative ("anhängen" an die Wärmepumpe, Solaranlage, etc.).
Welche Methode habt Ihr für die Brauchwasser-Erwärmung installiert? Was habt Ihr dafür budgetiert/bezahlt? Bin für jede Info dankbar /emoticons/default_additional/167.gif
Grüsschen
Hallo mbaum
zuerst einmal: das nenn ich mal einen innovativen Kanton... /emoticons/default_additional/114.gif ist doch grossartig, wenn unnötiger Energieverschleuderung von behördlicher Seite ein Riegel geschoben wird. Man sieht ja in der aktuellen Diskussion um die unsäglichen Offroader (ok, ich geb's zu: offtopic /emoticons/default_wink.png), dass das Prinzip 'freiwillige Selbstbeschränkung' 'nicht funktioniert...
Aber zurück zu deiner Frage: die Anbindung der BWW an die WP kostet bei uns ca. 2000.- Aufpreis (Registerboiler statt herkömmliches Modell). Wenn du das selbe mit einer Solaranlage realisieren willst, fallen etwa 12'000-15'000, abzgl. Förderbeiträge, an.
Danke für das Feedback. Laut GU Mehrkosten von rund 2'000.-- für den Wärmepumpen-Boiler. Ihr lagt also goldrichtig. Netterweise hat der GU sich von sich aus sofort bereit erklärt, diese Mehrkosten zu tragen, da sie bei der Erstellung der Fixpreisofferte mit Elektorboiler diese Vorschrift nicht beachtet hatten. Hätt ich nicht unbedingt so ohne weiteres erwartet./emoticons/default_biggrin.png 😀 /emoticons/default_biggrin.png
Wir machen von uns aus eine alternative Warmwasser heizung! Und zwar mit Sonnenkollektoren, da wir finden das es etwas wirklich sinnvolles ist! Allerdings muss man sehen das sich das Finanziell nicht lohnt! Dafür was die Solarzellen kosten, kann man lange Strom brauchen!
Erwärmst du das Wasser mit Solarkollektoren (thermisch) oder mit Solarzellen (Strom)?
Ich finde deine Erwägungen super! Ich würde allerdings von Anfang an die Heizungsunterstützung mit einbeziehen. So rechnet sich eine Solaranlage dann trotzdem. Bei nur Brauchwassererwärmung wird es schon recht schwierig, dass sich das amortisiert. Die Kosten sind nicht viel höher!
Wir erwärmen das Wasser Thermisch! Das andere wäre mir nicht sympathisch! Schliesslich schauen wir darauf möglichst keine unnötigen Magnetfelder zu haben und dann eine Photovoltaik anlage aufm Dach?! Nee Du! *g*
Guter einwand! Aber müssten dann nicht 2 Kreisläufe sein?
Unsere Heizung ist eine WP mit Erdsonde, damit soll es angeblich nicht so sinnvoll sein, weil man eigentlich keinen wirklichen Speicher hat!
Für die Solaranlage brauchst du ja trotzdem einen Solarspeicher resp. einen solaren Trinkwasserspeicher. Die reinen Trinkwasserspeicher sind aus Edestahl gefertigt, daher sind die auch recht teuer. Wenn du jetzt einen Kombispeicher (beispielsweise Soltop Strativari oder Jenni) nimmst, dann ist der vielleicht ein wenig teurer. Allerdings kann man dadurch die JAZ der Wärmepumpe erhöhen. Hier ein Link zur der Thematik (von Soltop). Vorallem siehst du die Aufbauschematas und wichtige Hinweise für den Installateur.
Du schreibst deine Solaranlage hat 18'000 Fr gekostet (wenn ich mich recht erinnere). Bei einer Erdsonden WP mit einem Anlagewirkungsgrad von über 4 ist der finanzielle Aufwand für die Solaranlage mit zB Strativari sehr hoch im Verhältniss zum geringeren Strombedarf für die Heizung.
