so nun liegt das letzte angebot der raiffeisenbank vor: 10 jahre zu 2.1%. klingt doch ganz akzeptabel. bei migrosbank oder einer versicherung sehe ich mich eher weniger.
Habe aktuell das Angebot der KB für 1.7% für 10 Jahre, die Zinsen sind nach wie vor am Fallen. Diese Woche noch die Mikros Bank und eine andere KB und dann wird in 2 Wochen unterzeichnet.Die Differenz zu Versicherungen und online-Anbietern wie der Swissquote ist da nicht mehr so gross.
1. wie definiert ihr bzw. definiert die bank ein gutes risiko?
2. wenn ich nun ein gutes risiko bin und ich den 10-jährigen SWAP satz von z.b. heute nehme 0.89%, welche 10-jährige hypothek müsste ich aushandeln können? 1.70%? tiefer?
oder anders gesagt, welche marge seht ihr als akzeptabel?
Für mich ist eher die Frage wo liegt der maximale Tiefpunkt einer Bank das sie noch Profit macht?
Ich denke das eine 10 jährige mit 1.7% heute gut ist, aber kann es dann sein das diese noch tiefer geht? Was denkt ihr? Es wird ja wohl nicht so sein das die Bank 0.0% anbietet oder sogar dir einen Zins gibt das du eine Hypo aufnimmst 🙂
Von der NAB weiss ich, dass die Margenspannbreite bei der 3M-Liborhypothek von 0.55% - 1.00% geht, Standardmarge 0.80 - 1.00%.
Zu bedenken geb ich, dass die Liborhypothek für die Bank einen grösseren administrativen Aufwand bedeutet, als eine Festhypothek, welche sich, meiner Meinung nach, in den Margen wiederspiegeln müsste.
Grundsätzlich können die Hyposätze auch unter den Swap-Satz gehen, ohne dass für die Bank ein Verlust entsteht. Beim klassischen Zinsgeschäft (früher das Hauptgeschäft einer Raiffeisenbank) gibt es immer ein Sockelbetrag an Spareinlagen. Dieser Sockelbetrag kann nun an Hypothekennehmer weitergegeben werden. Somit ist der Minimalhyposatz = Verzinsung Sockelbetrag + Betriebskosten der Bank
Es wird ja wohl nicht so sein das die Bank 0.0% anbietet oder sogar dir einen Zins gibt das du eine Hypo aufnimmst 🙂
Sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich. Vielleicht dann wenn die Banken Ihr Geld gar nicht mehr sicher in Umlauf bringen können und Du als Hyposchuldner ein besseres Risiko bist als andere Anlageformen, Man hat ja schon bei 2.x% gesagt es kann nicht mehr weiter runter. Letzte Woche sagte mein bankberater 1.8% es kann nicht mehr weiter, aktuell ist es bei 1.7%
Für mich ist eher die Frage wo liegt der maximale Tiefpunkt einer Bank das sie noch Profit macht?
Ich denke das eine 10 jährige mit 1.7% heute gut ist, aber kann es dann sein das diese noch tiefer geht? Was denkt ihr? Es wird ja wohl nicht so sein das die Bank 0.0% anbietet oder sogar dir einen Zins gibt das du eine Hypo aufnimmst 🙂
Gruss
Irgendwann gehts auch wieder rauf. Meiner Meinung nach ist das Potenzial nach oben grösser, als das Potenzial nach unten. 1.7% für 10 Jahre, da kriegt jeder feuchte Träume, der schon Zinsen von 7% erlebt hat. Wegen der Möglichkeit, dass die Zinsen noch vllt. 0.05% sinken würde ich hier nicht noch ewig zuwarten.
Wegen der Möglichkeit, dass die Zinsen noch vllt. 0.05% sinken würde ich hier nicht noch ewig zuwarten.
Und in der Tat - heute sind es 1.65%. Hatte heute wieder einen Banktermin und der Berater meinte es sieht eher nach weiter sinken aus als nach steigen.
Und in der Tat - heute sind es 1.65%. Hatte heute wieder einen Banktermin und der Berater meinte es sieht eher nach weiter sinken aus als nach steigen.
Die Zinsen waren vor gar nicht so langer Zeit auf >5%, so tief wie heute aber waren sie noch nie. Wohin sollen sie denn noch fallen? Aktuell gibts 10 Jährige Schweizer Staatsanleihen für unter 1% Coupon, die Luft nach unten ist knapp. Kurz: Das Potential nach oben ist riesig, nach unten knapp bis nicht vorhanden. Mag sein, dass die Zinsen noch 0,2 kurzfristig sinken werden. Oder sie bleiben weitere 1-2 Jahre auf dem jetzigen Niveau. Wenn sie aber anziehen, dann wird das extrem schnell passieren.
sorry, da bin ich anderer meinung. die zinsen werden wieder steigen, wann genau lässt sich schwer sagen, aber in den nächsten 12-18 monaten bleiben sie auf diesem niveau. ein extrem schnellen anstieg würde niemand verkraften, weder die verschuldeten staaten, die banken, noch der kleine private....
Griechenland, Drachme, Spanien, Portugal, Italien. Da gibt es im Euroland zu allererst mal ganz viel zu tun und investieren. Da werden noch Milliarden reinzustecken sein.
Sicher werden die Zinsen wieder steigen, aber ich würde auch behaupten, dass jetzt Mal für die nächsten 2-3 Jahre alles schön tief bleiben wird. Danach irgendwann ein moderater Zinsanstieg. Die Schweiz ist ja nur ein kleines Stück im Puzzle und nicht alle haben das Glück so tiefe Arbeitslosigkeit und hohe Löhne zu haben, mit den negativen begleiterscheinungen hoher Haus- und Landpreise.