Das nenne ich einmal eine gesunde Finanzierung! So schläft man ruhig, auch wenns einmal etwas schütteltn wird in der Zukunft! Bravo.
Herzlicher Gruss
Urs Tischhauser
Die Steuerrechnung kann einem aber auch schlaflose Nächte bereiten.... Irgendwann ist doch der Punkt erreicht, wo es steuertechnisch gescheiter ist, unter diesem Betrag zu bleiben mit der Eigenleistung...
Das mit den Steuern ist ja immer so ein Thema. Was absolut nicht möglich ist, eine allgmeine Empfehlung abzugeben. Ich für meinen Teil habe den grössten Teil der Ersparnisse auf "normalen" Bankkonti. Die werfen so gut wie kein Ertrag ab, aber ich gut schlafen dabei...
In diesem Fall ist amortisieren die einzige Möglichkeit, ohne Risiko die "Gesamtrendite" hochzuschrauben. Der Gewinn ist die Differenz zwischen dem Zinsertrag und der Hypobelastung.
Es kommt natürlich auch extrem darauf an, was für eine Steuerbelastung man hat (Steuerfuss).
Ich werde so viel wie möglich und so rasch wie möglich amortisieren.
Das Haus, welches mir mit 41 % FK (59 % EK) finanziert haben, werden wir vermieten. Das Thema Eigenmietwert kommt dann nicht mehr so zum tragen, da man ja dafür einen Gegenwert in CHF in Form der Miete erhält.
Ein Haus ist vermietet, da ist nichts fremdfinanziert bzw. ohne Hypothek. Der Eigenmietwert ist so auch durch die Mietzahlungen gedeckt.
Unser Haus ist mit 45 % fremdfinanziert, 55 % haben wir selber finanziert bzw. amortisiert. Immobilie gekauft 2006, haben es nochmals schätzen lassen während dem Umbau (selbst finanziert) und der Verkaufspreis hat sich gem. Schätzer verdoppelt. Also wenns es irgendwie möglich ist, finde ich es sinnvoll, wenn man eine Liegenschaft so weit es geht bezahlt. Der Eigenmietwert ist so oder so da und wenn die Hypothekarschuld so tief wie möglich ist, belastet diese auch nicht mehr so.
Das Thema beschäftigt mich eigentlich schon lange gedanklich.....
Könnte jemand ein Rechenbeispiel machen mit einem verheirateten Doppelverdiener- Pärchen in einer ZH- Gemeinde mit 100% Steuerfuss und einem Einkommen von 120'000 Franken, so dass man den Unterschied der Steuermehrbelastung sieht wenn dieses Pärchen einmal 30% abbezahlt hat und einmal 60% abbezahlt....
Wieviel mehr ca. an Steuern zahlt das Pärchen wenn es irgendwann 60% abbezahlt hat gegenüber früher, als es nur 30% abbezahlt hatte?
Da fehlen doch noch einige Parameter (Zinskosten Hypothek, Zinserträge der Investition usw.), damit das immerhin ungefähr berechnet werden könnte. Nachfolgend ein Link über die Frage, wann amortisieren sinnvoll ist, resp. sein kann.
Ein Lehrer hatte uns damals gesagt, dass als grobe Faustregel gesagt werden kann, dass es sich nur dann nicht lohnt zu amortisieren, wenn mit dem investieren Kapital mindestens eine Rendite in der Höhe der Hypothekarzinsen erzielt werden kann. Selbstverständlich ist das anders zu beurteilen, ob man in Freienbach SZ oder in der Stadt Zürich wohnt...
Gibt noch viele weitere Artikel über "lohnt sich amortisieren". Ich habe mit Google auch einen rudimentären Rechner gefunden... Dein Grenzsteuersatz liegt ungefähr bei 24 - 25 %.
Gibt noch viele weitere Artikel über "lohnt sich amortisieren". Ich habe mit Google auch einen rudimentären Rechner gefunden... Dein Grenzsteuersatz liegt ungefähr bei 24 - 25 %.
Ja stimmt....Hätte nicht gedacht, dass man da so viel mit google findet, wie den hier z.B. den hier. Es scheint sich wirklich zu lohnen in vielen Fällen.
Ich würde mal sagen die meisten zahlen mehr Zinsen als Steuern. Dies fängt doch schon beim Hauskauf an, wenn man ein Haus zu absoluten Fantasiepreisen kauft. 3,5 Zimmerwohnung zu 650'000Fr. als Beispiel, da bringen dann solche Überlegungen auch nicht mehr viel.
Ausserdem sehen die Inflationserwartungen immer kleiner aus und die Angst vor Deflation wächst - dies sorgt für tiefe Zinsen in Europa inkl. der Schweiz.
Nun beginne ich mich (wie fast befürchtet) etwas zu ärgern. Hab einen Rahmenvertrag bei der Zurich abgeschlossen und vor wenigen wochen den Zinssatz leider fixiert. Dabei brauch ich die Hypothek erst ab Juni 15... Wollte nicht ewig abwarten und sagte mir: wenn eine Gelegenheit unter 2% kommt schlägst du zu. Was ich getan hab - beim Satz von 1,76% (auf 10 Jahre) plus forward waren das 1,97%. Dazu die ungewissheit wegen den ankündigungen von bankiersvereinigung und finma.
Nun sinken die zinsen weiter und die zeit vergeht (und damit würde zusätzlich der forward zuschlag schrumpfen). Ist zwar bisher bei einer Hypothek von 400 000 noch nicht alle welt, und im historischen vergleich usw...
Das ist balsam, bisher ists ja auch nicht viel. Am besten würde ich die Zinsen gar nicht weiter verfolgen. Ich versuchs mal /emoticons/default_wink.png