Eine Solaranlage für Warmwasser ist für 10000Fr realisierbar. Sobald die Heizungsunterstützung dazukommt, sind die Anschaffungskosten grob geschäzt 50% höher das ist in meinen Augen viel, für dich vielleicht nicht wesentlich.
Bei einer Luft WP ist Solarunterstützung für Warmwasser und Heizen sicher sinnvoll. Da keine Bohrung gemacht werden muss, können die Tausender /emoticons/default_additional/186.gif für Solar gebraucht werden.
Ich kann mir schon denken, dass man eine Brauchwasser-Solaranlage für 10'000 Franken realisieren kann. Es gibt auch andere Systeme mit Heizungsunterstützung die weniger als 18'000 kosten. Wir haben uns damals für Soltop entschieden, weil der Wirkungsgrad der Kollektoren und der Speicher das Non-plus-Ultra darstellten.
Jedoch macht für mich eine Solaranlage ohne Heizungsunterstützung nicht unbedingt viel Sinn. Ich will da aber niemandem zu Nahe treten. Klar hast du höhere Investitionskosten, jedoch armotisieren sich diese Kosten auch einmal.
Wenn die Solaranlage mit der Wärmepumpe mit einem Spezialisten geplant wird, dann erhöht sich die Effizienz der Wärmpepumpe nochmals. Und ich denke, dass mit der heutigen Diskussion um den CO2-Ausstoss eine Investition in nachhaltige Energieformen Sinn macht, auch wenn es etwas kostet. Ob die Energiedebatte richtig geführt wird, bleibe dahin gestellt, denn ich glaube nicht alles, was uns da erzählt wird. Aber das ist dann ein anderes Thema.
Ja, daran dachte ich nicht, falls die CO2 Abgabe kommen sollte, wird Solar ein muss! Dann wird die Solaranlage bei der Kombination Erdsonden WP / Solar amortisierbar.
Die Strativari und die Cobra Kollektoren von Soltop wurden mir an der Swissbau vorgestellt - tatsächlich ein tolles Produkt. Auch der Berater wirkte sehr kompetent und nicht wie ein Verkäufer nach einer technischen Schnellbleiche. /emoticons/default_additional/114.gif
Wir haben uns für eine Luft/Wasser WP entschieden und einen Elektro-Boiler. Nun hat uns die Inst.Firma in der Offerte den Vorschlag unterbreitet den Boiler über die WP aufzuheizen. Der Mehrpreis ist gering, ca.2000.-, was bringt uns das aber? Sparen wir somit Energie ein? Danke für Eure Antworten!
über die Wärmepumpe kann man effizienter das Wasser erwärmen, wir werden den Boiler auch über die WP nehmen... Man hat ja trotzdem noch die Variante, trotzdem den rein elektrisch laufen zu lassen
Wir erwärmen das Wasser Thermisch! Das andere wäre mir nicht sympathisch! Schliesslich schauen wir darauf möglichst keine unnötigen Magnetfelder zu haben und dann eine Photovoltaik anlage aufm Dach?! Nee Du! *g*
Guter einwand! Aber müssten dann nicht 2 Kreisläufe sein?
Unsere Heizung ist eine WP mit Erdsonde, damit soll es angeblich nicht so sinnvoll sein, weil man eigentlich keinen wirklichen Speicher hat!
Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt keine Magnetfelder! Die Leitungen des Strings zum Wechselrichter ist Gleichstrom und erzeugt damit keine wechselnden Magnetfelder wie mit Wechselstrom.
Wenn ich den Boiler über die WP aufheize auf wieviel Grad ist das denn? Ist das ökologisch gesehn sinnvoll?
Da die Wärmepumpe einen guten Wirkungsgrad hat (aus 1kWh investierter Energie produziert sie 3-5kWh Wärme) ist es ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Einen Elektroeinsatz haben wir auch noch im Speicher, dieser soll dazu dienen gelegentlich auf höhere Temperaturen aufzuheizen, die sog. "Legionellen-Schlatung", welche allfälligen Bösewichten den Garaus machen würde. Bei 55° fällt aus dem Wasser praktisch kein Kalk aus, d.h. der Boiler verkalkt nicht.